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US-Milliardär Tom Steyer: 100 Millionen Dollar, um Trump aus dem Amt zu jagen
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Der Milliardär und Ex-Fondsmanager Tom Steyer ist entschlossen, den Präsidenten aus dem Amt zu jagen. Er lässt sich seinen Feldzug fast 100 Millionen Dollar kosten.

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babbi7 30.01.2019, 14:29
120. Falscher Ansatz

Es muss in dir brennen, was du in anderen entzünden möchtest. Das geht aber nicht mit Geld, auch nicht mit viel Geld. Außerdem frage ich mich, ob seine Motive wirklich dem Land dienen oder vielleicht doch ihm selbst. Nur so ein Gedanke.

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meinerseits 30.01.2019, 14:33
121. Nein, kaum.

Zitat von gantenbein3
könnte Steyer ja mal bei Trump anfragen, ob er geneigt wäre, gegen eine Zahlung von 100 Mio. Dollar zurückzutreten. Als Kaufmann, der Trump ja ist, könnte man über ein solches Angebot durchaus nachdenken.
Daraus wird nichts! Trump würde einwilligen, das nach aussen hin zu tun, aber nur, wenn ihm unter dem Tisch noch 5 oder 6 Milliarden (in USA billions genannt) zugeschoben werden... Und damit müsste Steyer in die selbe Liga gezählt werden...

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Haarfoen 30.01.2019, 14:34
122.

Zitat von mostly_harmless
Der ach so böse Bill Gates hat über seine Stiftung zig Milliarden USD in Projekte gegen den Klimawandel gesteckt. Und die "wirren Vorstellungen einer Gesellschaft" von Gates ist der Kampf gegen Armut, Unternernährung u.ä.. Das ist ja mal ne echt gaaanz böse Sache.
Sie sind schlecht informiert und schreiben irrige Beiträge.
Abgesehen davon, dass ausgerechnet auch noch Warren Buffet als Aufsichtsrat in der BMGF sitzt, seien folgende Ausführungen von Mark Curtis, NGO, Global Justice zitiert:

"Der Weltöffentlichkeit wird der Mythos verkauft, dass private Philanthropie viele Lösungen für die Probleme der Menschheit bereithält, während sie die Welt vielmehr in die falsche Richtung drängt. Die Untersuchung der BMGF- Programme zeigt, dass die Stiftung, die Führungskräfte größtenteils bei US-amerikanischen Großkonzernen tätig sind, multinationale Konzern- Interessen unterstützt - zulasten der sozialen und ökonomischen Gerechtigkeit.
Die Strategie der Stiftung sieht vor, die Rolle multinationaler Unternehmen im Bereich der globalen Gesundheit und insbesondere der Landwirtschaft zu stärken, obwohl genau diese Unternehmen maßgeblich für die Armut und Ungerechtigkeit verantwortlich sind, die ohnehin schon den globalen Süden drangsalieren. Zudem ist die Stiftung der weltweit größte Investor bei der Erforschung genmanipulierter Nutzpflanzen."

Ich denke, das dürfte zutreffend sein. Ihr Beitrag ist es definitiv nicht.

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James Blönd 30.01.2019, 14:35
123. Böse ist vor allem Ihre grobe Unkenntnis

Zitat von mostly_harmless
Der ach so böse Bill Gates hat über seine Stiftung zig Milliarden USD in Projekte gegen den Klimawandel gesteckt. Und die "wirren Vorstellungen einer Gesellschaft" von Gates ist der Kampf gegen Armut, Unternernährung u.ä.. Das ist ja mal ne echt gaaanz böse Sache.
Das nächste Mal googeln Sie bitte gefälligst selber:

Zitat: "Der Weltöffentlichkeit wird der Mythos verkauft, dass private Philanthropie viele Lösungen für die Probleme der Welt bereithält, während sie die Welt vielmehr in viele falsche Richtungen drängt. […] Die Untersuchung der BMGF-Programme zeigt, dass die Stiftung, deren Führungskräfte größtenteils bei US-amerikanischen Großkonzernen tätig sind, multinationale Konzern-Interessen unterstützt - zulasten der sozialen und ökonomischen Gerechtigkeit.
Die Strategie der Stiftung sieht vor, die Rolle multinationaler Unternehmen im Bereich der globalen Gesundheit und insbesondere in der Landwirtschaft zu stärken, obwohl genau diese Unternehmen maßgeblich für die Armut und Ungerechtigkeit verantwortlich sind, die ohnehin schon den Globalen Süden drangsalieren. […] Zudem ist die Stiftung der weltweit größte Investor bei der Erforschung genmanipulierter Nutzpflanzen."

https://www.heise.de/tp/features/Bill-Gates-zwischen-Schein-und-Sein-3378037.html

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altais 30.01.2019, 14:39
124.

