Forum: Wirtschaft
Unternehmensberatung: McKinsey entlässt Top-Manager wegen Frühstücksquittung
McKinsey

Ein hochrangiger Mitarbeiter der Unternehmensberatung McKinsey wird entlassen - er soll auf einem Frühstücksbeleg eine Falschangabe gemacht haben. Doch die Kündigung hat offenbar einen anderen Grund.

Seite 1 von 6
thomas haupenthal 09.10.2016, 00:49
1. Nein..,

...so was aber auch! Ich dachte, das passiert nur Verkaeuferinnen: Rauswurf wegen Pille-Palle..Und warum hat er ueberhaupt eine Quittung fuer dieses Fruehstueck verlangt? Wenn ich meinen Arbeitgeber anschwaerze, hinterlasse ich doch keine Spuren...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cainero 09.10.2016, 01:15
2. Blödheit kommt vor den Fall

Unglaublich dass ein hochbezahlter Manager überhaupt eine Frühstücksquittung über vielleicht 30 € oder $ abrechnet und noch einen falschen Namen einsetzt. Das lässt auf seine Geschäftsmoral schliessen. Allein wegen dieser Gier und Blödheit gehört er gefeuert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mach999 09.10.2016, 01:33
3.

Ich will jetzt nicht beurteilen, ob es legitim war, Firmeninterna an die Presse weiterzugeben (legal war es vermutlich nicht). Dreist und nicht sonderlich clever ist es allerdings, dann den Bewirtungsbeleg einzureichen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
shi 09.10.2016, 02:06
4. Spesen...

hätte er doch einfach das Frühstück aus eigener Tasche bezahlt, wenn der Arbeitgeber nichts davon wissen sollte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pat217 09.10.2016, 02:40
5. Zum Kopfschütteln

Wenn es denn wirklich so gelaufen sein sollte: selten dämliche Aktion des Partners. Ist man in dieser Branche der Aufschneider und Optimierer schon wirklich so verkommen, dass man in Maximiererabsicht seine Whistleblowergespräche als Spesen einreicht? Dafür dann aber (clever, clever) mit falschem Gastnamen? Wär mir persönlich ja ein wenig peinlich...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MissMorgan 09.10.2016, 06:17
6. Wäre lustig

wenn der Vorwurf stimmen würde. Denn dann fragt man sich doch, weshalb man bloß auf die Idee kommen kann, einen solchen Beleg noch absetzen zu wollen. Wenn man über den AG sprechen will - muss das in der Arbeitszeit und auf Kosten des AGs passieren? Tja, gute Manieren oder etwas moralisches Empfinden gibt es wohl seltener in dieser Preisklasse...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
infooverdose 09.10.2016, 06:47
7. Seltsame Regelung

Ich frage mich beim Ausfüllen der Quittungen immer, was das Nennen der bewirteten Person und des Gesprächsanlasses bringt und wie das Finanzamt hier einen Betrug (oder Irrtum) nachweisen kann.

Was diesen Beitrag angeht: sind Personalentscheidungen eines vergleichsweise kleinen (wenn auch einflussreichen) Unternehmens wirklich von Presserelevanz oder wird hier nur darüber berichtet, weil ein MM Autor der verschwiegene Grund war? Wenn das so ist, dann ist das Schülerzeitungsniveau.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
i.dietz 09.10.2016, 06:50
8. So ist das mit den Quittungen

Irgendwie erinnert mich das an eine deutschen Fall hinsichtl. Pfandbon in einem Supermarkt.
Der Unterschied ist , dass der hiesige Fall (Kassiererin) wohl in eine soziale Abwärtsspirale gefallen ist.
Der geschasste McKinsey-Mitarbeiter kann es sich dagegen sicherlich erst einmal ein paar Jahre auf dem Sofa gemütlich machen.
Vielleicht winkt ja auch noch ein XXL-Abfindung ?!
Fazit: mein Mitleid hält sich in diesem Fall in Grenzen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
trallafitti 09.10.2016, 08:14
9. Was soll man sagen

Wenn die im Raum stehenden Vorwürfe zutreffen, weshalb hat er die Frühstücksquittung überhaupt eingereicht? Wegen vielleicht 50 Euro den Posten verspielt. Da wird der Geiz zum Bumerang. Von einem "Top-Manager" sollte man erwarten, dass er vorher über mögliche Folgen seines Handelns nachdenkt; sollte...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6