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US-Gesundheitsbehörde: Ohne Eier keine Mayo
AP

Die US-Gesundheitsbehörde FDA geht gegen das Lebensmittel-Start-up dem vor. Dessen Hauptprodukt vegane Mayonnaise sei irreführend, schreibt die FDA - und mahnt nun das Unternehmen ab.

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alfons88 27.08.2015, 15:15
1. Naja...

Hauptsache Analogkäse darf weiter Käse sein und Milch mit Zucker und Kalziumzusatz Dairy Milk...

Es kommt immer auf die Lobby an...

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sample-d 27.08.2015, 15:20
2.

Ich hoffe doch stark, dass sie den Namen nicht benutzen dürfen.
Wenn hierzulande z.B. eine Geflügelwurst kaum Geflügel oder ein Rhabarbersaft mehr Apfel als Rhabarber enthält ist das Geschrei von Verbraucherseite berechtigterweise gross. Aber wenn etwas unter dem Deckmäntelchen vegan daherkommt, scheinen alte Gattungsbegriffe nicht mehr zu gelten.
Es spricht nichts dagegen die Verbindung zur Mayo zu schlagen, indem das Produkt z.B. "just like Mayo", "better than Mayo" o.ä. genannt würde um es abzugrenzen.

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boingdil 27.08.2015, 15:20
3. Richtig und falsch zugleich

Das Verbot der Bezeichnung, viel mehr noch der irreführenden Werbung als cholesterinfrei, ist völlig ok. Ich hoffe, das hierzulande da sich bald etwas tut wegen der vegetarischen Wurst, denn Wurst ist eben ohne Fleisch keine Wurst. Gilt genauso für Frikadellen und anderes. Verstehe eh nicht warum veganes und vegetarisches so oft als Fleischersatz 1:1 präsentiert werden muss. Schönheitsfehler bei den Amis: Hauptzutat bei Mayo sind nicht Eier (auch wenn diese unbedingt reingehören) sondern Öl.

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leo19 27.08.2015, 15:20
4. Vegane Mayo?

Jetzt tritt die FDA schon als Hüterin des guten Geschmacks auf! Das ist super! Ich hätte nicht gedacht, dass es noch Amis gibt, die wissen, woraus Mayonaise gemacht wird. Bravo FDA!

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GrinderFX 27.08.2015, 15:24
5.

Zitat von alfons88
Hauptsache Analogkäse darf weiter Käse sein und Milch mit Zucker und Kalziumzusatz Dairy Milk... Es kommt immer auf die Lobby an...
Im Prinzip geht es aber in die richtige Richtung.
Denn es nervt gewaltig, dass die ganzen veganen Produkte mit Namen benannt werden, die mit der eigentlichen Speise nichts mehr zutun haben.
Es gibt einfach kein veganes Hackfleisch!
Genauso wenig sollte Käse Käse heißen, wenn da kein Käse mehr drin ist.
Wenn man schon vegan ist, dann sollte man dazu wenigstens stehen und den Speisen eigene Namen geben und nicht irgendwelchen Fakes hinterher laufen.

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ultimatekayozz 27.08.2015, 15:24
6. Cholesterin?

Ist Cholesterin nicht hauptsächlich in tierischen Zellen enthalten?

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Erkläromat 27.08.2015, 15:25
7. Dann soll er es halt anders nennen.

Margarine heißt schließlich auch nicht Butter und trotzdem weiß jeder, was es ist.
Die veganen Bessermenschen wollen einem die Wurst verleiden, aber ihr Tofu-Zeug muss natürlich trotzdem Wurst heißen und so aussehen. Wird Zeit, dass sie sich mal richtig emanzipieren und eigene Produkte födern, anstatt Trittbrett zu fahren.

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pflanzenfresser 27.08.2015, 15:26
8. Versteh ich nicht...

Zitat von
"Just Mayo" sei, anders als von Hampton Creek beworben, alles andere als cholesterinfrei. Diesen "Anspruch erfüllt das Produkt nicht", heißt es in dem Schreiben. "Just Mayo" enthalte schlicht zu viel Fett. Die Behörde verbietet Hampton Creek nun, mit dem Satz "In unseren Produkten finden Sie niemals Cholesterin" zu werben.
Wenn 'Just Mayo' vegan ist, dann ist da auch kein Cholesterin drin, egal wie viel Fett sie enthält. Also wird man in der Tat kein Cholesterin darin finden können. Dass aus dem Fett im menschlichen Körper Cholesterin gebildet werden kann, ist ein anderes Paar Schuhe....

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cokommentator 27.08.2015, 15:27
9. eigentlich dumm

Eigentlich dumm von Unilever. Wenn es keine Inhaltsbestimmung mehr aus der Bezeichnung für ein Produkt gibt, kann ich drin verarbeiten was ich will, ohne dass es für den Konsumenten allzu offenkundig wird. Deshalb gibt es ja schon "Bratwurst" ohne Fleischbestandteile und vegane "Bierwurst". Schnitzel aus Tofu, denen fehlt es sogar an dem namensgebenden "Schnitzen". Die werden einfach nur "erpreßt".
Aber ich wäre froh, käme es auch hierzulande zu einer eindeutigen Trennung von Produktbezeichnungen. Sonst gibt es irgendwann auch fleischhaltige "Kartoffeln" und "Sellerie" aus Hähnchenresten. Aber dann wird vermutlich ein Aufschrei durch Deutschlands Gesundheitsbewußtsein gehen.

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