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US-Wahl: Wie Trump Deutschland zur Aufrüstung zwingen könnte
DPA

Ein Sieg von Donald Trump bei der US-Wahl könnte Deutschland teuer zu stehen kommen. Nicht nur durch schrumpfenden Handel, sondern auch durch höhere Rüstungsausgaben. Selbst Atomwaffen könnten wieder ein Thema sein.

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Ein_denkender_Querulant 06.11.2016, 19:03
1. Sehr gut!

Es sid interne Kosten, von der linken Tasche in die rechte, solange Waffen im Land gekauft werden. Es wäre vor allem ein riesiges Arbeitsbeschaffungsprogramm. Dazu hätten wir endlich ähnliche Optionen der verstecken Subvention von z.B. EADS durch Rüstungsgeschäfte.

Ohne die aggressive "Weltpolizei" könnte es friedlicher werden, so es die USA wirklich schaffen, mit Unterstützung von Terrorgruppen rund um die Welt einzustellen. Vermutlich wird aber genau der Teil weiter bestehen und ausgebaut werden, denn was interessiert einen amerikanischen Präsidenten ein Konflikt im Nahen Osten, der Ukreie, in Lybien oder Pakistan? Das ist weit weg.

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Zehetmaieropfer 06.11.2016, 19:04
2. Alles was für Trump gilt, gilt auch für Clinton

Der Druck auf höhere Rüstungsausgaben wird auch unter Clinton steigen. Besonders die TTIP - GegenerInnen werden auch unter Clinton bedauern, dass das TTIP - Abkommen nicht mit Obama unterzeichnet wurde.

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ingo.adlung 06.11.2016, 19:04
3. Politische Todessehnsucht ...

Einerseits scheint unser Militär unterfinanziert zu sein, wenn man die ständige Pannenserien "bestaunt", andererseits müßte unsere Regierung politische Todessehnsucht quälen, wenn es darum ginge den Verteidigungshaushalt annähernd zu verdoppeln. Aber die USA können die NATO natürlich auch kollabieren lassen. Für die heutige Türkei unter Erdogan etwa würde in Europa heute eh kaum jemand bereit sein in den Krieg zu ziehen ...

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joG 06.11.2016, 19:05
4. Deutschland ist seit bereits....

.....vor dem Zusammenbruch der Sowjets viel weniger für internationale Sicherheit aus als seine Partner und viel, viel weniger als die Amis. Insgesamt hat man vermutlich in der Summe 20 Prozent so gespart gegenüber seinen direkten wirtschaftlichen Konkurrenten in Paris oder London, während man einer der größten Nutznießer der von andern he sicherten Handelswege war.

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Denkt mal selber nach 06.11.2016, 19:05
5. Warum? Wo ist der Zwang? Wo die Bedrohung?

Ich sehe keine potenitelle Bedrohung die selbst bei einem Rückzug der Amerikaner uns dazu nötigen würde mehr in die Rüstung zu investieren. Ganz im Gegenteil die Welt könnte sicherer werde, weil wir uns unseren geografischen Nachbarn wieder annähern könnten.

Aber es passt ja in die Aufrüstungsrethorik, die seit ein paar Jahren betriben wird. Merkel, Gauck, Von der Leyen sie alle wollen mehr deutsche Truppen in de Welt senden. Wozu frage ich micht. Um noch mehr Terroristen zu erzeugen?

Und es wird wohl nur eine Frage der Zeit sein bis die Kernthese dieses Arikels mit der These verbunden wird, dass das böse und agressive Russland eine riesen Bedrohung darstellt, gegen die wir aufrüsten müssen.
Denn wer das glaubt, der folgt natürlich auch der steilen Argumentationskette dieses Arikels.

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nic 06.11.2016, 19:06
6. Wie Trump Deutschland zur Aufrüstung zwingen könnte

Das könnte Clinton genauso erzwingen. Und weniger Handel können wir locker mit den EU Ländern und einem belebten Binnenmarkt (anstatt Dumpinglöhne um in den USA billig anbieten zu können müssen dann höhere Löhne her) beheben. Ich sehe eigentlich da eher Vorteile für Deutschland

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lupenreinerdemokrat 06.11.2016, 19:07
7.

