Forum: Wirtschaft
US-Steuerreform: Firmen kündigen milliardenschwere Aktienrückkäufe an
AP

Die Steuerreform von US-Präsident Trump animiert Firmen zu umfangreichen Aktienrückkäufen. Genau davor hatten Kritiker gewarnt.

Seite 1 von 8
observerlbg 01.03.2018, 07:57
1. Patriotismus ist nun nicht gerade erste Unternehmenspflicht

Wie naiv waren da einige in den US.-Parlamenten? Nun gut, die Mehrheit der Reichen und die Lobbyisten der Superreichen in den Parlamenten haben ihr Ziel erreicht: der Bundeshaushalt ist auf Jahre prikär. Nach Ende der Amtszeit Trumps wäre der Handlungsspielraum für eine demokratische Regierung extrem eingegrenzt. Ja Kinder, die Superreichen denken in laaaangen Zeiträumen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rkinfo 01.03.2018, 08:00
2. Aktienrückkäufe schützen vor Börsencrash

Die Börsen haben Höchststände erreicht und mittelfristig wird da eher Stagnation entstehen. Gleichzeitig steigen die Zinsen und die Inflation an.
Die Stabilisierung der Börse macht den Wechsel zum Anleihenmarkt stabiler.

Mittelfristig werden die USA ihre alten Staatsschulden per FED aufkaufen lassen und per Inflation abbauen.
Das klappte bereits in den frühen 30er Jahren ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dbrown 01.03.2018, 08:07
3. Sowas kommt dabei heraus,

wenn ein Amateur die Zügel in der Hand hält und ein Land noch schneller in den Ruin treibt als seine Vorgänger zusammen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thequickeningishappening 01.03.2018, 08:19
4. Interessant

Eigentlich sind Aktienrückkäufe ja was Positives, im momentanen Umfeld allerdings genau Die verkehrte Medizin für Die eh schon aufgeblähten Maerkte! Das wird Der letzte große Schluck aus Der Pulle bevor Der Wind dreht! Vier angekündigte Zinserhöhungen in diesem Jahr - nur Der Zeitpunkt Der Marktumkehr ist Die große Unbekannte - Die Nervosität wird zunehmen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
der_rookie 01.03.2018, 08:22
5. Hm

Der Artikel ist nicht vollständig. Nicht jedes US Unternehmen ist an der Börse gelistet und kann somit Aktien zuückkaufen. Allerdings sind dies dennoch gigantische Beträge die nun von der Realwirtschaft in die Finanzwirtschaft fliessen. Da ist schon die Frage wieso Trump nicht mehr Fokus auf die von ihm angekündigten Infrastrukturinvestitionen legt: Da hat er als Käufer mit dem Buy-America Act viel mehr Kontrolle darüber, dass die Summen wirklich bei Amerikanischen Arbeitsplätzen landen - egal ob er lieber Schulen, Krankenhäuser, Gefängnisse oder Autobahnen bauen - bzw. sanieren lässt. Persönlich glaube ich ja, dass Amtrak dringend Bedacht werden müsste - aber vermutlich entspricht dies nicht seiner Ideologie

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gammoncrack 01.03.2018, 08:30
6. In den USA sollen doch tatsächlich Durchschnittsbürger leben,

die immer noch glauben, dass Donald Trump Präsident werden wollte, um sich um deren Belange zu kümmern.

Wenn seine Präsidentschaft zu Ende ist, wird sich für diese nichts geändert haben, aber für ihn viel. Er hat sein Vermögen signifikant vergrößert. Glaubt denn wirklich heute noch jemand, dass er eine Steuerreform auf den Weg gebracht hätte, die seinem Unternehmen "geschadet", aber dem Großteil der Amerikaner genützt hätte?
Und dass ihn interessiert, ob ein nächster oder übernächster Präsident eine marode Finanzlage der USA nur so wieder in Ordnung bringen kann, dass die darunter leiden, die von dieser Steuerreform nichts gehabt haben?

Sein Wahlkampfslogan war falsch. Er hätte lauten müssen: Donald Trump first!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
blurps11 01.03.2018, 08:38
7. Superreich ? Reich reicht ja schon.

Zitat von observerlbg
Wie naiv waren da einige in den US.-Parlamenten? Nun gut, die Mehrheit der Reichen und die Lobbyisten der Superreichen in den Parlamenten haben ihr Ziel erreicht: der Bundeshaushalt ist auf Jahre prikär. Nach Ende der Amtszeit Trumps wäre der .....
Wieso naiv ? Die Abgeordneten in beiden Häusern gehören doch fast durchgängig selbst zu denen, die profitieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
joG 01.03.2018, 08:43
8. Ich verstehe nicht....

...wo die "Kritiker" das Problem der Rückkäufe liegen sollen. Eigenkapital (Aktien) ist für das Unternehmen eine teuere Art der Refinanzierung. Durch Rückführung wird der Betrieb wirtschaftlicher. Das zurückbezahlte Geld wird tendenziell neuen Investitionen zugeführt und vermutlich Wachstum und neue Jobs generieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
w.diverso 01.03.2018, 08:49
9. Das heißt aber auch,

wenn man vor hat in Aktien zu investieren, sollte man jetzt die amerikanischen nicht vergisst. Davon abgesehen ist es wieder die bekannte von Arm zu Reich Bewegung des Geldes. Genau das Gegenteil was Trump versprochen hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 8