Forum: Wirtschaft
US-Geldpolitik: Notenbankchef Bernanke hält Kurs
REUTERS

Die US-Notenbank setzt unverdrossen auf die Geldschwemme: Bis zu einer Besserung der Wirtschaftslage will Notenbankchef Bernanke weiter massiv Anleihen kaufen. Die US-Börsen rutschten dennoch zeitweise ins Minus.

Seite 2 von 2
muellerthomas 20.06.2013, 09:49
10.

Zitat von ryder
Was ich nicht so richtig verstehe ist, warum sich diese Gelddruckerei bislang angeblich nicht inflationär auswirkt.
Weil nicht so viel Geld gedruckt wird, wie viele glauben und weil dieses Geld nicht nachfragewirksam wird.
Zitat von
Wir alle haben gelernt, dass steigende Geldmenge bei gleichbleibendem Warenangebot und Dienstleistungen steigende Preise bedeutet.
Dieser Zusammenhang ist empirisch seit jeher wackelig. Und schauen Sie sich die Geldmengenentwicklung in den USA doch mal an, da gibt es keine Beschleunigung.
Zitat von
. Irgendwann jedoch, und davon bin ich überzeugt, wird sich dies auch über die Preise stärker auswirken und damit die Normalbürger weiter verarmen lassen.
Wieso verarmen? Wenn das Geld in der Realwirtschaft ankommt, bedeutet dies steigende Löhne, also genau das Gegenteil von Verarmung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ryder 20.06.2013, 10:08
11. muellerthomas

Danke für Ihre Darstellung, aber ich bin nicht überzeugt. Meiner Meinung nach landet das viele Geld über die Finanzinstitute bei den Superreichen und die zocken damit. So schlägt sich die Geldmenge nicht zur Realwirtschaft durch.
Inflation bedeutet letztendlich doch Verarmung weiter Bevölkerungsteile. Wenn die Löhne, Renten usw. mit der Inflation nicht Schritt halten, was anzunehmen ist, bedeutet das Kaufkraftverlust. Deutschland passt im Gegensatz zu anderen Ländern innerhalt der Eurozone die Lohnentwicklung nicht automatisch der Inflation an. Selbst in den letzten zwanzig Jahren hatten die meisten deutschen Arbeitnehmer Reallohnverluste hinzunehmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kabian 20.06.2013, 10:25
12. Noch keine Inflation zu sehen

Zitat von muellerthomas
Wieso verarmen? Wenn das Geld in der Realwirtschaft ankommt, bedeutet dies steigende Löhne, also genau das Gegenteil von Verarmung.
Nein, wenn sehr viel Geld auf den Markt kommt, bedeutet das erst einmal höhere Preise und dann, bei den nächsten Tarifverhandlungen eventuell höhere Löhne. Das kann aber Jahre dauern. Wenn, wie in Brasilien, die Inflation bei Lebensmitteln 2-stellig ist, dann gibt es ein großes Problem.
Ich denke das @ ryder schon ganz richtig mit seiner Einschätzung liegt.
Natürlich ist es auch richtig, das 85Mrd $ pro Monat nicht gigantisch viel ist, zumal der Dollar ja sehr verbreitet ist. Der Euro hatte dem Dollar mehr zugesetzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
banker1 20.06.2013, 11:00
13. hexensabbat

morgen ist großer verfallstag, also ne menge optionswetten spitz auf knopf, alles andere ist quark, sollte die fed die zinsen anheben gehen die börsen erst einmal durch die decke

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ryder 20.06.2013, 11:00
14. Inflation

Bei einer sicher kommenden Inflation werden die meisten Deutschen nur verlieren. Erfahrungsgemäß werden die Lohnsteigerungen der meisten Beschäftigten mit den steigenden Preisen nicht mithalten können, ganz zu schweigen von den Rentner, Harz IV-Empfängern, Geringverdiener usw. Diese sind alle Verlierer bei einer Inflation.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kabian 20.06.2013, 11:14
15. € mit $ bitte nicht verwechseln

Zitat von ryder
Bei einer sicher kommenden Inflation werden die meisten Deutschen nur verlieren. Erfahrungsgemäß werden die Lohnsteigerungen der meisten Beschäftigten mit den steigenden Preisen nicht mithalten können, ganz zu schweigen von den Rentner, Harz IV-Empfängern, Geringverdiener usw. Diese sind alle Verlierer bei einer Inflation.
Das stimmt jetzt aber nicht. Aufgrund der US-Geldpolitik kann die Inflation in den USA zwar steigen aber nicht in Europa. Denn ob mehr Dollar gedruckt werden stört nur beim Export.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 2