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Urteil: Bundesverwaltungsgericht erklärt Elbvertiefung in Teilen für rechtswidrig
DPA

Die Bundesverwaltungsrichter in Leipzig haben die umstrittene Elbvertiefung in Teilen für rechtswidrig erklärt. Hamburg muss seine Pläne nun überarbeiten.

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m.sielmann 09.02.2017, 10:29
1. Irgendwie Widerlich

In Argentinien werden riesige Flächen gerodet und zur Soja Produktion umgestaltet, damit der Fleischkonsum der westlichen Welt funktioniert. In Brasilien bricht eines von hunderten Staubecken mit Giftschlamm aus der Kupferproduktion, damit wir Kaffe-Kapseln verwenden können. Aber vor der eigenen Haustür tun wir so, als wäre uns die Umwelt wichtig und kämpfen gegen eine Elbvertiefung. Welchen Sinn hat ein solcher Einsatz, wenn uns die Umweltzerstörung durch CO2 Freisetzung global einholt?

Umwelt ist ein globales gut, kein lokales.

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Grummelchen321 09.02.2017, 10:32
2. Günstiger

wäre immernoch die alternative Jade Weserport und der Zusammenschluss der Hafenbetreiber Bremen ,Hamburgs und Niedersachsens.Das ist aber von Hamburgs Politik nicht gewollt.Wer will schon zugeben das Hamburgs Zeit als Containerumschlagsplatz langsam an Bedeutung verliert.Jedenfalls sich an eine Fragwürdige Vertiefung der Elbe zu klammern wird sich in Zukunft als Fehler erweisen.Hamburg hat jetzt schon massive Probleme mit der Versandung.

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JaguarCat 09.02.2017, 10:38
3. Was genau

Und was genau muss jetzt geändert werden? Bitte mehr Details!

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Ottokar 09.02.2017, 10:42
4. Richtige Entscheidung

das die Elbe nicht vertieft werden kann. Da wird mit Unsummen ein Tiefwasserhafen in Wilhelmshafen gebaut der fast stllliegt und einige Politiker wollen die Elbe, die Weser und die Ems vertiefen. Auch in Bremen / Bremerhafen träumen die Politiker aller Farben einen neuen Hafen damit die paar Wndräder verladen werden, obwohl in Cuxhafen alles zur Verfügung steht. Wer bieten diesen, abgehobenen, Leuten endlich Einhalt damit nicht noch mehr Steuergelder verschwendet werden?

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made_up_name 09.02.2017, 10:42
5.

Ein Gericht in Leipzig? Fahren die Containerschiffe den so weit? Ist der Eingriff so gravierend? Bekommen die Obstbauern keine Subventionen und profitieren sie nicht vom Wohlstand der Stadt? Ist Hamburg nicht mehr das Tor zur Welt? Diese Schiffe bringen ja nichts was die Umweltschützer brauchen.

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fleischwurstfachvorleger 09.02.2017, 10:44
6. Wie bitte?

Zitat von m.sielmann
In Argentinien werden riesige Flächen gerodet und zur Soja Produktion umgestaltet, damit der Fleischkonsum der westlichen Welt funktioniert. In Brasilien bricht eines von hunderten Staubecken mit Giftschlamm aus der Kupferproduktion, damit wir Kaffe-Kapseln verwenden können. Aber vor der eigenen Haustür tun wir so, als wäre uns die Umwelt wichtig und kämpfen gegen......
Weil am anderen Ende der Welt die Natur vergewaltigt wird, muss man das jetzt auch an der Elbe machen?
Kranke Logik!

P.S.
Natürlich müssen wir auch gegen die Massentierhaltung vorgehen und so verhindern, dass immer mehr Urwald zu Gunsten von Soja gerodet wird.
Und natürlich ist Alu-Kapsel-Kaffe ökonomischer und ökologischer Schwachsinn. Der wahre Kaffee-Kenner brüht seinen Bio-Fair-Trade-Kaffee frisch auf.

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yomow 09.02.2017, 10:47
7. Lächerlich

Ich weiß nicht, ob eine Elbvertiefung wirklich sinnvoll ist, aber dass sich Obstbauern über salziges Brackwasser auf Ihren Kirschblüten beschweren, wenn Sie die damit Wässern, kann ich nur schwer nachvollziehen.
Dann sollen die eben Brunnen bauen oder mit Leitungswasser wässern....

Und diesen Quatsch mit irgendwelchen Feldhamstern und bedrohten Sumpfpflanzen....das steht doch in keinem Verhältnis mehr.
Vielleicht ist es richtig, dass Wilhelmshaven und Bremerhaven den Containerverkehr abwickeln sollten, vielleicht ist es quatsch 100 km die Elbe hoch zu fahren, aber die Argumentation einiger Gegner sind wirklich lächerlich.

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mainstreet 09.02.2017, 10:47
8. ohne Hafen is Hamburg nich...

Hamburg das Tor zur Welt und ohne Hafen wäre das nicht.
Aber Hamburg wird auch weiter einen Hafen haben und deshalb sollte man sich keine Sorgen machen und einen Hafen für ganz große Containerschiffe sollte man doch mehr direkt in Meernähe nutzen und dabei sollte man sich am Beispiel Bremen orientieren
die mit Bremerhafen in Meernähe bestens ausgerüstet sind.
Schlussendlich wird Schleswig-Holstein eine Abtretung von Gebieten an Hamburg genehmigen müssen damit Hamburger-Hafen für große Containerschiffe neu gegründet werden kann. Die Hamburger wirds freuen!
Alternative Ideen sind immer gefragt.

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olli08 09.02.2017, 10:50
9. Ich denke auch ...

Zitat von Grummelchen321
wäre immernoch die alternative Jade Weserport und der Zusammenschluss der Hafenbetreiber Bremen ,Hamburgs und Niedersachsens.Das ist aber von Hamburgs Politik nicht gewollt.Wer will schon zugeben das Hamburgs Zeit als .....
... dass Kooperation statt Konkurrenz für alle norddeutschen Häfen von Vorteil sein könnte. Aber leider fördert der Förderalismus das geschäfts- und umweltschädigende Klein-Klein. Der Bund, z.B. das Verkehrsministerium, könnte steuernd eingreifen, verschwendet aber lieber seine Kapazitäten für die Ausbeutung des Autofahreres via Maut ...

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