Zitat von limauniform2
Ist das jetzt Demokratie oder das Gegenteil? Gegner Trumps werden es natürlich als Demokratie sehen, demokratische Puristen hingegen könnten ins Grübeln kommen.
Als demokratischer Purist komme ich ganz und gar nicht ins Grübeln, wenn man einen "demokratisch", was noch nicht geklärt ist, "gewählten", was auch noch nicht klar ist, Mobsterboss aus dem Amt jagt.

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sporadischer 30.01.2019, 14:40
125. Geld oder Moral?

Es ist wohl schon alles gesagt. Das Vorhaben von Herrn Steyer ist nicht demokratisch. Aber angesichts eines irrlichternden und völlig unmoralisch handelnden Präsidenten wohl aus moralischer Sicht zu dulden.

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felixinho42 30.01.2019, 14:41
126. Welchen Vorteil soll Impeachment bringen?

Ich frage mich, was ein erfolgreiches Impeachment wirklich bringen soll. Es gäbe ja keineswegs Neuwahlen, sondern Mike Pence würde als Präsident nachrücken. Der hat zwar sicherlich bessere Umgangsformen, politisch ist aber um keinen Deut gemäßigter oder vorwärtsgewandter als Trump. Ich würde es nicht mal als ausgemacht sehen, dass die Chancen der Republikaner, die nächste Präsidentschaftswahl zu gewinnen, in diesem Fall signifikant fallen würden. Ich glaube, dass dieses Impeachmentgefasel davon ablenkt, dass die Republikaner allgemein eine rechtsradikale, reaktionäre Partei von Wirtschaftsliberalitätsfetischisten ist und deren Machterhalt in jedem Fall eine Katastrophe für die ganze Welt bedeutet.

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boanerges 30.01.2019, 14:44
127. Deutsche Denke

oder Neiddebatte? Was soll daran undemokratische sein? Bloss weil er Milliardär ist? Was ist mit der kleinen Schwedin, die gegen die Klimaerwärmung demonstriert, ist das auch undemokratisch? Das ist doch immer noch freie Meinungsäusserung. Wenn Sie für Trump sind, gehen Sie nicht auf die Versammlung und lesen den Artikel nicht.

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meinerseits 30.01.2019, 14:45
128. Fehlanzeige.

Zitat von Referendumm
Aha, das nennt man also Demokratie. Da setzen die Koch-Brüder ihre Milliarden ein, um D. Trump ins Amt zu verhelfen und ein T. Steyer setzt wiederum seine Milliarden ein, um D. Trump aus dem Amt .....
Ein paar Millionen werden es vielleicht sein, aber Abermillionen werden das völlig konform mit den Prinzipien "Money Makes the World Go Round" und "The Show Must Go On" finden. Glauben Sie wirklich, dass Abermillionen Amerikaner eine Ahnung haben, was DEMOKRATIE bedeutet? Fehlanzeige!

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thor.z1367 30.01.2019, 14:48
129. Ein Leutturn in der Nacht wennn

Ja wenn das Wort nicht wenn wäre. Das sich ein Mann anschickt das Unrecht, Hass,Populismus und Dummheit zu besiegen ist in meinen Augen in Ziel was man(n)/frau uneingeschränkt unterstützen sollte. Aber das bloße Zeil Trump und seine Trumpisten aus dem Amt zu jagen ist schwieriger als er glaubt.Man muss sich immer eins vor Augen halten, die Republikaner lassen diesen Verbrecher nicht einfach fallen. Der Grund ist einfach sie haben sich zu weit weg von einer konsensfähigen Partei entfernt. Was früheres sehr schwierig war ist heute unmöglich und wenn das klappen sollte was dann. Es erinner mich immer an den Irakkrieg wir müssen den Despoten ausschalten. Aber keiner hat bis jetzt eine Zukunftvision wie es weiter geht. Auch wenn diese Demokratie schon alt ist und einiges überstanden hat.Heute erlebt sie ihren Tiefpunkt mit den ganzen Misstände und Fragen an einer modernen Demokratie. Das das System überholt werden muss scheint vielen nicht klar zu sein,hier geht es um Gleichheit,sind die Gesetze noch zeitgemäß oder gehören sie auf dem Müll der Geschichte. Glauben die Amerikaner noch tatsächlich an ihrer Demokratie oder sind sie desillusioniert das sie sich zwischen Fernsehserien und Fast Food eingerichtet haben. Also der Sturz kann nur ein Zwischenstopp sein, die USA muss sich neu erfinden....Aber bitte zum besseren...

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