Forum: Wirtschaft
Unterstützung für Macron-Vorschlag: Deutsche Ökonomen fordern Konjunkturfonds in der
Laurent Dubrule/ EPA/ DPA

Kurz vor der Europawahl legt das Forschungsinstitut DIW eine Reformagenda vor. Die Experten plädieren für einen gemeinsamen Konjunkturfonds - und geben damit dem französischen Präsidenten Rückendeckung.

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riomaster181 02.05.2019, 12:19
1. Neue Schläuche?

Wären für diesen alten Wein eigentlich rausgeworfenes Geld. Die immergleiche Leier, mehr Geld für Europa hierfür und dafür, Zusammenlegung der Arbeitslosenversicherungen, der Einlagensicherung etc. etc. Und zum andauernden Migrationsdruck aus Afrika (da stimme ich dem DIW zu) nur eine Variante von „Bekämpfung der Fluchtursachen“, dem kleinsten gemeinsamen Nenner all derer sie sich vor wirklich wirksamen Maßnahmen drücken wollen. Bleibt zu hoffen daß auch dieser Spuk spätestens nach der Wahl zum EU-Parlament wieder in der Versenkung verschwinden wird, verdrängt vom großen Rätseln über den Erfolg der pööösen Populisten.

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Beat Adler 02.05.2019, 12:20
2. Rest EU der 27 plus Freunde ist groesster Wirtschaftsblock der Welt.

Die Rest EU der 27 plus Freunde Grossbritanien, Schweiz und Norwegen ist groesster Wirtschaftsblock der Welt.

Diese econmy of scale sowohl wirtschaftlich wie auch politisch betrachtet, ist bei Einzelstaatlichkeits-Befindlichkeiten nicht voll "geniessbar", umsetzbar, PROFITABEL. Ausser der Wirtschaftskraft kommen die Werte wie Freiheit, Rechtsstaatlichjeit und Demokratie, zur Geltung. Sie sorgen dafuer, dass wir Europaeer nachgeahmt werden wollen. China hat sie nicht. Mit Trump im Oval Office sind sie von den USA gebeutelt. Militaerische Muskeln kombiniert mit Wirtschaftsdkraft reicht nicht, wenn dabei keine von den Menschen erhofften Werte uebermittelt werden. Ob sich die EU nun militaerisch Bemuskeln soll, kann debattiert werden.

Diese EU, Wirtschaft PLUS ihre Werte, welche im Rest der Welt mit einer Stimme spricht, wird sehr Ernst genommen.
mfG Beat

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DanielHammer 02.05.2019, 12:21
3. es geht wieder um Geld

EMS hier, Fond hier von dort, Rettungspaket, europäisches einheitliches Sozialsystem etc.
Es geht nicht wirklich um Einheit, es geht darum wie werden die Zahlungsströme möglichst zum eigenen Zweck umgeleitet. Frage dazu, wie viel Nettozahler gibt es den in der EU, und würde das für diese in Zukunft bedeuten ? Fordern kann man viel, aber man muss auch sagen wer das alles bezahlt bzw. wie das finanziert werden soll.

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Beat Adler 02.05.2019, 12:35
4. Wer finanziert die EU? Die gesunde, profitable Privatwirrtschaft.

Zitat von DanielHammer
EMS hier, Fond hier von dort, Rettungspaket, europäisches einheitliches Sozialsystem etc. Es geht nicht wirklich um Einheit, es geht darum wie werden die Zahlungsströme möglichst zum eigenen Zweck umgeleitet. Frage dazu, wie viel Nettozahler gibt es den in der EU, und würde das für diese in Zukunft bedeuten ? Fordern kann man viel, aber man muss auch sagen wer das alles bezahlt bzw. wie das finanziert werden soll.
Wer finanziert die EU? Die gesunde, profitable Privatwirrtschaft. Wenn sie durch EU Massnahmen gestaerkt wird, ist die Finanzierung der EU ein no brainer. Wenn sie durch EU Massnahmen geschwaecht wird, duerfen die Nationalisten ran;-) Sie machen anschliessend alls noch schlimmer, aber das interessiert VORHER niemand;-)

