Forum: Wirtschaft
US-Wahl: Wie Trump Deutschland zur Aufrüstung zwingen könnte
DPA

Ein Sieg von Donald Trump bei der US-Wahl könnte Deutschland teuer zu stehen kommen. Nicht nur durch schrumpfenden Handel, sondern auch durch höhere Rüstungsausgaben. Selbst Atomwaffen könnten wieder ein Thema sein.

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multi_io 07.11.2016, 00:40
180.

Zitat von lambda1
Wenn ich Amerikaner frage, warum hier zigtausende US-Soldaten stationiert sind, reagieren die überrascht, dass es so viele sind. Da liesse sich sicher sparen. Wenn Trump dann den Osteuropäern verklickert, mit Stänkereien gegen Russland aufzuhören, dann brsuchte es keine Aufrüstung!
Lol. Russland hat sich die halbe Ukraine einverleibt. Da kann man wohl irgendwie verstehen, wenn Länder, die bis vor 25 Jahren auch zur russischen Einflusssphäre gehörten, ein klein wenig besorgt reagieren. Aus Putins Sicht (und ein Großteil seines Volkes sieht das mittlerweile auch so) bringt er nur den "rechtmäßigen" Machtanspruch Russlands wieder zur Geltung, nach der Schmach von 1989 und so.

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oldseaman1947 07.11.2016, 00:41
181.

Warum mehr Rüstungsausgaben ? Lasst doch Clinton ihre agressive Kriegspolitik betreiben Europa sollte sich raushalten. Wer bedroht uns eigentlich ,der Russe wird nicht durchs Brandenburger Tor maschieren. Die Bedrohung für unseren Wohlstand ist die Aufrüstung, sie nützt doch nur einigen wenigen Aktionären der Rüstungsindustrie. Diese Profiteure freuen sich doch schon auf einen Trump oder einer Clinton. Die nächsten vier Jahre kann es dann erst richtig rund gehen .Beide Bewerber machen mir einfach nur Angst und dann sind da noch die Scharfmacher Stoltenberg und von der Leyen .Und man bedenke ,Merkel war für den Einmarsch im Irak .Ihr traue ich sogar den Einsatz von Bodentruppen im Irak und Syrien zu wenn es Clinton verlangt. Die friedlichen Jahre gehören sicherlich der Vergangenheit an..

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broväsor 07.11.2016, 00:49
182.

Es kann doch wohl niemand glauben, dass die USA aus reiner Nächstenliebe den europäischen Kontinent beschützt. Amerikas Interesse gilt einzig und allein dem für sich beanspruchten Wirtschaftsraum. Das kann man ihnen nicht einmal verübeln – es ist systembedingt, eben Teil des "American Way Of Life“. Man zeigt überall militärische Präsenz wo es etwas abzuschöpfen gibt. Solange die „Win-win Situation“ auf beiden Seiten des Atlantiks gegeben ist, wird die USA - gleichgültig wer Präsident/in wird - alles unternehmen, sich aber sicher nicht zurückziehen. Nicht politisch oder wirtschaftlich und militärisch sowieso nicht. Jedoch: Geld wird generiert werden da es um die US-Fianzen nicht gut bestellt ist.
Etwas anderes: Warum wird man eigentlich ständig, als nicht wählen dürfender Fast-Amerikaner, mit diesem medialen "Rauschen, das in seiner ganzen Überdrehtheit geradezu unwirklich erscheint“, behelligt?

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Atheist_Crusader 07.11.2016, 00:59
183.

Zitat von Wolfgang H.
alles falsch Herr Müller, wenn Trump gewinnt wird es eine Allianz zwischen den USA und Russland und ggf. auch mit China geben, an welche sich Europa anschließen könnte. Das scheint ihnen nicht zu passen , oder ? Einfach mal fortschrittlich denken anstatt Angst und Panik zu schüren.
Der Realität scheint das auch nicht zu passen.

Sie verwechseln fortschrittliches Denken mit Naivität. Washington hat andere Ziele als Moskau hat andere Ziele als Peking. Haben Sie überhaupt eine Ahnung wie eine Allianz funktioniert, wie sie entsteht, was es für Vorbedingungen gibt und wie die geschlossen wird?
Aber klar. Und wenn die Superallianz steht, dann bilden Mexico, Iran, Nordkorea und Weißrussland die neue Achse des Bösen.

So ein Schwachsinn...

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Atheist_Crusader 07.11.2016, 01:05
184.

