Forum: Wirtschaft
Untersuchung: Kartellamt kritisiert Tricks von Vergleichsportalen
DPA

Das Bundeskartellamt hat 36 Vergleichsportale im Internet untersucht - nicht alle arbeiten demnach neutral und transparent.

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nn280 11.04.2019, 17:26
1. Da hat das Bundeskartellamt aber

lange gebraucht, um das zu erkennen. Vergleichsportale wollen Geld verdienen (für die idiotische Werbung mit der Check24-Familie z.B.).
Das muß doch irgendwo verdient werden.

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ichliebeeuchdochalle 11.04.2019, 17:30
2.

Das Kartellamt sagt also das gleiche wie seit Jahren die Verbraucherzentralen e.V.. Und Vergleichsporteile für Versicherungen sind eigentlich keine sondern ganz einfach Versicherungsmakler, die von Provisionen leben. Also muß sich im Sinne der Transparenz eigentlich Dingens24 als Versicherungsmakler deklarieren und offenbaren. Und ein Skandal ist, daß die Politik nach so vielen Jahren immer noch nicht eingreift und die Täuschung nicht nur duldet sondern durch Nichtstun fördert. Par.1: Kapitalismus braucht zum Erfolgreichsein den volldummen, unwissenden Konsumenten. Par.2: Es ist alles zu tun, um diesen nicht schlau zu machen, denn dann kracht das auf Blödheit begründete System zusammen.

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Sibylle1969 11.04.2019, 17:33
3.

Ein neutrales Vergleichsportal, das sein Geld mit Abschlussprovisionen verdient, das passt nicht zusammen, da sind Interessenkonflikte vorprogrammiert. Die Werbung für Check24 nervt im Übrigen gewaltig.

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malcom1 11.04.2019, 17:52
4. Werbung

Check24 hat ein Werbebudget von ca. 112 Mill. Euro im Jahr. Das muss verdient werden.

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yvowald@freenet.de 11.04.2019, 18:11
5. Sich von derartigen Vergleichsportalen fernhalten

Zitat von malcom1
Check24 hat ein Werbebudget von ca. 112 Mill. Euro im Jahr. Das muss verdient werden.
-Seriöse Unternehmen sollten sich von solchen Vergleichsportalen fernhalten, weil die Vergleiche bekanntlich hinken. Die HUK-COB'URG beispielsweise verweigert sich Vergleichen, für die zuvor "Eintrittsgelder" gefordert werden (check24 u.a.). Das wissen gut informierte Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich eher an Ergebnissen der STIFTUNG WARENTEST (Zeitschrift "test" und "Finanztest") orientieren. Diese Stiftung arbeitet werbefrei und unabhängig, dürfte also wirklich vertrauenswürdig sein.

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rofldub 11.04.2019, 18:33
6.

Zitat von ichliebeeuchdochalle
Also muß sich im Sinne der Transparenz eigentlich Dingens24 als Versicherungsmakler deklarieren und offenbaren. Und ein Skandal ist, daß die Politik nach so vielen Jahren immer noch nicht eingreift und die Täuschung nicht nur duldet sondern durch Nichtstun fördert.
Check24 tritt bei Versicherungen als Makler auf, dass wird von denen auch so deklariert.

Steht auch so in den e-Mails wenn es um Versicherungen geht:
Versicherungsmakler:
Die CHECK24 Vergleichsportal für Sachversicherungen GmbH ist Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach §34d Abs. 1 GewO durch die IHK Frankfurt am Main, Börsenplatz 4, 60313 Frankfurt am Main; Registrierungsnummer (gem. §11a GewO): D-UC2S-PFVJD-82 (www.vermittlerregister.info).

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malcom1 11.04.2019, 18:39
7. Portale unabhängig?

Vergleichsportale streben eine Marktmacht an bis keine Versicherung, Reiseveranstalter, Stromerzeuger usw. nicht mehr an ihnen vorbeigehen kann. Ansonsten wird er nicht mehr gelistet oder erst auf Seite 2 der 3. Daraus ergibt sich eine Abhängigkeit von diesen Portalen. Abhängigkeit = Marktmacht

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Einhorn 11.04.2019, 18:40
8.

Was ist denn jetzt daran der Skandal? Dass es noch immer Internetnutzer gibt, die glauben, es gäbe was umsonst? Umsonst sind nur die Beiträge der bewertenden Nutzer - die dann gerne, je nach Finanzlage des zu bewertenden Produkts, gezeigt oder nicht gezeigt werden. Alles andere ist gewinnorientiert. Ist das eine neue Erkenntnis?

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tatsache2011 11.04.2019, 19:11
9. Worin besteht ein Interessenkonflikt ?

Zitat von Sibylle1969
Ein neutrales Vergleichsportal, das sein Geld mit Abschlussprovisionen verdient, das passt nicht zusammen, da sind Interessenkonflikte vorprogrammiert. ...
Wenn ein preiswerter Gas- oder Stromanbieter gesucht wird, werden die Angebote neutral aufgelistet und der Kunde entscheidet.

Wo sehen Sie einen Interessenkonflikt?
Wenn sich der Kunde für ein Angebot entscheidet, bezahlt der Anbieter für die Vermittlung des Kunden Geld für diese Dienstleistung.

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