Forum: Wirtschaft
US-Anrainer: Trump will Stahlzölle gegen Kanada und Mexiko abschaffen
Olivier Douliery/POOL/EPA-EFE/REX

Mit Mexiko und Kanada wollen die USA durch das USMCA-Abkommen eine der größten Freihandelszonen der Welt schaffen. Ein Hindernis wird nun aus der Welt geschafft. Dagegen schoss Trump erneut gegen Europa.

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r-b-n 18.05.2019, 06:00
20.

Zitat von christerix
Wenn die USA ihr Genzeug mögen - bitte. Wenn sie - um Produktionskosten zu sparen - tonnenweise Pestizide sprühen - bitte. Die us-amerikanischen Produzenten sollten sich einfach nur fragen, was Menschen in Europa wollen und ihre Produktionsweise umstellen, dann ist es doch ok. Dass Trump das nicht versteht, ist doch kein Geheimnis. Nun ja, er kann es doch als Erfolg verbuchen, dass wir jetzt das dreckige Gas kaufen. Klar, Deutschland musste es machen, da Papa Trump sonst weiter ganz böse auf Mama Merkel ist, weil sie ja Northstream 2 so gut findet. Und Mama Merkel fühlt sich total unwohl, wenn die amerikanischen Super-Freunde böse sind. Es ist sowas von lachhaft, wie Trump sich seine Welt mit Lügen, Unter-Druck-Setzen, Beleidigen und wieder nett sein baut - und die ganzen Regierungschef vor ihm kuschen.
Die Amerikaner sind Imperialisten. Es wird Zeit dass die Europäer endlich ihren Arsch hochkriegen (europäische Aussenpolitik, Wirtschaftspolitik, Militär,...) und dagegen halten. Die Wirtschaftsleistung der EU ist auf dem gleichen Niveau wie Amerika.

Trump sagt den Amerikanern dass es Handelsbeschränkungen im Handel mit Autos gibt, zum Nachteil der USA. Was er nicht sagt ist dass die Amerikanischen Schrottautos in Europa nicht verkaufbar sind. Selbst die Amerikaner kaufen den Amischrott nur begrenzt.
7 von 10 Neuwagen sind Nicht Amerikanische Hersteller.

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harald_maier 18.05.2019, 07:21
21.

"Durch das Freihandelsabkommen "USMCA" wird eine der größten Freihandelszonen der Welt geschaffen."

Ähm.. nö! Diese gab es bereits! Sie hieß "NAFTA".
Schon interessant,wie SPON hier die Trumpsche Sprechweise 1:1 übernimmt, wo man doch sonst so "Trump-kritisch" ist. Könnte es daran liegen, daß man wieder mal 1:1 aus einer US-Agentur-Meldung kopiert hat?

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karljosef 18.05.2019, 07:21
22. Man versetze mich einmal in die Lage eines Managers in den USA

Die Planbarkeit der Zukunft ist unter diesem Vollidioten, öhh, Entschuldigung, ganz falsch, sehr erfolgreichen dealers unterhalb von 0?

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bauigel 18.05.2019, 07:27
23. Auch

Auch wenn es schon tausendfach geschrieben wurde:
Erstens produziert D schon massenhaft Autos in den USA und das größte BMW-Werk der Welt steht in den USA
Zweitens heben sich die gegenseitigen Zölle unter Beachtung der Gewichtung komplett auf. Es ist also faktisch falsch, dass Europa generell höhere Zölle hat.
Aber mit Fakten hat es weder DT noch seine Jünger....

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bauigel 18.05.2019, 07:36
24. Alternative Fakten

Die USA selbst weisen in der umfassenden Leistungsbilanz sogar einen Gewinn gegenüber der EU aus:
- Denn die Amerikaner weisen in ihrer spiegelbildlichen Leistungsbilanz mit der EU ihrerseits einen Überschuss von umgerechnet 13 Milliarden Euro aus -
Aber da Trump diese Zahlen nicht passen, pickt er sich nur einzelne Warengruppen heraus um die EU schlecht zu machen.

