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US-Subventionen: Palin kritisiert Trumps Steuer-Deal
DPA

Steuervergünstigungen in Millionenhöhe, damit ein Unternehmen keine Arbeitsplätze nach Mexiko verlagert: Donald Trump hat für US-Firmen das Zuckerbrot ausgepackt. Jetzt kommt Kritik an dem Plan - von Sarah Palin.

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Bueckstueck 03.12.2016, 16:52
1. Seltsam

Das man von dieser Palin auch mal was mit Sinn und Verstand hört - gruselig.

Übrigens, war es nicht so, dass Carrier die Belegschaft an dem Standort auf 1000 reduzieren wollte und jetzt halt 1100 Arbeitsplätze erhalten bleiben ? 100 Posten für einen fragwürdigen Deal der andere motivieren wird es Carrier gleich zu tun. Da läppern sich die 7 Mio Steuererleichterungen schnell mal auf eine höhere Summe zusammen... Hotel Merchandising macht noch keinen Wirtschaftsfachmann.

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Tante_Frieda 03.12.2016, 16:55
2. Die alte Binse

Da kommt wieder die alte Binse zum Vorschein,die für Amerika ebenso gilt wie für Europa:Die herzzerißenden Schwüre aufs Vaterland hören bei Rechten spätestens dann auf,wenn es ums Geld geht.Man erinnere sich,wieviele konservative Haudegen hierzulande in den letzten Jahrzehnten in großer Sorge um Deutschland und ihr Geld Letzteres beispielsweise in die Schweiz verbracht haben...

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aurichter 03.12.2016, 17:03
3. Warum passt das?

Eben - Sie hat bisher keine Berücksichtigung gefunden. Im Falle eines Falles hätte die Antwort wie ausgesehen! Die Frau ist nur noch ein Witz, wobei Sie mit der Aussage dazu Recht hat. Es werden jetzt eine Vielzahl an Firmen ähnliche Überlegungen anstellen, gerade in Richtung Canada wird es massig Bewegung geben. Ich als Firmenchef, sagen wir mal mit dem Namen Trump, würde diese Steilvorlage aufgreifen und indirekte Subventionen kalkulieren, da wird es viel Rechnerei geben demnächst - falls die Wahlmänner sich davon unbeeindruckt zeigen. Warten wir es ab, auch manche ausländische Unternehmung wird so Arbeitsplätze zur Disposition stellen. Der Mann hat sich schon jetzt erpressbar gemacht, außenpolitisch sammelt der Überflieger ja auch schon reichlich Punkte, vermutlich werden dies nicht alle Positive sein.

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moistvonlipwik 03.12.2016, 17:31
4.

Wer glaubte, mit Trump einen Robin Hood gewählt zu haben, sollte sich auf vier magere Jahre einstellen.

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die-metapha 03.12.2016, 17:41
5.

Zitat von Bueckstueck
Das man von dieser Palin auch mal was mit Sinn und Verstand hört - gruselig.
Ja - da zuckt man innerlich wirklich etwas zusammen. Man will sich eigentlich reflexartig abwenden, kann sich der Szene aber trotzdem nicht ganz entziehen.
Selbst die Riege der nun wieder auferstandenen, tea-trinkenden c. und d. Populisten in dieser trumpschen Freaky Reality-Show merkt, das ihnen die selbstherrlichen und "wirtschaftsfreundlichen" Alleingänge dieses Mr. Tumb mächtig auf die Füße zu fallen drohen.
Ganz abgesehen von dessen aktuellen außenpolitischen slapstick-Verrenkungen.

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gruebi01 03.12.2016, 17:43
6. Recht hat sie.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich einmal mit Frau Palin bei einem politischen Thema einer Meinung sein könnte, aber hier liegt sie leider richtig. Ich frage mich, wann sich die Teaparty-Bewegung meldet und angekündigten Schuldenweg (Steuern runter, Ausgaben rauf) kritisiert.

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nofreemen 03.12.2016, 17:52
7. biz as usual

Wo sie recht hat hat sie recht. Sie war und ist ein schlaues Köpfchen. Auch wenn es gür Deutschland nicht reicht, aber darauf kommt es ja nicht drauf an. Politiker werden ja nicht gewählt weil sie intelligent sind. Wenn sie es sind, dann ist es eine Nebenerscheinung. Wie überall, wichtig ist einzig die Teamarbeit und nicht das Kriterium des Besten.

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Hank-the-Voice 03.12.2016, 17:53
8. Sogar Sahra Palin beweist mehr Weitblick

als Donald Trump .... und Sie war schon nicht die hellste Kerze auf der Torte

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gandhiforever 03.12.2016, 17:59
9. Erstaunlich

Es ist erstaunlich, sehr erstaunlich, hier lesen zu koennen, Trump habe Arbeitsplaetze erhalten. Nicht erstaunlich ist es hingegen, zu lesen, dass Palin Kritik uebt (Sie hat wohl keinen Job bei Donalds Gruselkabinett ergattert).

Warum schreibt spon nichts darueber, wie viele Jobs Carrier auch nach Trumps "Rettung" nach Mexiko verlagern wird?

Wenn dieses Beispiel Schule macht, dann darf jede Firma in Zukunft ankuendigen, die Produktion nach Mexiko auszulagern, um dann nach Steuergeschenken Teile der Produktion im Land zu belassen (vorlaeufig).

Interessant ist auch, dass Trump selbst von dem Deal profitiert, denn er haelt Aktien von Carriers Muttergesellschaft.

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