Forum: Wirtschaft
US-Präsident Trump: Größter Schuldenbringer der Geschichte
AP

Warum bloß wählen in den USA immer noch so viele Trump? Das könnte auch damit zu tun haben, dass der eine Riesentüte Steuergeschenke verteilt hat. Auf Pump.

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dr_ing 09.11.2018, 15:42
80. Wen wundert es?

Entschuldigung, mit Herr kann ich Trump nicht ansprechen. Zum Thema, hat nicht dieser Trump selber Milliardenpleiten hingelegt? Welche Skrupel hat er bei Schulden? Er ist ein der Weltgemeinschaft unwürdiger USA - Präsident

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willibaldus 09.11.2018, 15:44
81.

Zitat von statistic-man
Die Antwort ist relativ einfach. Der Staat soll anti-zyklisch auf die Wirtschaft wirken. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten für den ausgefallenen Konsum der Wirtschaft schuldenfinanziert auskommen. In guten Zeiten soll der Schuldenstand dann wieder gesenkt werden (und nicht weiter hochgetrieben). Das ist der Grundgedanke des Keynesianismus (benannt nach John Maynard Keynes). Diese Wirtschaftstheorie hat eine ziemlich weite Verbreitung und hat sicher dazu beigetragen, dass 2007/8 nicht so schlimm wurde wie 1929. Nach dieser Theorie ist meistens relativ leicht zu erkennen, wann Schulden gut und wann Schulden schlecht sind.
leider folgen nicht Alle dem keynsianischen Modell. Nach dem Monetarismus von Milton Friedmann haben antizyklische Massnahmen von Regierungen eine destabilisierende Wirkung auf die Wirtschaft. Angesichts der Krise von 2008 ist Friedmann aber wieder von einigen seiner Kernaussagen abgerückt.

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Freidenker10 09.11.2018, 15:47
82.

Obama hat während seiner Präsidentschaft die Staatsschulden um 10 Billionen USD (!) erhöht, also was soll diese billige tendenziöse Berichterstattung? Soll langsam wirds echt peinlich und manipulativ!

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curiosus_ 09.11.2018, 15:47
83. Geht es noch ein bisschen...

Zitat von solltemanwissen
Wenn man Ihren Beitrag aus dem anderen Post überfliegt, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Sie bewusst Zahlen weglassen und verfälschen. Vermutlich nur ein Zufall.
...konkreter? Welche "Zahlen lassen ich bewusst weg oder verfälsche ich"?

Butter bei die Fische oder war der "Eindruck" schon alles?

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tucson58 09.11.2018, 15:47
84. Das Problem....

....an der ganzen Sache bzw. in der Politik ist immer, das der Wähler die massiven Auswirkungen einer solchen Schuldenpolitik erst zu spüren bekommt wenn der Verursacher abgewählt wurde bzw . nicht mehr im Amt ist . Das bedeutet für Trump, das erst seine Steuergeschenke ankommen, er dafür bejubelt wird und dann wenn er in spätestens 6 Jahren automatisch aus dem Amt scheidet sein Nachfolger mit den langfristigen Auswirkung der Schuldenpolitik zu tun hat.
Es werden dann logicherweise Steuern erhöht , und Vergünstigungen eingestrichen und schon kommt der Aufschrei : "Unter Trump war alles besser, jetzt werden Steuern erhöht und der Bürger geschröpft usw..".
Übrigens kann man das Phanomän auch in Deutschland feststellen .

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hoernomat 09.11.2018, 15:48
85. Was bedeutet dies für uns?

Haben die Schulden der USA die Gefahr, sich auf uns auszuwirken? Die größten Investoren in US-Anleihen sind Chinesen, immer noch Japaner und danach kommt lange nicht viel... irgendwann die Saudis sicherlich - die FED lasse ich hier mal außen vor.

