Forum: Wirtschaft
US-Autohersteller: Die Zölle nahen, die Angst steigt
DPA

Präsident Trump könnte mit Importzöllen auf deutsche Autos ernst machen. Das schütze die US-Wirtschaft, sagt er. Doch amerikanische Hersteller sehen das anders: Sie fürchten einbrechende Absätze und drastischen Jobabbau.

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wiersbin.p 04.07.2018, 18:15
80.

Zitat von sven2016
Kein Unternehmen wird in der Lage sein, kurzfristig in größerem Maße Produktion in die USA zu verlegen. Und eine Planung für die nächsten 5-10 Jahre geht dann auch von der natürlichen Abwesenheit von Trump aus. Wer umziehen will, hat nach der Unternehmenssteuersenkung Anfang des Jahres mit der Planung begonnen. Trump kann sicher die Weltwirtschaft schädigen, aber nicht den amerikanischen Konsum lenken.
Etwas zu Kurz gedacht. Eine Planung in 5 - 10 Jahren sollte nicht nur darauf basieren das der Schwachkopf im Weißen Haus weg ist, sondern auch die gesamte kriminelle Kamarilla und die GOP samt Untergruppen wie Teapartie etc. Mit solchen Gesocks kann man keine Planungen, Verträge usw machen

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irobot 04.07.2018, 18:26
81.

Zitat von obstroc
So etwas kann Rezessionen, Inflation unf Krieg nach sich ziehen. So zynisch es ist, Kriege haben in der Folge oft auch der Wirtschaft zum Aufschwung verholfen.
Da muss ich Sie enttäuschen. Die meisten Kriege haben der Wirtschaft zum Teil massiv geschadet. Außerdem begannen die Meisten davon immer dann, wenn es zumindest einer Seite wirtschaftlich gut ging.

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Peter Friedrichs 04.07.2018, 18:31
82. Fänden Sie es unangemessen,

Zitat von christoph_schlobies
Fänden Sie es unangemessen,wenn man Leuten mit ihrem Weltverständnis das aktive und passive Wahlrecht nehmen würde?
bei Ihrer Fragestellung etwas Benehmen zu zeigen - oder es wenigstens vorzutäuschen?

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babblebrox 04.07.2018, 18:32
83. Was soll man sagen?

Einfach machen lassen und nicht im Vorfeld schon die Horror-Szenarien hoch fahren die wahrscheinlich gar nicht eintreten.
Laufen lassen und dann warten wir das dynamische Wirtschaftssystem in allen beteiligten Ländern die Realität zeigt.
Der Nachteil ist halt, wir sollten dann in Jahre denken und nicht Wochen oder Monate...

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sanfernando 04.07.2018, 18:44
84. Trump...

.....gibt Zölle auf EU-Importe, aber die Produktauswahl zeigt: er pickt sich Deutschland heraus und unser (deutscher) Aufschrei gibt ihm recht! Damit helfen wir ihm fleissig dabei, die EU zu zerfleddern. Grossartig!
Wenn er selbst schon die Autoimporte als das grosse Ding empfindet, sollten wir unsererseits ein grosses Ding als Antwort vorbereiten: Steuern und Zölle auf Importe von IT-Produkten und Dienstleistungen!! Und wir sollten es nicht nur unbedingt! vorab verkünden sondern auch die Abhängigkeit von beidem herausstellen: Wenn auf Autos dann umgehend auch auf IT. Wenn das eine nicht, dann auch nicht das andere! Jeder US-Bürger sollte erfahren, dass Trump über unsere Antworten entscheidet, und dass er auch schon den Zoll auf Harley, Bourbon, Jeans, Erdnussbutter usw. selbst herbeientschieden hat mit seinen Zöllen auf Stahl und Aluminium! Und dann macht er auf naiv und gibt sich überrascht...

