Forum: Wirtschaft
US-Steuerreform: Firmen kündigen milliardenschwere Aktienrückkäufe an
AP

Die Steuerreform von US-Präsident Trump animiert Firmen zu umfangreichen Aktienrückkäufen. Genau davor hatten Kritiker gewarnt.

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laracrofti 01.03.2018, 08:51
10. Ist schon belustigend,

wie Ahnungslose über einen der ihren herziehen, nur das Letzterer einen ganzen Staatsapparat plus externe Berater hat. Ich habe zumindest keine vernünftige Erklärungen vernommen, warum es falsch ist, wenn im Ausland angehäufte Milliarden US-Vermögen wieder ins Land zurück geholt werden, gegen eine Steuerabgabe.

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frenchie3 01.03.2018, 08:53
11. @6 Genau, nicht vollständig?

Warum soll in dem Artikel stehen daß Firmen ohne Aktien ihre Aktien nicht zurückkaufen? Oder steht in jedem Dieselautobericht daß Benziner keine Dieselfahrzeuge sind?

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Atheist_Crusader 01.03.2018, 08:56
12.

Zitat von observerlbg
Patriotismus ist nun nicht gerade erste Unternehmenspflicht
Und dennoch tun die Republikaner gerne so, als seien Demokratie und Kapitalismus ein- und dasselbe. Wenn es nach denen - und ganz besonders Libertären wie Rand Paul - ginge, dann würde der Staat gerade mal das Militär kontrollieren und sonst nichts. Bürger zahlen dann nur ein Minimum an Steuern, müssen aber für jeden Schulbesuch, für jede Straßenbenutzung, für jeden Spaziergang im Park etwas an das zuständige Unternehmen abführen.
Und die Bürger wählen dann mit ihrer Breiftasche, welche davon so gut sind, dass sie überleben dürfen.

Soweit die Theorie. Wie das in der Praxis aussehen wird, da muss man sich nur mal die Internetanbieter anschauen: es gibt zwei Große die den Gutteil des Marktes abdecken und die stehen nicht in Konkurrenz zueinander. Die haben das Land unter sich aufgeteilt. Der Kundenservice ist katastrophal, die Qualität am Boden, die Innovation liegt röchelnd am Boden.

Aber hey: wenn man dann den Stand einer Korpokratie erreicht hat, dann sind Unternehmen auch wieder patriotisch - ist dann ja ihr Land.

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kakadu 01.03.2018, 08:58
13. Naja

Naja, da wird Mr. Fake-News Trump schon den Schuldigen für die Misere finden. Dann wird er nur mit 140 Zeichen ihm die Hosen ausziehen und zu guter Letzt mit dem roten Knopf drohen. Das wird schon. Ihr dürft keine Angst haben. Hört ihr? Keine Angst haben! Das ist sein Mantra. So will er das. Ok?

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ruediger 01.03.2018, 08:59
14. Wo liegt das Problem?

Bislang im Ausland auf der Bank gehaltene Gewinne werden zum Teil an Investoren (zumeist) im Inland verteilt (die die zurückgekehrten Aktien besessen haben), die diese Gewinne irgendwie reinvestieren werden. Auch dabei wird ein grosser Teil in den USA bleiben (und wieder in Unternehmen fliessen).

Also alles bestens

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LJA 01.03.2018, 09:07
15. Nein

Zitat von joG
...Das zurückbezahlte Geld wird tendenziell neuen Investitionen zugeführt und vermutlich Wachstum und neue Jobs generieren.
Genau das geschieht eben nicht. Das Geld, welches für Aktienrückkäufe verwendet wird, steht nicht mehr im Unternehmen selbst zur Verfügung, sondern ist dann bei den früheren Aktionären.

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birka12 01.03.2018, 09:20
16. Ökonomen

Ökonomen gibt es wie Sand am Meer, dementsprechend gibt genau so viele Meinungen. Man muss sich nur die richtige Gruppe Ökonomen aussuchen die zur eigenen Voraussage passt. Ökonomie ist keine Wissenschaft, mehr ein Ratespiel für Zukunft, fast wie die berühmte Glaskugel. Jemand hat immer recht, sie oder er ist dann der Guru der Stunde.

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Kanalysiert 01.03.2018, 09:22
17. Rolle rückwärts - Rolle vorwärts - Rolle rückwärts...

Da der Mann darauf verzichtet, auf die Ratschläge der Experten zu hören und versucht, die USA wie ein profitorientertes Unternehmen zu steuern, sind die Folgen weder verwunderlich noch unlogisch.
Es ist immer dasselbe Prinzip - die Republikaner bereichern sich und ruinieren alles (inklusive der Umwelt und Geringverdiener) und blähen den Schuldenberg auf, dann platzt die Nummer.
Danach Machtwechsel und Aufräumarbeiten seitens der Demokraten, die dann für die notwendigen Rettungsprogramme den Volkszorn auf sich ziehen. Da große Maßnahmen Zeit brauchen, bis sie spürbar wirken können, können dann - beim nächsten Machtwechsel - die Elefanten behaupten, alles sei ihr Verdienst. *lol*
Rinse and repeat.

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kuac 01.03.2018, 09:32
18.

Zitat von joG
.ich verstehe nicht ..wo die "Kritiker" das Problem der Rückkäufe liegen sollen. Eigenkapital (Aktien) ist für das Unternehmen eine teuere Art der Refinanzierung. Durch Rückführung wird der Betrieb wirtschaftlicher. Das zurückbezahlte Geld wird tendenziell neuen Investitionen zugeführt und vermutlich Wachstum und neue Jobs generieren.
Die Firmen sollten das Geld in Forschung, Entwicklung und Produktion in den USA verwenden, damit dort die Abgehängten von Trump wieder Arbeit haben. Nun werden die Großaktionäre Kasse machen und mit dem Geld neue Aktien kaufen. Das ist das Lieblingsspiel des Grosskapitals.

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Leser161 01.03.2018, 09:41
19. Verstehe Problem nicht

Wenn Firmen ihre Aktien zurückaufen gehören sie doch wieder sich selbst dann sind sie weniger aus dem Ausland beeinflussbar. Das dürfte doch genau in Trumps Sinne sein. Gerade auch wenn man bedenkt das heutzutage ja immer der Ausverkauf deutschen Know-Hows an China kritisiert wird scheint mir diese Strategie folgerichtig und der europäischen Strategie vorraus.

Es wäre schön wenn mir jemand als Laien erklären würde warum das eine schlechte Strategie ist (Erklären, NICHT nur mit Schlagwörtern wie Protektionismus um sich werfen)

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