So so, es könnte also mit Trump als Präsi der USA teuer für Deutschland werden.... ;-)
Genauso wahrscheinlich könnte es mit Trump auch in Deutschland zu einer Heuschreckenplage, Sintflut, Vulkanausbrüchen oder wahlweise auch dem Einschlag eines Kometen kommen. Trump machts möglich! LOL

Wenn Herr Müller schreibt:
"Es wäre eine Zeitenwende. Die Nachkriegsära, als Amerikas atomarer Schutzschild und seine europäische Militärpräsenz zunächst die west- und später auch die mittelosteuropäischen Staaten absicherte, wäre endgültig vorbei. Europa müsste selbst für seine Sicherheit sorgen. Und das heißt insbesondere: Deutschland, die größte Volkswirtschaft des Kontinents."

Tja, die Zeiten bleiben halt nun mal nicht stehen. Nur für die Ewiggetrigen. Zum Beispiel die "Reichsbürger", oder vielleicht auch Herrn Müller.
Von welcher atomaren bzw. miltiärischen Bedrohung für Europa schwadroniert der liebe Autor denn? Von iranischen Atomraketen, die bis Münschen reichen (Originalton Westerwelle), um das "Schutzschild" der Amis in Osteuropa zu legitimieren? LOL
Von Nord-Koreanischen Atomraketen? Welche Interessen hat NK, Europa atomar anzugreifen?
Jetzt kommt bestimmt wieder so ein Intelligenzbolzen aus seinem Löchlein und faselt etwas von Putins Aggression und Gelüsten Europa unter seine Knute zu zwingen.... LOL

Im Endeffekt wird es für Deutschland mit "Killary" Clinton SICHER wesentlich teurer kommen, denn diese Frau hat auf ihrer Agenda eine weitere Eskalation der Kriege im Nahen Osten und in der Ukraine stehen, was die Flüchtlingsströme nochmals potenzieren wird.
Ebenso werden die Militärausgaben, egal ob Clinton oder Trump in gleichem Maße steigen, denn das hat die NATO beschlossen.

Von daher: im Westen und beim Versuch mancher Schreiberlinge Trump als die schlechtere Wahl hinzustellen nx neues ;-)

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klyton68 06.11.2016, 19:09
8. Hohe Kosten?

Das weiß ich auch so, Herr Müller. Meine Güte, da wird vom Leder gezogen. Wenn Trumpft Präsident wird ist Übermorgen der Russe da, versklavt uns, wir müssen 25 h arbeiten am Tag für einen Schluck Wasser und einen Knust vertrocknetes Brot. Jetzt hört mal auf mit dem Schwachsinn. Lasst die Amis wählen und gut. Wir können es eh nicht ändern.

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tomrobert 06.11.2016, 19:10
9. Das muss nicht zwingend sein!

Die EU muss zwingend eine gemeinsame Armee schaffen, das würde die Lasten wesentlich
verringern. Ob Trump oder Clinton ist insofern völlig unerheblich. Wie der Autor richtig bemerkte,
die EU muss sich wohl um ihre eigene Sicherheit kümmern. Das bedingt aber auch eine
unabhängigere Außenpolitik. Und ob das teurer kommt in der Verteidigung als die
Hinterlassenschaften der aggressiven US Außenpolitik, das wage ich zu bezweifeln.
Wer weiß was da noch kommt. Und wohl dem, der dann nicht in einen "Napoleonischen Bund "
gezwungen wird. Denn, ob Deutschland den Irak Krieg mit gemacht hat oder nicht, die Lasten für den Bundeshaushalt war trotzdem enorm, nämlich als Lieferant und Zahler!!
Erinnern wir uns mal lieber Autor, an Libyen. Hat da nicht Deutschland die Bomben geliefert?

Also ich wäre da mit solchen Aussagen sehr vorsichtig. Deutschland war immer mit dabei!!!

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