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US-Investor: Buffett drängt auf Berliner Immobilienmarkt
DPA

Die Lage auf dem Berliner Immobilienmarkt ist angespannt. Nun steigt Starinvestor Warren Buffett ein. Seine Firma Berkshire Hathaway Home Services kooperiert mit einem Immobilienmakler der Hauptstadt.

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multimusicman 05.03.2018, 21:31
10. Wenn das so weitergeht in Berlin, dann wird

die Hausbesetzerszene der frühen 80ger ein laues Lüftchen sein.
Was das bedeutet wird sich jeder halbwegs empathische Mensch vorstellen können.

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solynieve 05.03.2018, 21:31
11. Brasilpe

Mieten sind so teuer, wie sie sich Menschen leisten können, die darin wohnen. Mieten komplett dem Wettbewerb zu überlassen ist unethisch. Wohnen müssen wir alle und im Gegesatz zu Luxusartikeln, wo wir wählen können, wieviel wir bereit sind zu zahlen, haben wir beim Wohnen nahezu keine Wahl. Die einzige Wahl wäre vielleicht von Berlin Mitte nach Eisenhüttenstadt zu ziehen, nur was will ich da, wovon lebe ich da?

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wordfix 05.03.2018, 21:37
12. Berlin soll also das zweite München werden...

Vielleicht sollten wir in Berlin wieder eine Mauer bauen, bevor der "niedere Pöbel" vollends aus der Stadt gedrängt wird. Kein Wunder, daß Merkel keine Armut kennt: aus den Augen, aus dem Sinn...

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sir wilfried 05.03.2018, 21:39
13. Der Insulaner verliert die Ruhe nicht

Hach, wie schön ist Globalisierung! Berlin als Insel der Glückseligen? Der Insulaner verliert die Ruhe nicht? Liebe Berliner, Ihr werdet Euch an Zeiten zurücksehnen, als es im Osten ein konkurrierendes System gab, als der Staat dafür sorgte, daß Wohnen bezahlbar ist.
Ihr habt es versemmelt. Ihr habt Eure Souveränität für ein Linsengericht (100 DM Westgeld) hergegeben und die Politiker im Westen hatten nichts Eiligeres zu tun, als dem Turbokapitalismus Tür und Tor zu öffnen. Nun dürft Ihr Euch an den warmen Worten von Freiheit und Demokratie sowie demnächst an Euren Feuerstellen im Freien wärmen.

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rissom 05.03.2018, 21:50
14. Wovon lebst Du denn in Berlin?

Ich liebe Berlin, aber ich musste leider wegziehen, wegen meiner Arbeit. In Berlin gibt es kaum Industrie die Geld verdient. Außer ein paar wenigen verdient kaum jemand viel. Der Flughafen wird 2020 auch nicht fertig sein. Deshalb ist die Situation nicht mit anderen europäischen Hauptstädten vergleichbar. Und deshalb verstehe ich auch nicht so ganz, warum nicht Leute nicht nach Eisenhüttenstadt ziehen. Partyszene? Die besten Parties waren sowieso nie die in Berlin, sondern die Festivals irgendwo aufm Acker.

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michi11161 05.03.2018, 21:51
15. Unfassbar.

Es ist nicht zu fassen wie eine Senats Koalition,die von den „Linken“Kräften der Stadt getragen wurde,Dermaßen Versagen kann.
Keine Planung,Keine Ideen,einfach nichts.
Berlin wächst und wird sich langfristig zu einer europäischen Metropole entwicklen.
Anstatt gestalterisch einzugreifen, überhaupt den willen politisch gestaltend handeln zu wollen,einfach nichts.
Diese Stadt braucht Wohnungen, das wissen sogar die internationalen Investoren.

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maxgil 05.03.2018, 21:52
16. Armes

Berlin, der prügelt die Preise durch die Decke. Im Vergleich zu London oder Paris sind die Preise in Berlin lächerlich niedrig, wird sich jetzt ändern. Zum Glück hab ich mein eigenes Dach überm Kopf!

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investor3000 05.03.2018, 22:01
17. Einigen Foristen sei gesagt...

