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US-Milliardär Tom Steyer: 100 Millionen Dollar, um Trump aus dem Amt zu jagen
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Der Milliardär und Ex-Fondsmanager Tom Steyer ist entschlossen, den Präsidenten aus dem Amt zu jagen. Er lässt sich seinen Feldzug fast 100 Millionen Dollar kosten.

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IMOTEP 30.01.2019, 11:31
10. Potus

Schon denkbar das Trump in Stayer einen ebenbürtigen Kontrahenten gefunden hat, der die Dinge beim Namen nennt ohne Rücksicht auf Verluste. Mindestens spricht er in dem selben rüden Ton und wendet die gleichen Methoden an wie sie Trump eigen sind. Dazu kommt sein Insiderwissen auch über Trumps undurchsichtige Geschäfte die mit Russland getätigt hat. Ich wünsche Ihm jedenfalls das er es schafft den Potus aus dem Amt zu jagen.

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dasfred 30.01.2019, 11:33
11. Kampf, Geld gegen Geld

Das macht es so interessant. Statt Hexenjagd wird jetzt ein Kopfgeld auf Trump ausgesetzt. Bei diesem Vermögen sind hundert Millionen Dollar anscheinend eine gute Investition. Ob das noch was mit Demokratie zu tun hat, ist auch nicht fraglicher, als der Führungsstil des orangesten Präsidenten aller Zeiten.

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eswirdbesser 30.01.2019, 11:37
12. Demokratie ?

Das System erinnert mich eher an einen Kampf der Könige*innen und deren Thronfolger*innen. Aber die Menschen folgen solchen Typen und glauben was sie glauben wollen. Das Trump , eigentlich ein Immobilienmakler, kriminell ist, aber ein ehemaliger Angestellter von Goldman Sachs und Gründer seines eigenen HedgeFonds, der alles tut um Geld zu machen, ist ein lupenreiner Retter. Es ist so lächerlich. Hmmm, was würde passieren wenn hier ein Milliardär eine solche Aktion gegen Frau Merkel starten würde ? Das wäre spannend.

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j-kla 30.01.2019, 11:38
13. Ich musste gerade lachen..

als quark2@mailinator.com in seinem Kommentar geschrieben hatte, in diesem Fall soll Geld Politik machen. :-)

Hat er doch nicht verstanden wie Politik in den USA funktioniert?
In den USA macht immer das Geld die Politik.

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isi-dor 30.01.2019, 11:41
14.

Zitat von limauniform2
Ist das jetzt Demokratie oder das Gegenteil? Gegner Trumps werden es natürlich als Demokratie sehen, demokratische Puristen hingegen könnten ins Grübeln kommen.
Demokratische Puristen bezweifeln, dass die USA jemals eine Demokratie waren, weil für Puristen zur Demokratie gehört, dass jeder Wahlberechtigte ausnahmslos genau eine Stimme hat bei einer Wahl und dass selbstredend alle Stimmen gleich viel zählen. Außerdem lehnen demokratische Puristen es ab, dass die Justiz von Parteien dominiert wird, also letztlich nicht unabhängig entscheidet. Außerdem würden demokratische Puristen niemals dulden, dass jemand mit weniger Stimmen die Wahl gewinnen kann, oder dass die Anzahl der Stimmen mit der Menge des eingesetzten Geldes von Politkäufern korreliert.
Also, irgendwie hapert das da drüben über dem Teich.

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friedrich_eckard 30.01.2019, 11:42
15.

"Ach, gäbe es nur ein Dutzend Weise
mit sehr viel Geld…" (Erich Kästner)
... immerhin: einen scheint es ja wirklich zu geben, und auch wenn es einem Linken natürlich gar nicht behagen kann, dass ein Individuum solche Summen zur freien Verfügung hat, und bei allen Bedenken dagegen, dass man mit Geld politischen Einfluss kaufen kann: good luck, Mr. Steyer!

Dass er selber keine Ambitionen auf das Amt hat dürfte seiner Kampagne übrigens sehr helfen.

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muellerthomas 30.01.2019, 11:42
16.

Zitat von dasfred
Das macht es so interessant. Statt Hexenjagd wird jetzt ein Kopfgeld auf Trump ausgesetzt. Bei diesem Vermögen sind hundert Millionen Dollar anscheinend eine gute Investition. Ob das noch was mit Demokratie zu tun hat, ist auch nicht fraglicher, als der Führungsstil des orangesten Präsidenten aller Zeiten.
Was finden Sie denn daran undemokratisch?
Und wieso kommt solche Kritik eigentlich immer nur gegen Personen, die den Demokraten nahe stehen?

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muellerthomas 30.01.2019, 11:46
17.

Zitat von quark2@mailinator.com
In diesem Fall mag mancher gern den Zweck die Mittel heiligen sehen, aber hier soll ganz offen Geld Politik machen und das hat mit Demokratie (jede Person hat das gleiche Stimmgewicht) nichts zu tun. Hat es eigentlich eh nie, aber so offen demonstriert ist es besonders ärgerlich. Der Sonderermittler soll seinen Bericht vorlegen und dann wird man sehen, was belegbar ist.
Solche Kritik wäre ein kleinwenig wenig heuchlerisch, wenn bei anderen Gelegenheiten auch z.B. die Koch-Brüder kritisiert werden - aber erstaunlicherweise richtet sich die Kritik regelmäßig nur gegen Personen, die versuchen, Waffengleichheit herzustellen.

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spon-1317319864453 30.01.2019, 11:46
18. Sind Wahlen in den USA demokratisch ?

, wenn tausende Einwohner mit dunkler Hautfarbe von Wahlen abgehalten werden.
Jede Person hat das gleiche Stimmgewicht ?
Ohne Geld kann in Amerika keiner Präsident werden. Auch demokratisch ?

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lemmy01 30.01.2019, 11:48
19. Zu Erinnerung

Zur Erinnerung: Trump wurde zum Präsidenten gewählt, weil die Demokraten nichts besseres als Hillary Clinton aufbieten konnten und das zu Massen von ABC-Wählern (anyone but Clintion) führte. Am Geld lag es nicht. Davon hatte Clinton im Wahlkamps weitaus mehr zur Verfügung.
Und jetzt glaubt man, mit Geld könnte man ein Impeachment durchsetzen?! Und das rund eineinhalb Jahre vor der nächsten Wahl? Dadurch, dass nur Politiker bei Wahlen unterstützt werden, die für ein Impeachment sind? Und das soll auch noch quasi von heute auf morgen funktionieren? Oder gibt man etwa schon die nächste Wahl verloren und plant für die Zeit danach? Das passt doch alles hinten und vorne nicht zusammen. Es würde mich nicht wundern, wenn dieser Steyer bei der nächsten Kandidatur seinen Hut in den Ring werfen will und das nur eine PR-Kampagne dafür ist.

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