Forum: Wirtschaft
US-Autohersteller: Die Zölle nahen, die Angst steigt
DPA

Präsident Trump könnte mit Importzöllen auf deutsche Autos ernst machen. Das schütze die US-Wirtschaft, sagt er. Doch amerikanische Hersteller sehen das anders: Sie fürchten einbrechende Absätze und drastischen Jobabbau.

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YoRequerrosATorres 04.07.2018, 16:08
10. Cowboy, Volkswirt oder Machtmensch?

Rationalität ist Trump leider nicht in die Wiege gelegt worden. Da ist er wie viele Amerikaner: Ein Kind, dessen Vorfahen zuerst geschossen haben, bevor sie nach dem Namen fragen. Diesen Vorfahren macht Herr T. alle Ehre....

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molesman 04.07.2018, 16:11
11. Die Preise bleiben stabil...

auch beim Diesel hat man gesagt der würde nun zum halben Preis zu haben sein, die Höfe stünden voll. Also gesucht und von wegen. Trotz Problemgolf (danke VW dass ihr die Milliarde dem Staat gabt und nicht den Kunden) keine Chance auf ein neues Fahrzeug. Und wenn Trump nun lernt dass auch Amerika gar nicht so autark ist wie er meint, das ist doch gut. Die Amerikaner schätze ich sehr und bin oft drüben aber Trump sieht wie viele leider nur immer die Flaggen seines Landes. Der Rest der Welt spielt keine Rolle denken viele und meinen das gar nicht fies. Und dann sagt man ihnen woher die Produkte eigentlich kommen, viele davon, wer was entwickelt hat und die Augen werden größer. Nationalstolz ist sicher was schönes (wenn er keine zu schlimmen Züge annimmt) aber er macht etwas blind...Trump muss erkennen dass keine Aktion ohne Reaktio machbar ist und wir hier nicht im Streit zwischen zwei Unternehmen stehen von denen einer den Dickeren hat und alles bestimmen kann. Abgesehen davon werte ich viele Schritte Trumps als gekonnt, rein aus wirtschaftlicher Sicht. Hat schon was wenn ein Mensch an der Spitze ist der von der Wirtschaft immerhin soviel versteht dass er Milliarden machte, die Dame bei uns hat keinerlei Ahnung von alledem und das Volk zahlt die Strafe dafür.

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bloodyhell 04.07.2018, 16:16
12. Der Kunde ist der Dumme

Das kommt davon, wenn ein Kleinkind mit Messer und Gabel essen soll: Nix als Scherereien!
Der Dumme ist am Ende der Kunde, wenn nämlich alle Autos teurer werden :-( Die Zölle wandern dann in den Staatshaushalt! - TOLL !

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bloodyhell 04.07.2018, 16:16
13. Der Kunde ist der Dumme

Das kommt davon, wenn ein Kleinkind mit Messer und Gabel essen soll: Nix als Scherereien!
Der Dumme ist am Ende der Kunde, wenn nämlich alle Autos teurer werden :-( Die Zölle wandern dann in den Staatshaushalt! - TOLL !

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kr-invest 04.07.2018, 16:17
14. willkürliche Justiz

Das Problem, das man als Autohersteller haben dürfte sind gar nicht so sehr die Produktionskosten, sondern die völlig aus dem Ruder gelaufene Willkür der US-Justiz. Man muss ja praktisch immer mit einem Bein aus dem Markt stehen, wenn man verhindern will, dass eine zu heiße Tasse Kaffee oder eine zuviel eingenommene Tablette gleich für einen Konzern existenzbedrohend wird. Wenn man sich an die Verfahren gegen Audi vor Dekaden bereits (selbststartende Automatikgetriebe :-)), Bayer mit Lipobay (Überdosierung ist schädlich...), Volkswagen (sehr schädliche Stickoxide neben qualmendem LKW) und ständig Deutsche Bank ("Short your home"-Satz) erinnert, dann ist der US-Markt im Grunde zu gefährlich, um dort hohe Investitionen in Produktionsanlagen oder Mitarbeiter zu tätigen. Klar wäre es für die USA besser, das würde geschehen, aber mit dieser Justizwillkür kann man eigentlich als Aktionär das nie gut finden und muss hoffen, das die Konzerne verlässlichere Länder auswählen.

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ambulans 04.07.2018, 16:23
15. >kr-invest (#14, oben),

Zitat von kr-invest
Das Problem, das man als Autohersteller haben dürfte sind gar nicht so sehr die Produktionskosten, sondern die völlig aus dem Ruder gelaufene Willkür der US-Justiz. Man muss ja praktisch immer mit einem Bein aus dem Markt stehen, wenn man verhindern will, dass eine zu heiße Tasse Kaffee oder eine zuviel eingenommene Tablette gleich für einen Konzern existenzbedrohend .....
die "helden", die damals hier bei uns durch alle gassen gegrölt haben "ihr müsst euch un-be-dingt an der NYSE listen lassen!" haben heutzutage nicht nur ein klitzekleines glaubwürdigkeitsproblem, wie mir scheint ...

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sven2016 04.07.2018, 16:24
16.

Kein Unternehmen wird in der Lage sein, kurzfristig in größerem Maße Produktion in die USA zu verlegen.

Und eine Planung für die nächsten 5-10 Jahre geht dann auch von der natürlichen Abwesenheit von Trump aus.
Wer umziehen will, hat nach der Unternehmenssteuersenkung Anfang des Jahres mit der Planung begonnen.
Trump kann sicher die Weltwirtschaft schädigen, aber nicht den amerikanischen Konsum lenken.

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errandir 04.07.2018, 16:27
17.

Zitat von labi
Die Zöle wirken nur so lange negativ, bis entsprechende Produktionskapazitäten in die USA verlegt wurden. Die Gewinne der Konzerne in den USA würden sicherlich sinken, daher auch Proteste. Langfristig dürfte die Zahl der Arbeitsplätze in der US-Automobilindustrie steigen. Ob die Anzahl der Gesamtarbeitsplätze steigen wird, ist eine andere Frage.
Na wunderbar, slebst wenn sie recht haben wird es interessant sein zu sehen wie man das den Betroffenen erklaer. Vielleicht so: Na, ihr werdet zwar heute gefeuert und bleibt 1-2 Jahre arbeitslos bis wir entsprechend Kapazitet aufgebaut haben. Danach koennt ihr dann aber 2 Jobs habe ...
Scheint die ideale Strategie fuer anstehende Wahlen und zunehmended Fokus auf das hier und jetzt zu sein.

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syssifus 04.07.2018, 16:27
18. Was stimmt den nun ?

In einer anderen Zeitung gelesen : "Die USA erleben einen Boom, ohne dass die Wirtschaft überhitzt. Das ist auch ein Verdienst des Präsidenten Donald Trump." und das war nicht einmal ein Revolverblatt.

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jupiter_jones 04.07.2018, 16:29
19. God bless libertarianism!

Schon lustig zu sehen wie republikaner andauernd den freien markt loben und hochhalten, aber dann wollen, dass nur Ford Pickup made in the US im markt gestaerkt werden - quasi "subventioniert" werden. Daran sieht man, dass die diskussion in den USA mehr o weniger verlogen ist.

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