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iasi 18.05.2019, 07:36
25. Konsequent bei der Verfolgung seines Ziels

Daher kann es Trump auch gelingen, den viel gelobten, aber sich in einem gefährlichen Ungleichgewicht befindlichen Welthandel zumindest ein wenig in Balance zu bringen. All das Reden seiner Vorgänger hatte schließlich nichts geändert. Wenn Reden nichts bringt, dann sind die Trumpschen Hebel die bessere Alternative. Oder wollen wir etwa einen neuen Crash, auf den wird dann nicht mehr reagieren können, da die Notenbanken ihr Pulver längst verschossen haben.
Mit den Handelsbarrieren, die die EU aufgebaut hat, liegt Trump zudem nicht falsch. Zudem ist da eine Währung, die trotz anhaltendem Leistungsbilanzdefizit stärker wird. Dies verstärkt das Problem und widerspricht den grundsätzlichen Mechanismen der Volkswirtschaft.

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elizar 18.05.2019, 07:44
26. Typisvh ....

Wie immer nur selektive Wahrnehmung bei Trump. Für die eigenen Fanboys wirds natürlich reichen ...

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frankfurtbeat 18.05.2019, 07:49
27. somit ...

somit auch in der causa Mexico lediglich dicke Sprüche. Die Maur steht noch immer nicht - diese wird wenn sie kommt von den amerikanischen Steuerzahlern finanziert. Toller Hecht ...

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mori1982 18.05.2019, 07:50
28. Einseitige Berichterstattung

Wie man an Kommentar 2 sieht, wirkt die einseitige Berichterstattung. Natürlich kann man alles was die Trump-Administration macht, kritisch sehen. Aber Kritik beinhaltet immer zwei Seiten, gute und Schlechte Eigenschaften. Gut ist, das Trump im USMCA verhandelt hat, dass die Arbeiter in der Autoindustrie einen Mindestlohn bekommen sollen und dass die Gewerkschaften gestärkt werden müssen. Außerdem müssen 75% des Fahrzeugs in dem Land hergestellt werden, wo diese zusammen geschraubt werden. Kanada muss zB Urheberrechte länger schützen und die Zollfreigrenze seiner Bürger erhöhen, damit die mehr in USA einkaufen können ohne Zoll zu bezahlen. USMCA wird wohl von allen drei Nationen unterzeichnet, aber der Beigeschmack ist, dass damit in die Souveränität der jeweiligen Staaten eingegriffen wird. Wenn die "USA" einen Mindestlohn vorgibt... Andererseits ist es zukunftsweisend, wenn die Firmen nicht beliebig auf der Welt Menschen ausbeuten können, weil jemand die Regierung zwingt Mindestlöhne einzuführen. Dann müssen auch nur noch halb so viele Waren um die Welt geschifft werden, wenn die Firmen nicht alle am anderen Ende der Erde produzieren lassen, weil die Arbeiter da nur 100 Dollar im Monat verdienen.

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s.l.bln 18.05.2019, 08:03
29. So ganz...

Zitat von kuac
Trump ist unberechenbar, unlogisch und komplett wirr. Es ist sinnlos, über seine Handlungen zu wundern.
...stimmt das nicht.
Wenn man seine narzisstische Persönlichkeitsstörung mit ins Kalkül zieht, ist sein Verhalten logisch und vorhersehbar.
Die Senkung der Stahlzölle ist nichts weiter als eine Botschaft an die Chinesen: "wenn ihr einen Deal(egal welchen) mit mir abschließt, fallen die Zölle wieder"
Alles was er tut, dient nur einem Ziel: seiner Außenwirkung. Das Ergebnis selbst ist nebensächlich.
Die NAFTA Aufkündigung nebst Strafzöllen hat zu einem Abkommen geführt, das dem alten entspricht und lediglich einen neuen Namen trägt. Fallen jetzt die Strafzölle, ist exakt der alte Status wieder hergestellt.
Das ist Trump aber so egal, wie der wirtschaftliche Schaden, der dadurch entstanden ist. Er bewirbt das als größten Deal aller Zeiten und seine Follower schlucken das ungeprüft.
Früher haben solche Typen Schlangenöl auf Jahrmärkten verhökert, nur daß Trump das nicht des Profites wegen gatan hätte, sondern um im Mittelpunkt zu stehen.

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