Forum: Wirtschaft
US-Strafzölle: EU wird Monate für Gegenmaßnahmen brauchen
DPA

Die EU lässt sich mit einer Retourkutsche auf die von US-Präsident Trump angekündigten Strafzölle Zeit. Zunächst will die EU-Kommission klären, ob Europa von den Abgaben ausgenommen werden könne.

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Plumbum 09.03.2018, 14:39
50.

Wie nennen sich denn die über 1000 Zölle, die von den EU-Staaten erhoben werden? Auch Strafzoll? Die EU ist doch eine der protektionistischten Organisationen der Welt und und hat mit Freihandel noch nie etwas zu tun gehabt. In Afrika wurden und werden ganze Volkswirtschaften durch subventionierte EU-Importe zerstört.
Jetzt die USA wegen völlig nachvollziehbaren Zöllen auf Stahl und Alu anzugreifen ist extrem verlogen und unglaubwürdig.

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heyjoe1970 09.03.2018, 14:40
51. USA hat den längeren Hebel

... bei einer möglichen Eskalation steht für die EU (und für D im Speziellen) sehr viel auf dem Spiel. Darüber hinaus gibt es viel weiterreichender Abhängigkeiten der EU gegenüber der USA ... Betriebssysteme, Internet, GPS Navigation etc, etc. Wenn das der Donald mal komplett in den Ring wirft, wird es in Europa ganz schnell dunkel - im wahrsten Sinne des Wortes. Das Einzige, was Europa noch kann, sind (Verbrenner) Autos ... Gute Nacht!
Am Ende des Tages bleibt das Fazit: Die USA können ohne Europa, Europa aber nicht ohne USA!

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Outdated 09.03.2018, 14:42
52. Dollar reserven in hand der Chinesen

Zitat von Zaunsfeld
Phantasieren Sie doch nicht solche Sachen, die Sie mal irgendwo gehört haben, aber mit denen Sie sich nie selber beschäftigt haben. Nur etwa 5% der Dollarreserven sind in der ......
Ganz abgesehen davon das letztere Reserven.
1: nicht in der Hand einer Person sondern vieler sind.
2: Diese Personen dann auch ihre eigenen Ersparnisse wegwerfen würden.
Gewissermaßen wäre es ein Schuldenschnitt für die Amerikaner weil sie keine Waren entsprechend des Ursprünglichenwertes zurückliefern müssten.

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qjhg 09.03.2018, 14:45
53. Wenn die neue Regierung so ist wie

die alte, wird sie sich wohl erst in dem Moment um Gegenmaßnahmen kümmern, wenn der Fall eingetreten ist. Vorausschauend agieren war noch nie die Kunst von Frau Merkel und die andren - auch und gerade die SPD- haben nur gekuscht. Ich bin einmal gespannt, wann die deutsche belastbare Vorschläge an die EU gibt.

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K:F 09.03.2018, 14:49
54. USA Kriegstreiber

Die Destabilisierung des Irak ist von den USA verurschat worden. Zahlen müssen das die Europäer. Protektionismus ist grundsätzlich eine schwache Waffe. Im Stahl gibt es weltweit Überkapazitäten. Das die USA Stahl importieren muss, ist selbstverschuldet. Die Deinvestitionsstrategie des Kapitals in den USA. Es schien für einige wenige Menschen in den USA günstiger zu sein, Werke zu schließen, als in zukunfsfähige Stahlproduktionen zu investieren. Reagan hat diese Spirale in Gang gesetzt. Clinton hat noch einen drauf gesattelt. Die aus den Steuernachlässen freiwerdenenden Gelder haben die Unternehmen nicht in neue Produktionsanlagen im Lande gesteckt, sondern die Gelder wurden in die ungezügelten Börsen gesteckt. Dort konnten hohe Renditen erwirschaftet werden. Jetzt gefährdet Stahl die "Nationale Sicherheit".

