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US-Sanktionen: Daimler stoppt alle Aktivitäten in Iran
REUTERS

Die neuen Wirtschaftssanktionen der USA gegen Iran sind erst wenige Stunden wirksam, da kündigt der deutsche Autokonzern Daimler einen radikalen Schritt an.

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ulrich g 07.08.2018, 11:55
1. Respekt

Respekt vor dieser mutigen und richtigen Entscheidung. Gleichzeitig zeigt dies in welchem Wolkenkuckucksheim sich unsere europäischen Politiker bewegen, die noch am Iran Abkommen festhalten wollen. Mit wem bitte? Der Handel mit dem Iran beträgt gerade mal 2,5 % des Handels mit der USA. Da ist ja wohl klar was die Unternehmen machen werden. Statt sich mit Trump gegen das Unrechtsregime der Mullahs zu verbünden stehen unsere Politiker jetzt wieder als Besserwisser ohne Einfluss da.

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Tom77 07.08.2018, 11:55
2. Europa

Wäre Europa eine wirkliche Einheit und stark in ihrem Auftreten, könnte es auch andere Länder wirtschaftlich erpressen und in die Knie zwingen wie es die USA machen, um politische Ziele durchzusetzen. Das scheint ja mittlerweile die neue Art der weltpolitischen Zusammenarbeit zu sein - andere Länder in ihren souveränen wirtschaftlichen Entscheidungen zu erpressen. Europa ist volkswirtschaftlich größer als die USA. Würden alle Länder an einem Strang ziehen, könnte Europa ebenfalls amerikanische Unternehmen bestrafen, die in Europa Geschäfte machen, wenn die USA nicht so agiert, wie wir uns das vorstellen. Die USA marschieren mal wieder irgendwo ein? Einfach mal Apple, Facebook und Amazon bestrafen. Leider ist Europa aber nicht mehr als ein Lippenbekenntnis und zerstört sich innerlich lieber selbst, als als die große Wirtschaftsmacht in der Welt aufzutreten, die sie eigentlich ist.

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sven2016 07.08.2018, 12:03
3.

Und da sage noch Einer, die Großkonzerne seien nicht die Gegner unseres Staates.

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gfigenwald 07.08.2018, 12:04
4. Angst vor USA

Daß die armen Iraner darunter leiden ist allen egal. ..und so passen sich alle Trump an....und wenn es mal anders wäre ? Zum Beispiel alle Europäer zusammen gegen Trump . ....so wie die Firmen es tun kann sich Nichts ändern und Trump hat gewonnen.

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stadtmusikant123 07.08.2018, 12:05
5. Brüssel bestimmt nicht amused

Darf der Daimler das denn überhaupt?
War da nicht so eine EU Gesetz , dass das unterbinden soll?

Hat wohl nicht geklappt.

Aber Daimler hat natürlich ein gutes Argument, nämlich die Beschäftigungssicherung.

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Mondlady 07.08.2018, 12:13
6. Daimler als Vorreiter!

Was seid ihr nur für erbärmliche Feiglinge! Anstatt sich mal mit allen "Konkurrenten" an einen Tisch zu setzen, zeigt man sich mal wieder als braver Zögling der USA, die mit gebeugtem Kopf einer "Strafe" entgehen wollen! Ich hoffe, die EU-Kommission beruft sich auf die Vorschrift, wonach Unternehmen in einem solchen Fall Strafen drohen!

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wekru 07.08.2018, 12:15
7. richtig so

Wenn man sieht was der Iran in Syrien, Libanon und an der Grenze zu Israel treibt, dann ist jeder Schritt richtig der die Mullahs in Bedrängnis bringt. Ich wünsche mir einen freien Iran, dessen Bürger vom Klerus befreit ihre Meinung äußern dürfen, denn die Iraner sind in der Masse vernünftige Leute mit denen man gut klar kommen kann.

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draco2007 07.08.2018, 12:15
8.

Zitat von ulrich g
Respekt vor dieser mutigen und richtigen Entscheidung. Gleichzeitig zeigt dies in welchem Wolkenkuckucksheim sich unsere europäischen Politiker bewegen, die noch am Iran Abkommen festhalten wollen. Mit wem bitte? Der Handel mit dem Iran beträgt gerade mal 2,5 % des Handels mit der USA. Da ist ja wohl klar was die Unternehmen machen werden. Statt sich mit Trump gegen das Unrechtsregime der Mullahs zu verbünden stehen unsere Politiker jetzt wieder als Besserwisser ohne Einfluss da.
Aha, das Brechen von Abkommen ist also die neue Art der Diplomatie oder was?
Sind sie sich über die ultimativen Konsequenzen des Handelns von trump im Klaren?

NIEMAND kann mehr darauf vertrauen, dass sich Trump an irgend einen Vertrag hält.
Also wird der Iran möglicherweise NIEMALS mehr einen Vertrag mit dem Westen eingehen.
Durch den einseitigen Bruch des Abkommens stärkt Trump die Hardliner im Iran, welche schon immer gesagt haben "Dem Westen kann man nicht trauen"
Wenn ein Land wie Nordkorea die Bombe bekommt, selbst unter nahezu vollständiger Isolation, was meinen sie wie lange der Iran unter Hardliner-Führung braucht, bis er die Bombe hat, vor allem, wenn man ihn mit dem Rücken an die Wand drückt.

Und was dann? Krieg? Mit der Möglichkeit einer nuklearen Eskalation? MILLIONEN von unschuldigen Toten? DAS wollen sie? Das finden sie gut und richtig?

Das Iran Abkommen hat genau das bewirkt, was es bewirken sollte. Es hat die gemäßigteren Kräfte im Iran gestärkt und die Hardliner daran gehindert einfach so die Bombe zu entwickeln.
Die Jugend im Iran war auf dem Weg gegen die Mullahs aufzubegehren, von sich aus.

Diese ganze Entwicklung hat Trump mit einem Federstreich vernichtet. Nichts eint ein Volk so gut wie ein äußerer Feind und den liefert Trump frei Haus.
Die Iraner sind Sanktionen gewohnt, da wird so schnell nichts passieren.

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HerrPeterlein 07.08.2018, 12:16
9. Respekt das der Iran am Abkommen festhält

Der Iran hält sich an das Abkommen, dann kündigen es die USA einseitig aus einer Laune heraus. Schon vorher hatte der Iran viel weniger von den Vorteilen als zugesagt, weil die Amerikaner die Sanktionen indirekt noch immer hoch hielten.
Doch selbst jetzt mit dem erneuten Einsätzen der Sanktionen, verbunden mit den ganzen, harten wirtschaftlichen Nachteilen, hält sich der Iran noch an das Abkommen.

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