Also direkt eher weniger, aber indirekt durch ihre Währung - der US-Dollar gilt noch immer als Weltleitwährung.
Angesichts der Politik von Donald Trump wäre es angemessen, wenn wir Europäer unsere Geschäfte vorwiegend in Euro abschließen würden - was das Währungsrisiko für hiesige Unternehmen verringert - und zudem Zahlungswege/-systeme unabhängig von den USA aufbauen und nutzen würden, also eine Art europäisches SWIFT.

Dann können die USA machen, was sie für richtig und geboten halten und wir reduzieren unsere Risiken, werden selbstständiger und können all denjenigen ein Angebot machen, die gleichsam mit Donald Trump und seinem Politikstil hadern.

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Thomas_USA 09.11.2018, 15:51
86.

Nur mal so zur mentalen Auffrischung - es wurde in den Midterms nicht fuer Trump oder gegen Trump gewaehlt sondern vergleichbar mit Landtagswahlen in DE die Stimme abgegeben. Fokus war dabei auf der Politik im eigenen Bundesland, nicht auf dem was Trump treibt. Die Aktionen der Regierung haben sicherlich ein wenig Einfluss gehabt, daher auch der Wechsel der Mehheit im House of Representatives, aber die Mehrheit im Senat konnte ausgebaut werden und es werden nun mehr Bundesstaaten konservativ regiert als vor der Wahl - auch ein Denkzettel an Trump?

Ist schon witzig, mit wie wenig Sachkenntnis hier Stimmung gemacht wird...

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Elrond 09.11.2018, 15:53
87. Ergänzend dazu

Zitat von muellerthomas
Als Obama Präsident wurde, befand sich die US-Wirtschaft im freien Fall, das Defizit war bereits recht hoch. Tatsächlich hatte Obama das höchste Defizit in seinem ersten Amtsjahr, danach sank es stetig. Trump hingegen hat eine gut laufende Wirtschaft mit niedriger Arbeitslosigkeit übernommen. [...]
Als Obama Präsident wurde, lag die Arbeitslosenquote bei 9,61%. Als er den Stab Ende 2016 übergeben hat lag sie bei 4,87%. Jetzt liegt sie bei 3,87%. Also hat Obama einen erheblichen Anteil am Rückgang der Arbeitslosigkeit. Und die Fortsetzung dessen ist dank der rousten US-Wirtschaft nur logisch. Trump kann sich von der Scheibe nicht so viel abschneiden und es ist verlogen, sich hinzustellen und zu behaupten, dass durch seine Präsidentschaft wieder so viele Jobs geschaffen wurden. Das stimmt einfach nicht, wie ein anderer Forist behauptet hat.

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willibaldus 09.11.2018, 15:54
88.

Zitat von bodoochjag
Manchmal wundert man sich wo und wie gewisse Journalisten rechnen gelernt haben. Bush ist gut für 10 Billionen $ Miese. Obama ist gut für 10 Billionen Miese. Diese 20 Billionenm sind real. Das ist gut, schreiben Trumps Gegner hier im Spiegel. Das noch nicht vorhandene Minus für Trumpfs Zeit, wahrscheinlich auch 8 Jahre, wird mal schnell hochgerechnet im obigen Bericht. Ein imaginäres ( synonym: eingebildetes) Minus... alles ist relativ...
DIe 20 BIllionen sind nicht gut, sondern waren angesichts der Kriege, die der Bush II angeleiert hat und der Immobilienkrise leider notwendig.

Die Schulden, die der Trump jetzt macht sind nicht notwendig und auch nicht nachhaltigl

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Marcel Helfer 09.11.2018, 15:54
89.

Zitat von curiosus_
...bei Obama war das Schuldenmachen doch angeblich noch gut? Wobei auch dort die Effizienz schon unterirdisch war. Also, woher nun die Meinungsänderung? Nur weil nun Trump statt Obama vorne steht?
Noch jemand der nicht begriffen hat, dass alles was Trump macht gefährlich und schlecht ist. Sie sollten den Spiegel häufiger lesen. Dann wissen sie wie sie zu denken haben.

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