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dschmi87 09.03.2018, 14:54
55. Die EU wird wohl Sanktionen machen aber ohne Polen

Wieso kommt das nicht in deutschen Medien das Polen bereitwillig die Wünsche von Trump erfüllen will und schon erfüllt... Polen hat 2018 2% des BIP als Wehretat, und wird sich laut PiS auch für ein bilaterales Abkommen mit den USA einsetzen. Jetzt kommt von vielen, Handel sei Sache der EU, ist es auch und sehe ich genauso!!! Nur zusammen haben wir im Handel gegen die USA und China ne Chance!!! Aber es bringt es uns wenn wir Staaten wie Polen in der EU haben die jeden Beschluss aus Brüssel torpedieren und sich an nichts halten!? Wieso wird hierüber in Deutschland kaum berichtet?! Wer solche Verbündete hat, braucht keine Feinde mehr... ich sehe mich zu der EU der 15 zurück... die Osterweiterung war ein Riesenfehler!!! Wenn sie Europa von den USA emanzipieren will dann muss es, wie es Herr Macron vorgeschlagen hat, falls nötig eben mit einigen wenigen willigen Staaten sein. Polen und Co werden dann nicht mehr dabei sein.

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Francois S. 09.03.2018, 14:57
56. Glaube nicht das Gegenmaßnahmen der EU eine Mehrheit finden.

Mittlerweile hat sich auch Italien aus dem Lager der Globalisten verabschiedet. Bald bleiben nur noch wir.

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kuac 09.03.2018, 14:59
57.

Zitat von bayernistdasmallerding
Trump hat der EU eines voraus: er handelt. .....
Und dabei schadet er sein eigenes Land. Das sagt die "linke Zeitung" Fox news dazu:
Fox News (USA): "Der Präsident hat den ersten Schuss in einem Handelskrieg abgefeuert, der alle Amerikaner trifft. Er schadet den Beziehungen zu verbündeten Nationen und unserer nationalen Sicherheit, schwächt unsere Wirtschaft und macht die Konsumenten ärmer. (...) Alle Autohersteller, die in den USA tätig sind, werden besonders betroffen sein, weil für die Herstellung von Autos und Lastwagen viel Stahl und Aluminium benötigt wird. Das bedeutet, dass die Fahrzeugpreise steigen werden und importierte Autos aus dem Ausland dadurch wettbewerbsfähiger werden. Das hätte zur Folge, dass die USA weniger Autos exportieren wird und amerikanische Autoarbeiter ihre Jobs verlieren werden."

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udsieg 09.03.2018, 15:02
58. Ruhe bewahren

Das Beste, was die EU tun kann, ist Ruhe bewahren. Das Problem ist doch, dass die amerikanischen Stahlkocher z. Zt. noch total veraltete Anlagen haben, die den Bedarf kurzfristig auf keinen Fall decken können. Bedingt durch die billigen Importe konnten sie nicht gewinnbringend arbeiten und müssen nun erst einmal in ihre Infrastruktur investieren. Ein neuer Hochofen hat auch seine Bauzeit. Laut den Nachrichten hat das erste Unternehmen nur aufgrund der Androhung von Zöllen seine Preise bereits erhöht und will auch noch weiter erhöhen. Alle weiteren werden folgen. Damit erhöht sich der Preis für Stahl in den USA nicht nur für Importerzeugnisse um 25% sondern auch für die eigene Produktion. Die Rechnung werden die Amerikaner zahlen. Vielleicht sind die Importe leicht rückläufig, aber der Stahl wird gebraucht und somit gibt es auch einen Markt. Ich glaube, es wird nicht lange dauern, dann werden die ersten Verbraucherpreise angehoben und vielleicht wird es dann auch dem beratungsresistenten DT klar, dass er sich selber ins Knie geschossen hat. Deshalb sollten wir einfach abwarten.

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oloh 09.03.2018, 15:02
59. Whisk(e)y

Zitat von Andreas P.
Wenn es am Ende des Tages nur um Florida-Orangen (unsere Orangen kommen ohnehin meistens aus Spanien), Peanut-Butter (wer isst die? / um welche Volumen reden wir überhaupt), Harley-Davidson (für eine Handvoll Rentner) und ......
Es gibt aus den USA (California & Oregon), aber insbesondere aus Canada exzellenten Rye-Whisky. Der findet aber kaum den Weg über den Großen Teich.
Was hingegen sehr beliebt ist, ist billiger Bourbon-Fusel, der aus corn, also Mais, destilliert wird. Deren bekanntester Jack Daniels mit längerer Fassreife (Nicht so sehr die N° 7.)
Harley werden nicht nur von Rentnern, sondern gerne auch von kriminellen Rockerbanden (Hells Angels, Bandidos, M.C. Gremium...) gefahren. Vom Volumen in Dollars wohl der fetteste Batzen.
Zwar haben Sie recht, dass das den USA nicht weh tut; The Stupid One will aber trotzdem mit Zöllen auf Autos reagieren, weil er's halt nicht rafft. Und das täte uns weh!

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