Herr Buffet geht nicht als Investor auf den Berliner Immobilienmarkt (der ist nicht auf den Kopf gefallen), sondern bietet zusammen mit lokalen Immobilien-Maklern seine Dienste international an. Er versucht an dem Hype/Umsatz mitzuverdienen. Das kann man ihm nicht vorwerfen. Allen Berliner sei gesagt, dass es vor den "billigen" Mieten (etwa zwischen 2000 und 2010?) schon mal ein Hype in Berlin gab. Das ganz ging für viel viele Investoren ordentlich in die Hose. Es gab auch in Spanien, Italien und Griechenland einen Hype und alle haben gedacht es geht immer so weiter..... und jetzt denkt man, es geht in Berlin/Deutschland immer so weiter... Das ganze Spiel ist nur dem Anlage-Notstand (mein persönliches Unwort des Jahrtausends) geschuldet. Fundamental höhere Netto-Löhne auf breiter Front sehe ich durch kontinuierliche Steuer&Abgaben-Steigerungen durch unsere Volksvertreter nicht. Und wenn die CSU ihre Hausaufgaben machen könnte und guten Regional-Verkehr und Digitalisierung in der Fläche vorantreiben könnte (beides seit über 12 Jahren durch die CSU "vertreten"), dann würden einige ins Umland ziehen und den Berliner Wohnungs-Markt auch wieder entlasten.

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kunibertus 05.03.2018, 22:06
18. Zu Ihrem Kommentar muss

Zitat von sir wilfried
Hach, wie schön ist Globalisierung! Berlin als Insel der Glückseligen? Der Insulaner verliert die Ruhe nicht? Liebe Berliner, Ihr werdet Euch an Zeiten zurücksehnen, als es im Osten ein konkurrierendes System gab, als der Staat dafür sorgte, daß Wohnen bezahlbar ist. Ihr habt es versemmelt. Ihr habt Eure Souveränität für ein Linsengericht (100 DM Westgeld) hergegeben und die Politiker im Westen hatten nichts Eiligeres zu tun, als dem Turbokapitalismus Tür und Tor zu öffnen. Nun dürft Ihr Euch an den warmen Worten von Freiheit und Demokratie sowie demnächst an Euren Feuerstellen im Freien wärmen.
ich Ihnen recht geben. Die DDR-Bürger haben es doch so haben wollen; und die die es nicht gewollt haben, weil sie den Pferdefuß rechtzeitig erkannt haben, trifft es jetzt genauso. Ich habe Gelegenheit gehabt, an einigen Verhandlungen zum Einigungsvertrag teilzunehmen. Da ist ganz klar gesagt worden, was die DDR-Bürger erwartet - Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, Verlust ihrer Erwerbsbiographie. Aber sie haben es ja nicht hören wollen; sie haben nur die DM vor Augen gehabt, aber dabei leider vergessen, dass im Kapitalismus niemandem etwas geschenkt wird. Dabei hätten sie es wissen können bei den tiefgründigen Studien der Werke von Marx, Engels und Lenin im Partei- bzw. Gewerkschaftslehrjahr. Außerdem, nirgendwo im Grundgesetz steht ein Recht auf Wohnraum, geschweige denn auf bezahlbaren Wohnraum in TOP-Lagen. Auch der Artikel 14 GG sagt nur, dass der Gebrauch des Eigentums zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen soll. Einklagbar ist diese Forderung natürlich nicht. Wo wollte man denn da anfangen? Etwa bei den Großverdienern, die ihren Wohn- oder Firmensitz rechtzeitig in Steueroasen ausgelagert haben, um sich hier ihrer Verpflichtung zum Wohle der Allgemeinheit nachzukommen? Oder bei denen, die ihre Ausgaben durch überzogene Kosten für die Nutzung des Firmennamens künstlich aufblähen? Ich erinnere in diesem Zusammenhang an einen Steuerfahnder in Frankfurt, der von der Leitung seiner Behörde für unzurechnungsfähig erklärt worden ist, weil er bei systemrelevanten Großkonzernen Steuerprüfungen durchführen wollte.

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skeptikerin007 05.03.2018, 22:08
19. Nein!

Zitat von brasilpe
Offenbar hat sich nun bis Amerika herumgesprochen, wie billig - entgegen dem Gezeter in der hiesigen Presse - die Immobilien in vielen deutschen Städten und insbesondere in Berlin sind.
Ich hoffe, sie haben Witz gemacht. Billige Immobilien in der deutschen Städten? Dort, wo das zutrifft, kauft niemand Immobilien.
Was haben wir für eine Regierung, die Deutschland ausverkauft? Wenn Mercedes nach China geht, ist das genau so gravierend, wie die Immobilienverscherbelung. Münchens etliche Luxushöuser sind schon in arabischen Hand. Jetzt kommen die amerikanischen Turbokapitalisten.
Umsonst schimpft man über ihn, er hat recht . Deutschland schafft sich ab, sagte Sarrazin. Wie wahr, leider

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