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Unverpackte Retouren: Amazon führt Rücksendungen ohne Karton ein
Julian Stratenschulte / DPA

Amazon macht Waren-Retouren noch einfacher: Rücksendungen in den USA müssen nicht mehr verpackt oder beschriftet werden. Das hat allerdings wenig mit Sorgen um die Umwelt zu tun - und viel mit der Faulheit der der Käufer.

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fuzzilogik 11.07.2019, 09:34
10. Wahrscheinlich wird Rückware sowiso zu 90% ensorgt..

warum also noch einpacken um die Ware zu schützen um sie wiederverkaufen zu können
Somit ist es durchaus um einiges ökologischer , wenn ich die Ware im Geschäft anschauen und testen kann und ggffls nicht kaufe.
Aber Haupsache bequem , dann wird alles andere ausgeblendet. In eine paar Jahren wird es wohl so sein, das mann die Rückware direkt am Wertstoffhof oder in die Mülltonne ensorgen kann, weil's ja noch bequemer ist......

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mwroer 11.07.2019, 09:36
11.

Zitat von DerVO
Den despektierlichen Unterton des Artikels ("Faulheit der Käufer") können Sie sich schenken, lieber SPON-Autor beb. Ich sehe hier einen Einzelhändler, der sich um die Bedürfnisse seiner Kunden kümmert. ¯\_(ツ)_/¯
Rücksendeetiketten sind seit ewigen Zeiten in jedem Paket von bol, zalando und Co das wir kriegen. Meist sogar ein Klebestreifen!

Was jetzt so toll dran ist dass Amazon sowas einführt erschließt sich mir nicht und so nebenbei: Der Autor hat Recht - es ist Faulheit, nichts anderes.

Das wäre mir im Grunde auch egal ob Sie faul sind oder einfach nur unfähig, ehrlich. Das Problem ist: Wir alle bezahlen Ihre Faulheit mit in dem Bereich.

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Bernhard Reiter 11.07.2019, 09:37
12. Retourenvernichtung

Es gibt keine Diskussion zu Retourenvernichtung , sondern die Grünen und „grüne“ Politiker haben was dagegen. Das ist ein Unterschied. Was diese Personenkreise missverstehen. Nicht jeder denkt so wie sie. Und das ist grundgesetzlich geschützt. Kein (Grüner) ist gezwungen, Sachen zu retournieren. Keine Retoure - keine Vernichtung. So einfach ist das. Die Schuld liegt nicht bei den Versendern.

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Gegen Zensur bei Spon 11.07.2019, 09:40
13.

Zitat von Sleeper_in_Metropolis
Zitat : "So heißt es als Begründung für den Schritt im Amazon-Blog: "Wir verstehen, dass es noch immer mühsam sein kann, einen Karton und Klebeband zu finden und ein Label auszudrucken"." Ach Gottchen, ach Gottchen, so ein großer Aufwand. Den Karton hat man ja üblicher Weise schon bei der Lieferung bekommen, muss man eben nicht immer gleich wegwerfen. Und der Aufwand, sich persönlich in einen Laden zu bequemen um die Sachen zurückzugeben halt ich für wesentlich höher als ein Paket zu verschicken. Das war doch mal der (bzw. ein) Sinn des Onlinehandels, das man eben nicht mehr in Läden gehen muss.
Schön dass Sie Ihre Meinung und Ihre Denkweise anderen Menschen aufdrücken wollen

Dabei ist es so simpel:

1: Packen Sie mal sinnig verpackte Ware zurück in ein Paket. bekommen Sie meist nicht hin, da es so ideal platzsparend eine Verpackungsanleitung braucht

2: Wenn die Kunden es einfacher finden, Ware in irgendweinem Shop unverpackt zurückzugeben, dann sollen die das doch machen.


Grundsätzlich, da sehen Sie, wie wenig Sie von der Welt so mitbekommen:
In Asien läuft es in Städten oft wie folgt:
Sie haben Ware zu verschicken: App angeklickt....10 Minuten später hält ein Dienstleister vor der Türe, der die Ware vor Ihren Augen verpackt und an die gewünschte Adresse verschickt

Service
Standard

Ergebnis in old Germany: Ware vergammelt anscheinend im Keller, wird weggeschmissen o.ä.....

In den genannten Regionen: Der Kreislauf funktioniert besser

Schade, dass der Deutsche immer mehr ein MiMiMi Bürger wird

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janne2109 11.07.2019, 09:40
14. es macht keinen

es macht wirklich keinen Spass mehr wenn man die Menschen heute beobachtet.
Kaufen im Internet weil sie den Popo nicht mehr aus ihrer Konfortzone bekommen, gehen mit den gekauften, dann nicht gefallenen oder nicht passenden Dingen ob als ob es der letzte Dreck ist ( wohlgemerkt, haben gekauft weil gefallen!) und schicken die Dinge in einem Zustand zurück, dass einem das grausen hoch kommt.

