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US-Milliardär Tom Steyer: 100 Millionen Dollar, um Trump aus dem Amt zu jagen
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Der Milliardär und Ex-Fondsmanager Tom Steyer ist entschlossen, den Präsidenten aus dem Amt zu jagen. Er lässt sich seinen Feldzug fast 100 Millionen Dollar kosten.

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Pfaffenwinkel 30.01.2019, 11:12
1. Auch wenn Steyer Milliarden hat,

sollte man für sein Ziel, Trump aus dem Weißen Haus zu jagen, Spenden sammeln.

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limauniform2 30.01.2019, 11:12
2. Eine einfache Frage

Ist das jetzt Demokratie oder das Gegenteil? Gegner Trumps werden es natürlich als Demokratie sehen, demokratische Puristen hingegen könnten ins Grübeln kommen.

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gammoncrack 30.01.2019, 11:21
3. Ich glaube, dass es viele Amerikaner gibt,

die genau wissen, was Mr. Trump für eine Gattung von Politiker ist. Ich stimmt auch zu, dass er, sowohl vor seiner Zeit Präsident als auch jetzt, eher dem kriminellen Lager als dem der Gutmenschen zuzurechnen ist.

Es wird Zeit, dass jemand wie Steyer einmal auftritt und gehört wird. Das ist natürlich seinen finanziellen Möglichkeiten geschuldet. Viele "normale" US-Bürger, die genau seiner Meinung sind, haben diese Gelegenheit nicht. Ihnen wird nun geholfen.

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quark2@mailinator.com 30.01.2019, 11:21
4.

In diesem Fall mag mancher gern den Zweck die Mittel heiligen sehen, aber hier soll ganz offen Geld Politik machen und das hat mit Demokratie (jede Person hat das gleiche Stimmgewicht) nichts zu tun. Hat es eigentlich eh nie, aber so offen demonstriert ist es besonders ärgerlich. Der Sonderermittler soll seinen Bericht vorlegen und dann wird man sehen, was belegbar ist.

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parisien 30.01.2019, 11:25
5. Geld - Macht - Politik

Selbst, wenn man mit allen Zielen und Meinungen dieses Milliardärs einverstanden ist : Hier wird überdeutlich , was eigentlich auch nicht bestritten werden kann : Geld bedeutet nicht nur wirtschaftliche , sondern auch politische Macht.
Und diese wird von keinem demokratischen Volkswillen gewählt oder kontrolliert.
Für mich ist dies einer der Hauptpunkte in der Reichtumsdiskussion, nicht der Neid oä .

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sven2016 30.01.2019, 11:26
6. Das entspricht der amerikanischen

Demokratievariante: Viel Geld einsetzen, um Unterstützung und Aufmerksamkeit für ein politisches Ziel zu gewinnen.

Wenn das nicht funktioniert: mehr Geld einsetzen.

20 Senatoren der Republikaner politisch zu kaufen, könnte ins Geld gehen. Aber dann könnte es erfolgreich sein.

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Henk-van-Dijk 30.01.2019, 11:26
7. Mit Geld kauft man keine Überzeugung...

...und auch kein Impeachment. Bewegungen müssen aus der Bewegung heraus kommen. Und nicht von oben mit Millionen von Dollar erzeugt werden. Solange die Amerikaner nicht selber wahrnehmen, was mit dem Land geschieht - vergebene Liebesmüh.

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s.l.bln 30.01.2019, 11:27
8. Die Frage...

Zitat von limauniform2
Ist das jetzt Demokratie oder das Gegenteil? Gegner Trumps werden es natürlich als Demokratie sehen, demokratische Puristen hingegen könnten ins Grübeln kommen.
...stellt sich nicht.
Hier geht es eher um Meinungsfreiheit.
Zudem steht er selbst ja nicht zur Wahl. Er spendet lediglich für eine Partei und für eine politische Initiative und das öffentlich und transparent.
Nicht wie die NRA, von der man nun erfährt, daß sie 30 Millionen in den Trump Wahlkampf investiert hat.
Davon abgesehen halte ich es für demokratischer, wenn US Politkampagnen ihre Wurzeln in den USA haben, statt in Rußland.
Man würde sich wünschen, es gäbe mehr Milliardäre, die irgendwann entdecken, daß viel Geld auch Verantwortung für die Gesellschaft bedeutet und einem Optionen bietet, diese wahrzunehmen.

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claus7447 30.01.2019, 11:30
9. Warum Grübeln?

Zitat von limauniform2
Ist das jetzt Demokratie oder das Gegenteil? Gegner Trumps werden es natürlich als Demokratie sehen, demokratische Puristen hingegen könnten ins Grübeln kommen.
In den USA gibt es offiziell 2 große Parteien, sowie sicherlich Politiker die dich der einen oder anderen Seite hingezogen fühlen. Biden wird als Sozialist hingestellt, bei seinen Vorschlägen und der Grundeinstellung des Durchschnitts us Bürger vielleicht verständlich.

Jetzt mischt einer mit, den das Agieren des POTUS ankotzt und der ihn mit gleichen Worten bekämpft. Das mag käsefrisur natürlich nicht, den "I'm the greatest!"

Ich hole mir jetzt Popcorn, mal sehen was noch abgeht. Aber schön, dass die Demokratie in den USA belebt wird.

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