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Urteil: Raubkopien auf dem Firmenrechner sind Kündigungsgrund
DPA

Das Bundesarbeitsgericht hat die Kündigung eines Justizangestellten für rechtens erklärt. Der IT-Fachmann hatte Tausende Raubkopien auf seinem Dienstrechner gespeichert.

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yonsito 16.07.2015, 17:35
1. gemeint ist wahrscheinlich

eine Urheberrechtsverletzung.

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davemciroy 16.07.2015, 17:40
2. BILD-Niveau?

Raubkopien waren da sicher nicht dabei. Dieses ebenso reißerische, wie auch falsche Wort stimmt nicht.

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meischer 16.07.2015, 18:09
3. private Zwecke

und illegale Nutzung sind immer noch 2 paar Schuhe. man wundert sich eher warum der fall überhaupt in Revision ging.

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bert1966 16.07.2015, 18:39
4. Scherz !

Stiehlt Rohlinge von seinem Arbeitgeber, prellt diesen vermutlich um Arbeitszeit (hört sich ja an, als sei er der Chef-Videoverteiler des Büros gewesen), verstösst mit dienstlichen Geräten gegen das Urheberrecht (und riskiert damit die Beschlagnahmung des Gerätes des Arbeitgebers), besitzt dann noch die Frechheit gegen die berechtigte fristlose Kündigung zu klagen und bekommt auch noch in zwei Instanzen Recht! Bananenrepublik!

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§§-Reiter 16.07.2015, 18:57
5. Zurückverweisung

Als interessierter Laie kann ich mir nicht vorstellen, dass das BAG den Fall zur weiteren Sachaufklärung an "die erste Instanz" zurückverwiesen hat. Nach meiner Kenntnis kann die Sache nur an das Landesarbeitsgerichts und nicht an das Arbeitsgericht zurückverwiesen werden.

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westerwäller 16.07.2015, 19:00
6. 6.400 eBooks?

Wenn er keine Sammlung von mindestens 100.000 eBooks hat, ist er ein gnadenloser Anfänger ...

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§§-Reiter 16.07.2015, 19:02
7. Zurückverweisung an das Landesarbeitsgericht

Auch in der offiziellen Pressemitteilung des BAG heißt es: "... hat das Bundesarbeitsgericht das zweitinstanzliche Urteil aufgehoben und die Sache zur weiteren Aufklärung an das Landesarbeitsgericht zurückverwiesen." Ich weiß nicht, warum aus Sicht der Spiegel-Redaktion das arme Arbeitsgericht die Sache nochmal bearbeiten soll. ;-)

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just_ice 16.07.2015, 19:05
8. Man muss als Unternehmer in Deutschland

schon Angst haben, noch jemanden einzustellen, wenn man die Leute selbst eklatantesten Rechtsverstößen nicht mehr los wird. Und bloss keine Frau vor der Menopause. Wie die ersten beiden Instanzen die Kündigung ablehnen konnten, bleibt mir unverständlich. Ein weiteres Indiz dafür, dass Recht und Moral immer weiter auseinanderklaffen.

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keksguru 16.07.2015, 19:31
9. 100% korrektes Urteil

viele Leute reißen sich um so nen Job... und dieses Individuum tritt die Sicherheit und die Privilegien dieses Jobs mit den Füßen und kakt noch oben drauf. Als ob Filesharing uaf einem Gerichtsrechner nicht genug wären, noch Cover für die gesaugten CDs und DVDs zu drucken steigert die Dreistigkeit noch. Die Kake obendrauf zeigt die so unglablich geringer Einsicht in das eigene Vergehen, daß der Typ eigentlich mit Klarnamen und Foto in die Bildzeitung gehört. Und ins Gefängnis. Sorry, das mußte mal sein...

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