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OskarVernon 11.07.2019, 09:41
15.

Zitat von c.PAF
Au weia, was ist los in den USA?
Nicht anderes als hier, bloß ist es bei uns der Staat, der Verbrauchern gerne mal pauschal unterstellt, mit einfachsten Dingen überfordert zu sein.

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mwroer 11.07.2019, 09:42
16.

Zitat von Gegen Zensur bei Spon
Das ist eben Service Zur Retourenrepublik: Glaubt denn irgendeiner, es wäre ökologisch sinnvoller, Waren in 1000 Läden zu versenden, und dann gehen 100.000 Kunden in die jeweiligen Läden?
Sicher. Die Lieferung an 1000 Läden ist ja nichts anderes als die Lieferung an 1000 Kunden per DHL, UPS, GP, FedEx etc etc etc. - das ist ein Nullsummenspiel.

Und ob es ökologisch sinnvoller ist das 100.000 Leute in die Innenstadt gehen und dort in mehreren Geschäften einkaufen oder das 20.000 Kunden zur nächsten Paketannahme gehen und dort 20.000 Retouren auslösen die dann wiederum durch die Gegend gefahren werden ... weiß ich nicht.

Im übrigen gehen Sie scheinbar davon aus das Leute die nicht einkaufen sondern liefern lassen sich überhaupt nicht mehr bewegen. Tun sie aber - diese Leute nehmen das Auto und fahren irgendwo anders hin. Die Gesamtzahl der Fahrten steigt also weil man statt zum einkaufen eben zum schwimmen fährt (im Sommer) + DHL ....

Sie können allerdings gerne alles online einkaufen wenn es Ihnen Spaß macht. Ich halte es für unsagbar unpraktisch aber jeder wie es ihm gefällt.

Faktisch ist schon die Diskussion darüber im Internet viel zu umweltbelastend um reinen Gewissens geführt werden zu können :)

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Gegen Zensur bei Spon 11.07.2019, 09:42
17.

Zitat von tinnytim
Ja selbstverständlich ist das ökologischer - um Größenordnungen. Auf ne Europalette passen jeweils Grundnahrungsmittel für dutzende, wenn nicht Hunderte Haushalte. Und die einzige Umberpackung ist eine dickere Folie gegen Dreck und mechanische Beschädigungen. In was für einer Welt leben Sie eigentlich, dass Sie sich so einen Gedanken ausmalen können?
Tja, dummerweise teilt die Fachwelt Ihre Meinung so rein gar nicht
Und als Hinweis: Zum ökologischen Fußabdruck gehört ja nicht nur, auf Europalette in Laden zu schicken, sondern auch der Energieaufwand für die Präsentation , auch der Unterhalt des ladens, die Verkaufsbetreuung......und der Energieaufwand des Kunden, der ja erst zum Abholen kommen muss

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Gegen Zensur bei Spon 11.07.2019, 09:45
18.

Zitat von fuzzilogik
warum also noch einpacken um die Ware zu schützen um sie wiederverkaufen zu können Somit ist es durchaus um einiges ökologischer , wenn ich die Ware im Geschäft anschauen und testen kann und ggffls nicht kaufe. Aber Haupsache bequem , dann wird alles andere ausgeblendet. In eine paar Jahren wird es wohl so sein, das mann die Rückware direkt am Wertstoffhof oder in die Mülltonne ensorgen kann, weil's ja noch bequemer ist......
Sie sind den Gutmenschen aufgesessen
Vernichtungsquote: unter 2% unnötige Vernichtung
Weitere 2% aus hygienischen Gründen

Summe: etwa 4%

Zudem: Was ist wohl ökologischer: Ein 1 Euro Kabel zu vernichten, oder im Schnitt 20 Euro auszugeben, um es zu prüfen, einzulagern und zu verkaufen
Wohlgemerkt: OKOLOGISCHER, nicht ökonomischer

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DerVO 11.07.2019, 09:46
19.

Zitat von tinnytim
Ja selbstverständlich ist das ökologischer - um Größenordnungen. Auf ne Europalette passen jeweils Grundnahrungsmittel für dutzende, wenn nicht Hunderte Haushalte. Und die einzige Umberpackung ist eine dickere Folie gegen Dreck und mechanische Beschädigungen. In was für einer Welt leben Sie eigentlich, dass Sie sich so einen Gedanken ausmalen können?
Sie haben sicherlich berücksichtigt, dass der stationäre Laden betrieben werden muss und dass der Kunde in den Laden auch irgendwie kommen muss.

Darf man hier Links zur Sueddeutschen posten? Aus SPON habe ich auf die Schnelle nichts gefunden =)
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/online-shopping-co2-klima-laden-1.4429396

Das ist freilich nicht die eine, abschließende Studie zu diesem Thema - sondern der erste Hit auf Google. Aber hilft ihnen das trotzdem, ihren so despektierlich geäußerten Standpunkt nochmal zu überprüfen.

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