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US-Strafzölle: Das sind die Positionen in einem möglichen Handelskrieg
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Zwischen den USA und dem Rest der Welt bahnt sich ein Handelsstreit an. Die EU könnte mögliche Strafzölle auf Stahl und Aluminium mit Gegenmaßnahmen beantworten. Ein Überblick über die Situation.

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dirk1962 07.03.2018, 13:16
10. Wir sollten etwas relativieren

Natürlich hat ein Handelskrieg erst einmal nur Verlierer und muss wenn möglich verhindert werden. Auf der anderen Seite muss uns aber auch klar sein das der Handelsbilanz Überschuss, den wir jährlich feiern zu Lasten anderer geht, auch zu Lasten der USA. Gegengesteuert haben wir bisher nicht erns

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wekru 07.03.2018, 13:18
11. locker bleiben!

Zölle sind einfach nur zusätzliche Steuern die ein Staat auf bestimmte Produkte erhebt. Klar verzerren die den Wettbewerb, aber blechen muss dafür der Verbraucher. Die EU mag gierig sein auf Mehreinnahmen, doch was da als "Gegenmaßnahme" verkauft wird, belastet die EU-Bürger und nicht den Exporteur. Der verkauft dann vielleicht weniger, aber so ist das eben. Mit einer veränderten Nachfrage können Unternehmen ganz gut umgehen. Deswegen muss man nicht Gleiches mit Gleichem vergelten. Soll Trump doch Zölle erheben so viel wie er will. Die Amerikaner werden sich schon bei ihm bedanken wenn sie merken wie die Innlandspreise steigen durch diese Maßnahmen.

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hd1 07.03.2018, 13:21
12. Wir schotten uns gegen die USA doch auch ab.

In Deutschland bezahlt man 10% Zoll auf amerikanische Autos. Die Amerikaner erhaben nur 2% auf deutsche Autos.
Freihandel?
Wenn man sich dann den 5l Mustang gekauft hat, muß man auch noch die hohe Mineralölsteuer bezahlen.
Wird Zeit, daß die amerikaner da mal eingreifen.

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echoanswer 07.03.2018, 13:22
13.

Zitat von Francois S.
um die unfairen Handelspraktiken Chinas. Hiervon ist Europa auch stark betroffen. Wir können nicht mehr wegschauen während China immer mehr Europäische Industrien kaputtmacht.
Wer hat China aus kurzsichtiger Gewinnsucht in die Lage versetzt das zu tun? Amerikanische und europäische Banker und Manager und der Geiz-ist-Geil-Kunde.

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muunoy 07.03.2018, 13:22
14. Die Berichterstattung linker MSM verstehe ich nicht mehr

Nun erleben wir schon seit ewigen Zeiten dieses Trump-Bashing. Als großer Fan des Freihandels war meine Kritik an Trump eigentlich ausschließlich auf seine Einstellung zum Freihandel begründet. Zwar hat Trump Recht, wenn er die Missstände bei der EU und in China kritisiert. Die EU ist schon ein ziemlich protektionistischer Haufen. Aber gegenüber anderen Ländern als die USA teilweise noch viel mehr. Die Probleme mit China hinsichtlich des Freihandels sind bekannt. China gelobt ja neuerdings auch Besserung. Da ich selbst schon viele Steuern für Deutschland in den USA erwirtschaftet habe, kann ich nur sagen, dass die USA diesbzgl. sehr liberal sind. Und zwar liberaler als die EU. Folglich hat Trump mit der Analyse Recht. Seine Schlussfolgerungen sind jedoch fatal für uns alle. Die der EU sowieso. Haben wir denn inzwischen überall unfähige Politiker? Die richtige Reaktion vernunftbegabter Politiker der EU wäre es jetzt, auf Trump zuzugehen und gemeinsam Handelshemmnisse abzubauen. Im Prinzip bräuchten wir einen neuen Anlauf bei TTIP, ohne den ganzen anderen Schwachsinn, den manche da noch rein haben wollten.
Was ich nun aber überhaupt nicht verstehe, ist die Berichterstattung in den linken MSM. Linke Politiker und linke Journalisten waren doch schon immer gegen Freihandel. Gegen TTIP wurde doch demonstriert was das Zeug hält. Jetzt macht Trump das, was linke Politiker und Journalisten wollen und es ist nun auch wieder nicht o. k. Ich schenke den meisten MSM in Deutschland inzwischen nicht mehr sonderlich viel Glaubwürdigkeit. Aber so langsam verzweifele ich am Verstand der Journalisten. Geht es denn so gar nicht mehr um die Sache, sondern nur noch darum, wer etwas sagt? Putzig auch die Kommentare von AfD-Vertretern in Syrien. Wäre dies eine Abordnung der Grünen oder Linken, gäbe es Lobeshymnen. Ernst nehmen kann man die Medien so eigentlich nicht mehr.

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neongrau 07.03.2018, 13:22
15. @realplayer es derzeit gibt wohl nur 1 Apple Produkt aus USA...

...und das ist der Mac Pro. Wenn jemand um die 5000€ für eine Workstation ausgibt dann zahlt er auch 6000€.
Alle anderen Geräte werden wie wir wissen in China gefertigt.

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vooodooo 07.03.2018, 13:25
16. Google, Facebook, Amazon

warum nicht deren überfällige Verzwergung durch drastische Reduzierung der Internetwerbung, ihre hauptsächlichste Geschäftsgrundlage; besser als "Verstaatlichung", was man kürzlich auch schon lesen konnte.

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ihawk 07.03.2018, 13:25
17. Neuordnung

Es würde doch vollständig reichen, wenn US Konzerne die in Deutschland erwirtschafteten Gewinne auch in Deutschland versteuern müssen ... inkl. der Mineralöl-Konzerne.
Das wäre eine lang überfällige und gerechte Steuerreform ... da braucht Deutschland/EU nicht unsinnige Strafzölle aufbauen.

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asmdlggg 07.03.2018, 13:26
18. Journalismus und Orthographie

Ach ja, die EU droht also Irland mit Strafzöllen auf den Verkauf von Destillaten auf Gerstenbasis? Whiskey ist eine Bezeichnung für die betreffenden Destillate aus Irland. Der Beitrag soll sich (vermutlich) auf das entsprechende US-amerikanische Getränk (i.d.R. auf Maisbasis) beziehen. Etwas mehr Korrektheit wäre wünschenswert, nicht nur an dieser Stelle.

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urbanism 07.03.2018, 13:28
19. Die EU droht...

Die EU droht... Ich finde es Bemerkenswert wem die EU mittlerweile alles droht. Russland, England und jetzt den USA. Wir wollen doch mal den Ball flach halten. Sanktionen sind Spielbälle für die Politik nicht aber für Weltkonzerne die ihren Aktionären Gewinne präsentieren müssen. Die EU insbesondere Deutschland exportiert mehr in die USA als wir importieren. Und wenn man sich den Duckmäuser Joe Kaeser von Siemens angesehen hat, wie er Herrn Trump beim Gala Empfang in Davos in den allerwertesten vor Unterwürfigkeit gekrochen ist, dann stellt sich doch gar nicht die Frage nach Sanktionen. Die Deutschen Konzerne die in den USA verkaufen wollen, werden in den USA Werke aus dem Boden stampfen um so ihre Produkte zu verkaufen wobei analog in Deutschland Standorte geschlossen werden. Das ist die Globalisierung von heute. Es wird da produziert wo es am günstigsten ist bzw. wo es das Hofieren der Regierung erfordert.

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