Wenn es die EU schafft ihre Staerken zu optimieren, Innovationen zu foerdern, private Firmen neuartige Produkte und Dienstleistungen mit entsprechend hoher Wertschoepfung auf dem Weltmarkt mit Erfolg verkaufen, ist die Frage nach dem Geld fuer das Funktionieren der EU ueberfluessig.
mfG Beat

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so-long 02.05.2019, 12:37
5. Je größer die Fleischtöpfe,

Zitat von DanielHammer
EMS hier, Fond hier von dort, Rettungspaket, europäisches einheitliches Sozialsystem etc. Es geht nicht wirklich um Einheit, es geht darum wie werden die Zahlungsströme möglichst zum eigenen Zweck umgeleitet. Frage dazu, wie viel Nettozahler gibt es den in der EU, und würde das für diese in Zukunft bedeuten ? Fordern kann man viel, aber man muss auch sagen wer das alles bezahlt bzw. wie das finanziert werden soll.
desto besser. Dann muss sich ein Staat nicht mehr soooo richtig bemühen, weil er im Zweifelsfall Geld vom Himmel bekommt. Auch in D wird wenig investiert, obwohl die Einnahmen sämtliche Rekorde brechen, die Abgabenlast am Zenit steht, Zinszahlungen am Nullpunkt, dafür Geld mit vollen Händen für soziale Wohltaten aller Art ausgegeben/herausgeschmissen wird. Jetzt schauen alle auf die Europawahlen: nur wie soll sich mit dem vorhandenen Personal eine Richtungsänderung ergeben?

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notbehelf 02.05.2019, 12:37
6. Seltsam

Seltsamerweise ist die Antwort immer einfach "mehr Europa". Das will aber offensichtlich eine Mehrheit nicht. Weil das auch nicht der Stein der Weisen ist.

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archi47 02.05.2019, 12:39
7. Es macht dann Sinn,

wenn in allen beteiligten EU-Ländern die gleichen Rahmenbedingen / Regeln gelten und auch angewandt werden.

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meinung2013 02.05.2019, 12:46
8.

Zitat von DanielHammer
EMS hier, Fond hier von dort, Rettungspaket, europäisches einheitliches Sozialsystem etc. Es geht nicht wirklich um Einheit, es geht darum wie werden die Zahlungsströme möglichst zum eigenen Zweck umgeleitet. Frage dazu, wie viel Nettozahler gibt es den in der EU, und würde das für diese in Zukunft bedeuten ? Fordern kann man viel, aber man muss auch sagen wer das alles bezahlt bzw. wie das finanziert werden soll.
Die Nettozahler kann man hier nachlesen:
http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/europa/70580/nettozahler-und-nettoempfaenger

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markniss 02.05.2019, 12:57
9. Sozi-VWL vom DIW

1. Gemeinschaftsfonds: Wer sich jemals mal angeguckt hat, wie die EU ihre Fördermittel verteilt, der weiß, dass eine Gruppe Schimpansen eine deutliche bessere Wirtschaftspolitik machen würde als die Brüssler Bürokraten.

2. Mehr Spielraum für staatliche Ausgaben, Zitat: "In der Regel würden sie dann im Abschwung deutlich mehr und in Boom deutlich weniger Geld ausgeben als heute - und so den Konjunkturverlauf glätten. " Genau das macht die BRD doch (!), denn nach der Finanzkrise haben wir hunderte Milliarden neue Schulden gemacht, die wir jetzt gerade wieder mühsam abbauen. WIR arbeiten also genau nach diesem Plan. WIR können also nicht der Adressat dieser Forderung sein.

3. Folgt aus 1. und 2.: Es geht mal wieder nur darum, dass die Länder, die anständig wirtschaften, Geld an den Rest verteilen. Umverteilungs-Sozialismus via unfähiger EU, die sich weitere Macht aneignet -- alles wie immer.

Seit Marcel Fratzscher DIW-Chef ist, könnte man denken, dass der Laden aus dem Erbe der SED finanziert wird...

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