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tobias-S 04.07.2018, 18:44
85. Trump der Berserker

Ich finde es mittlerweile nicht nur müßig mit Argumenten, egal welcher Richtung, die Kapriolen der trumpschen Regierung zu kommentieren, es geht, meineserachtens am Kern vorbei. Trump ist ein Berserker, der angetreten ist, den Politikbetrieb in Washington so wie wir in kennen, zu vernichten. Dazu gehört eben auch, dass er alle gewachsenen Außenverbindungen der USA, ob politisch, wirtschaftlich oder sozial so stark wie möglich beschädigt. Jegliche konstrukive sachliche Kritik an seinen Entscheidungen kann man sich dahingehend sparen, im Gegenteil, sie zeigen ihm sogar dass er offensichtlich einen Nerv getroffen hat, der ihn jedesmal noch bestärkt. Die einzige sinnvolle Reaktion kann eigentlich nur sein, dass der Rest der betroffenen Industriestaaten möglichst schnell, pragmatisch und unbürokratisch vernetzt und möglichst viele, möglichst weitreichende Verträge geschlossen und gelebt werden. Beispiel Nato: den Wehretat deutlich anheben (hilft nix, is nun mal so, die Abhängigkeit von den USA muss reduziert werden.) Handelsabkommen erweitern, Steuern runter, etc..., so dass eine weitere Abschottung der USA vom Rest der Welt bestmöglich aufgefangen werden kann. (Wahrscheinlich wirds nicht ohne Rezension gehen, aber wenn mans gut macht doch abgemildert). Soziale Abkommen, wie Klima etc... ohne die USA forcieren. Wenn die restlichen Industienationen hier gut zusammenarbeiten, werden sie deutlich besser mit diesem Furor fertig werden als die USA selber. Am Ende dieses ganzen Prozesses (in einer Nachtrumpära) werden die USA wirtschaftlich und politisch deutlich geschwächt, in der neuen Wirklichkeit ankommen. Mit der dann gewonnenen Bescheidenheit der USA wird es vielleicht sehr viel besser für uns umzugehen sein. Mein Wort in Gottes Ohr :).

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gerhard2010 04.07.2018, 18:50
86. Ein Schild

"klebt ein Schild. Darauf ist vermerkt, zu wie viel Prozent das Auto aus nordamerikanischen Komponenten besteht - und wie groß der Anteil heimischer Arbeiter gerechnet in Mann/Stunden bei der Montage war."
So ein Schild wünsche ich mir für deutsche Produkte auch mal. Der ganze unsägliche Mist, dass Produkte dreimal durch Europa gekarrt werden (ich bin sicher der Hauptgrund ist das Einstreichen von EU Subventionen) bis der Joghurt dann endlich bei mir im Stadtteil im Supermarkt steht. Dabei könnte das von lokalen Arbeitern in meiner Nähe viel nachhaltiger erledigt werden und der ganze LKW Dieselsmog und die Toten auf der Autobahn haben mal ein Ende. G2010

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quarax 04.07.2018, 18:50
87.

Zitat von bosworth
Trump wird so lange an der Schraube drehen, wie es ihm beliebt. Für einen Menschen mit einer derart ausgeprägten narzisstischen Struktur ist der Job im WH die Erfüllung aller Träume. Es wundert nicht, dass der POTUS nur Cola Light trinkt, denn dieser Rausch, ausgelöst durch die ihm zugefallene Macht, ist mit keiner Substanz zu toppen; besoffen von sich selbst, wenn man es etwas vulgärer ausdrücken möchte. Hinzu kommt als Verstärkung das Phänomen der narzisstischen Immunität. Man muss sich den Donald daher als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Nein, die Donald Trumps dieser Welt sind nicht glücklich. Es ist nämlich nie genug: Nie genug Macht, nie genug Geld, nie genug Bewunderung. Alles nutzt sich ganz schnell ab und wird schal.

D.T. ist unglücklich, aber er weiß es (wahrscheinlich) gar nicht. Er spürt nur brennende Unzufriedenheit.

Er ist nicht Sysiphos, sondern Tantalos.

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wiersbin.p 04.07.2018, 18:54
88.

Zitat von Little_Nemo
I Erfahrungsgemäß hält sich die Einsichts- und Lernfähigkeit solcher Menschen jedoch in Grenzen.
Tja, wie wir derzeit an der AFD / NPD / CSU und den ganzen rassistischen Gehabe in weiten teilen der deutschen Politik sehen können. Und der deutsche Michel klatscht dem in großen Teilen Applaus....

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birka12 04.07.2018, 18:54
89. Die deutsche Autoindustrie

Die deutsche Autoindustrie sollte zuerst vor der eigenen Türe kehren. Wie gross wäre denn der Schaden für VW z.B. wenn 25% Zoll erhoben werden? Das kann man doch noch gar nicht angeben. Es wird über viele Jahre weniger sein als die massiven Betrügereien gekostet haben. Solange VW seiner Männerriege noch ungeheuer viel Bonus bezahlen kann (für hervorragende Leistungen wohlgemerkt), kann es ja so belastend nicht sein.

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