Forum: Wirtschaft
US-Notenbank: Niedrigzinsgarantie treibt Euro und Aktienkurse

Es soll die ultimative Konjunkturstütze sein: Bis Ende 2014 will die US-Notenbank Fed den Leitzins bei null Prozent halten.*An den Finanzmärkten*treibt das vor allem den Euro-Kurs.*Die Gemeinschaftswährung*profitiert von der Schwäche der amerikanischen Wirtschaft.

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andresa 26.01.2012, 14:25
10. die lösung...?

Zitat von sysop
Es soll die ultimative Konjunkturstütze sein: Bis Ende 2014 will die US-Notenbank Fed den Leitzins bei null Prozent halten.*An den Finanzmärkten*treibt das vor allem den Euro-Kurs.*Die Gemeinschaftswährung*profitiert von der Schwäche der amerikanischen Wirtschaft.
...ja toller trick? ist an den schreibern hier eigentlich vorbei gegangen, dass das geldsystem ein schneeballsystem ist Geld und Geldschöpfung | thebabyshambler oder will man das ignorieren?

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Themostikles 26.01.2012, 14:51
11. Nein, es ist gezielte Desinformation

Zitat von barrakuda64
Seltsam - vor 2 oder 3 Tagen hiess es bei SPON noch, dass die amerikanische Wirtschaft sich besser erholt als die europäische Wirtschaft. Aber man lebt halt in einer schnellebigen Zeit - da ist das wohl normal das sich sogar die Realitäten der Weltwirtschaft innerhalb weniger Stunden ins Gegenteil verwandeln, um sich dann ein paar Tage darauf wieder ins Gegenteil zu verwandeln. Diese Artikel häufen sich in letzter Zeit bei SPON immer mehr. Das Schreiben um des Schreibens willen muss ja eine Art Sucht sein.
Und das ist der Grund, warum Analysten nun wirklich Bescheid wissen. Die Nachrichten über die Erholung der US-amerikanischen Wirtschaft waren absichtlich falsch. Die Arbeitslosigkeit stagniert bei echten 20% und 40 Mio Menschen sind auf Mittagessen aus den Suppenküchen angewiesen.

Die USA sind unrettbar auf dem absteigenden Ast, alle Lügen über die tatsächliche Situation dienen nur dazu, den großen Abrutsch zu verzögern. Aber der wird bis 2014 kommen. Dann haben die Märkte die Lügenmethode endgültig durchschaut und das Vertrauen ist für immer dahin. Bis dahin: Pfeifen im dunklen Wald, öffentliche Lügen bei jeder Wirtschafts-Zahl.

In unseren Medien schreiben abhängige, wirtschaftlich völlig ungebildete Journalisten, oder aber es werden die Lügen von irgendeinem Hedgefondsmanager oder "Ökonomie-Nobelpreisträger" kolportiert, die guten Grund haben, Tatarenmeldungen zu verbreiten.

Was uns tröstet: die Medienmacht der US-Finanzindustrie ist so groß, dass niemand mehr die richtigen Fäden ziehen kann. Es werden die tatsächlichen Verhältnisse bis zur allgemeinen Verblödung verschleiert, man lebt in einer virtuellen Welt, in der die USA stets und in alle Zukunft überlegen sind. Bis das dicke Ende kommt.

Aber vorher baut Newt Gingrich als Präsindent noch Mond- und Marsstationen. Ganz gewiß! Mit gedrucktem Geld.

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fordp 26.01.2012, 14:52
12. sie meinen wohl nicht letztlich...

Zitat von Schelm
...von Deutschen Foristen lesen, es sei das Ziel der Amerikaner den Euro zu zerstoeren!
...sondern letztens. meine frage: und? was ist für sie daran merkwürdig? nur weil es offensichtlich nicht funktioniert?

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Anathos 26.01.2012, 15:10
13.

Zitat von dunnhaupt
Entgegen den in Europa verbreiteten Ankündigungen, dass Bernankes Gelddrucken eine Inflation verursachen würden, ist dies nicht der Fall und Fed könnte sich daher ohne weiteres leisten, die US-Geldmenge noch weiter zu erhöhen. Die Nachricht dient offensichtlich der Marktberuhigung, denn es ist wichtig zu wissen, dass auch für die nächsten Jahre keinerlei Inflation in den USA zu erwarten ist.
Es gibt keine höhere Inflation (3,2% sind schon mehr als wir im Euroland haben), weil im Inland kaum ein Anstieg der Geldmenge aufgetreten ist. Das "frische" Geld wurde von den Banken zum Großteil im Ausland investiert oder zum Abfangen anderweitiger Abschreibungen verwendet.

