Forum: Wirtschaft
Unternehmensberater: Staat zahlt jährlich drei Milliarden Euro für McKinsey & Co.
DPA

Ohne Unternehmensberater geht fast nichts mehr in Deutschland: Von der Asylpolitik bis zur Straßenmaut bestimmen McKinsey, Roland Berger & Co. mit, wie wir leben. Der Staat wird immer abhängiger.

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tubolix 26.01.2019, 06:39
160. Berger for Kanzler

Das verwundert nicht, wenn man sieht, daß es Fachleute nicht mehr in die Ämter schaffen. Die Regierung besteht nur noch aus inkompetenten Parteibonzen - allen voran UvdL - welche dann ihre Spezies in die Ämter hieven. Und wenn sich dann noch Berater in der eigenen Familie finden steht der Umlagerung der Steuergelder nichts mehr im Wege.
Es sollte einen Grenzwert geben: ab einer bestimmten Summe für Berater wird die Regierung wegen Unfähigkeit aus dem Amt gescheucht.

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hektor2 26.01.2019, 07:32
161. Aufgabe

Das ist nicht nur eine Bankrotterklärung für alle MitarbeiterInnen in den Ministerien, es ist m. E. nach auch die Aufgabe hoheitlicher Souveränität.

Ich habe diese Heißluftgebläse aus diesen Beraterfirmen schon erlebt - Bullshitbingo und Phrsenmäher.

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meinung2013 26.01.2019, 07:34
162. und das "Ergebnis" der McKinseys beim BAMF ist heute noch sichtbar

"Bamf zahlte nicht nur 47 Millionen Euro an McKinsey - Warum floss so viel Geld vom Bamf für Ex-Chef Weise?" https://www.merkur.de/politik/bamf-skandal-behoerde-zahlte-nicht-nur-47-millionen-euro-an-mckinsey-warum-floss-so-viel-geld-vom-bamf-fuer-ex-chef-weise-9933034.html
Politiker treten an, behaupten sie können das, wofür sie antreten und dann brauchen sie Berater. Neben den Lobbyisten, den Verbänden, den NGOs bestimmen auch die Berater das Leben im Lande. Deutschland hat fertig, Flasche leer ...

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dirkcoe 26.01.2019, 07:42
163. Erstaunlich ist

das die Minister, die am deutlichsten Versagen - also Scheuer und UvdLeyen offensichtlich für ihre Nullleistung auch noch teure Berater brauchen. Wozu? - schlimmer als jetzt könnte das Dillitieren dieser Clowns auch ohne Berater nicht sein.

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KURT E.Schewe 26.01.2019, 08:02
164. nicht nur in Deutschland

Auch die EU beauftragte, trotz tausender hoch dotierter Experten, Generaldirektoren und Präsidenten (etwa 50.000 Beamte/Mitarbeiter) in der Gourmet-Metropole, über dreißig externe Forschungsinstitute um herauszufinden, wie die Krisen zu bewältigen seien, wie Ö1 (Österreichischer Rundfunk) am Ö1, 9.11.12 berichtete. Das Ergebnis war allerdings vorhersehbar und entsprach den Forderungen der Problemstaaten, nämlich weitere Schuldenschnitte für die Krisenländer, Streckung der Laufzeiten für Anleihen und Vergemeinschaftung der Schulden. Da sind wohl viele Millionen Euro auch bei den Auftraggebern kleben geblieben.

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warlock2 26.01.2019, 08:05
165. Ist doch ganz klar!

Man kann sich so ganz einfach aus der Verantwortung stehlen und steht immer sauber da.
Wofür die Verantwortlichen dann so hohe Gehälter kassieren ist mir suspekt!
Entscheider haben keinen Mut mehr Entscheidungen zu tätigen und verschieben diese auf andere Institutionen.

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ottopalandt 26.01.2019, 08:08
166. You get what you pay for - Expertise und Besoldung

Wer sich die Besoldung von Beamten im gehobenen und höheren Dienst bzw. nach Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst ansieht, wird sofort verstehen, dass Fachkräfte auf dieser Basis selten zu finden sein werden. Stellenausschreibungen für IT-Experten werden meist mit Entgeltgruppe 11 bewertet. Das sind ca. 4000 Euro brutto. Marktgerecht ist diese Vergütung nicht. Die Analyse "Kaputgespart" ist dahingehend zu ergänzen, dass man auch kaum jemals wieder richtige Experten finden wird, die auf dieser Basis für den Staat arbeiten. Wer hier durch höhere Gehälter für Abhilfe sorgen würde, wird garantiert mit dem in den Medien beliebten Beamtenbashing (überbezahlt und faul) konfrontiert. Das Beratersystem wird daher alternativlos bleiben, weil die öffentliche Meinung die Alternative (Aufbau eigener Expertise mit mehr Geld) dazu nur schwer ertragen würde. Dass das im Ergebnis Unfug ist, liegt auf der Hand.

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rabiat 26.01.2019, 08:12
167. McKinsey und Co.

Ohne diese Unternehmensberater wären alle Unternehmen, Behörden und Länder besser dran und würden viel Geld sparen.
Die Anfänge habe ich hautnah in großen deutschen Kliniken mitgemacht und wo stehen wir jetzt. Chaos ohne Ende. Für mich stehen diese "Beraterfirmen für inkompetent Führungen in Unternehmen Behörden und Ländern.

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nikaja 26.01.2019, 08:31
168. Wert von Beratern

Der Wert eines Beraters ist sein vermeintliches Wissen im Fachgebiet, darum wird er einen Teufel tun, dem Beamten Einblick geben, was er macht. Es heisst nicht umsonst Herrschaftswissen. Das Verhältnis Herr /Knecht bleibt erhalten. Es wunderte mich zu hören, dass grosse Reisebüros Units von 70 Mitarbeitern haben, die ausschließlich Reisen für eines dieser Beratungsgiganten buchen.
Eine Entwicklung, die in den vergangenen 10 Jahren Fahrt aufnahm. Alles profitieren, vor allem die, die bereits im Geld schwimmen, denn die Milchkuh, der Steuerzahler hat wenig Möglichkeiten die Weichen umzulegen.

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kuschl 26.01.2019, 08:58
169. Wer wird denn Politiker

Wer wird denn Politiker? Wenn ich mir parteiübergreifend die Figuren auf der politischen Bühne anschaue, sind das überwiegend Menschen mit aggressiver Besserwisserei oder Dampfplauderer. Sachkompetenz haben sie in den seltensten Fällen. Einige von ihnen währen auch in der freien Wirtschaft Sozialfälle geworden, weil ohne Abschluss. Hier liegt auch das Problem. Wer sich lautstark und aggressiv in einer Partei nach oben kämpft, hat Chancen, in höchste Staatsämter zu kommen,obwohl jegliche Sachkompetenz fehlt. Dazu werden Günstlinge in Ämter gebracht, die sie nicht ausfüllen können und die träge ministerielle Beamtenschaft freut sich über einen ruhigen Job. Ja und dann braucht man eben externe Berater. Davon lebe ich zum Beispiel auch.

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