Allerdings ist der Dollar im Außenwert stark gefallen, das merkt man hier nicht so, da der Euro gleichzeitig auch schwächer wurde, so dass der Wechselkurs im Moment so um die 1,30$ pendelt. Zwischenzeitlich, ehe die Eurokrise sich so zuspitzte, war das deutlicher bei einem Kurs von 1,60$ zum €.
Als Referenz kann man hier die Stärke des Schweizer Franken und anderer Währungen sehen.
Da nun aber die USA eine starke Importnation sind, profitieren sie im Moment noch von der Leitwährung Dollar, da sie sich diese einfach selbst drucken können um damit weiter den Import zu bezahlen.

Sollten aber mehr und mehr Länder ihre Geschäfte nicht mehr im Dollar machen und die USA müssten sich die Devisen mit einem schwachen Dollar beschaffen wäre bald Schluß mit lustig.

Das ist auch einer der Gründe für die Angriffe auf den Euro, die Griechische Tragödie brach ja los, als einige Staaten im Golf darüber sprachen, das Öl in Euro statt in Dollar zu handeln... ein Schelm wer böses dabei denkt ;)

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Brennstoff 26.01.2012, 16:15
14. 0 % Zinsen,

unbegrenzter Kredit für die Banken,
Gelddrucken bis die Druckerpressen ächzen.
Ehrlich gesagt, ich staune, das den USA noch jemand das Papier abnimmt und dafür reelle Waren hergibt.

Aber so sehr ich mir das Gegenteil aus den verschiedensten Gründen wünsche, lange geht das nicht mehr gut.
Ob es China ist, das seine gigantischen Dollarreserven irgendwie auf den Markt wirft, die Golfstaaten oder sonstwer, das geht schief.
Ein simples Szenario, einer der o. a. genannten gerät in echte Schwierigkeiten, seien es wirtschaftliche Engpässe in China oder der Iran macht den anderen Golfanrainern Ärger und plötzlich landet eine riesige Summe US-Dollars auf dem Markt.
Wo soll das Geld platziert werden?
Wenn wer auch immer, seine Dollars nicht auf dem Markt verkaufen kann, ist das Spiel aus.
Denn spätestens dann wollen alle anderen auch aus dem Dollar raus, koste es was es wolle und keiner nimmt sie mehr.

Ich wage mir garnicht vorzustellen was dann pasisert.
Aber kommen wird es, wenn die USA so weiter machen..., au weiah! :o(

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systemmirror 27.01.2012, 11:08
15. Ist doch ganz einfach

Zitat von Brennstoff
unbegrenzter Kredit für die Banken, Gelddrucken bis die Druckerpressen ächzen. Ehrlich gesagt, ich staune, das den USA noch jemand das Papier abnimmt und dafür reelle Waren hergibt. Aber so sehr ich mir das Gegenteil aus den verschiedensten Gründen wünsche, lange geht das nicht mehr gut. Ob es China ist, das seine gigantischen Dollarreserven irgendwie auf den Markt wirft, die Golfstaaten oder sonstwer, das geht schief. Ein simples Szenario, einer der o. a. genannten gerät in echte Schwierigkeiten, seien es wirtschaftliche Engpässe in China oder der Iran macht den anderen Golfanrainern Ärger und plötzlich landet eine riesige Summe US-Dollars auf dem Markt. Wo soll das Geld platziert werden? Wenn wer auch immer, seine Dollars nicht auf dem Markt verkaufen kann, ist das Spiel aus. Denn spätestens dann wollen alle anderen auch aus dem Dollar raus, koste es was es wolle und keiner nimmt sie mehr. Ich wage mir garnicht vorzustellen was dann pasisert. Aber kommen wird es, wenn die USA so weiter machen..., au weiah! :o(
Europa muß es richten. Das ist genau das Zusammenspiel von FED und Ratingagenturen. Das Problem ist aber nicht das die Geldmenge vom Markt verschwindet, sondern sich durch Zinsen der Schuldenstaaten immer noch vermehrt.Der reale Gegenwert zum Dollar wird gleichzeitig leider immer geringer. Die nächste Blase kommt bestimmt.

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