Zitat von Zukunft3.0
Dann sollen sich die USA doch zurückziehen vielleicht wird dadurch die Welt endlich etwas friedlicher. Wer hat bei diesen ganzen Konflikten seine Hände im Spiel, die USA. Angefangen hat es mit dem Einmarsch im Irak, und weiter in Afganistan. Der Nahe und Mittlere Osten ist doch erst durch die Aktionen der USA zu einem Brandherd geworden. Leider ist dies vor unserer Haustür, die USA sind weit weg. Wir sollten uns wirklich überlegen, ob es klug ist, Russland weiter mit Sanktionen zu überziehen. Wir sollten eher nach Gemeinsamkeiten suchen. An der Eskalation bzgl. der Ukraine hat wohl der Westen auch seinen Anteil dran.
Meine Güte, sowas naives...

Ja, die USA hat eine Menge Mist gebaut. Aber auch so einige positive Entwicklungen geschaffen. Russlands Einfluss dagegen orientiert sich nicht nur vorwiegend sondern praktisch ausschließlich am eigenen Machterhalt und -gewinn.

Und wo genau hatte der Westen in der Ukraine seinen Anteil daran? Hat er "bitte hie rinvasieren"-Schilder aufgestellt? Hat er den Ukrainern befohlen, sich dem Westen zuzuwenden? Hat er einen bösen Brief and Putin geschrieben und mit "die Ukraine" unterschrieben?
Und selbst wenn all das zutreffen würde, wäre das trotzdme noch kein Grund gewesen, einen Krieg gegen die Ukraine vom Zaun zu brechen.

Wer glaubt, dass Russland unter Putin harmloser, netter oder gewissenhafter wäre als die USA, der macht sich nur was vor.

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jowitt 07.11.2016, 01:14
185. @Denkt mal selber nach

Zitat von Denkt mal selber nach
Ich sehe keine potenitelle Bedrohung die selbst bei einem Rückzug der Amerikaner uns dazu nötigen würde mehr in die Rüstung zu investieren. Ganz im Gegenteil die Welt könnte sicherer werde, weil wir uns unseren geografischen Nachbarn wieder annähern könnten. Aber es passt ja in die Aufrüstungsrethorik, die seit ein paar Jahren betriben wird. Merkel, Gauck, Von der Leyen sie alle wollen mehr deutsche Truppen in de Welt senden. Wozu frage ich micht. Um noch mehr Terroristen zu erzeugen? Und es wird wohl nur eine Frage der Zeit sein bis die Kernthese dieses Arikels mit der These verbunden wird, dass das böse und agressive Russland eine riesen Bedrohung darstellt, gegen die wir aufrüsten müssen. Denn wer das glaubt, der folgt natürlich auch der steilen Argumentationskette dieses Arikels.
"die Welt könnte sicherer werde, weil wir uns unseren geografischen Nachbarn wieder annähern könnten. "

??? Unsere "geografischen Nachbarn" sind Österreicheich, Tschechei, Polen, Dänemark, Niederlande, Frankreich. Schweiz,...

Wo bitte sehen Sie hier ein Defizit der Annäherung?

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Nonvaio01 07.11.2016, 01:17
186. Russland hat Militaer aufgeruestet?

Zitat von Androupolis
Leider sind einige Foristen der Meinung wir würden in einer total sicheren Zeit leben in der mann sich das Militär sparen kann. Dem ist leider nicht so. Sollten sich die USA militärisch komplett aus Europa zurückziehen, würde hier ein rieses Machtvakuum enstehen. Sicher muss man nicht Russland immer unbedingt als Feind ansehen, wenn man aber mal bei den Fakten bleibt muss man aber festellen, dass Russland in den letzten Jahren sein Militär massiv aufgerüstet hat und darüber hinaus es auch mehrfach eingesetzt hat.
es kommt halt immer darauf an wie man es sich zurecht redet. Russland hatte bis vor ein paar Jahren eine ARme die den namen nicht verdiente. Ausruestungen waren beschaemend,alles alt und kaputt.

Das einzige was Putin gemacht hat ist geld in vernuenftige ausruestung gesteckt. Wenn man 30 jahre nichts macht und dann die Arme updated, dann klingt das natuerlich nach totaler aufruestung.

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Nonvaio01 07.11.2016, 01:25
187. Die Ukraine

Zitat von gutmichl
Es ist schon erstaunlich, wie naiv pazifistisch manche Foristen argumentieren. Denen ist zu raten, sich die Ukraine anzusehen, der man von allen Seiten die Abgabe ihrer Atomwaffen nahe legte, was sie auch tat. Nun ist sie der Spielball der Russen geworden. Deutschland benimmt sich wie ein unreifes Kind, dass allen Erwachsenen Vorschriften machen will, während es nur noch dank deren Vernunft existiert. Das Equipment, dass Deutschlands Bundeswehr hat, ist mitleiderregend, während das gleiche Deutschland Hightech-Waffen in Krisenländer liefert. Kein Wunder, dass deutsche Grenzen von Österreich und Mazedonien geschützt werden mussten. Peinlicher geht's nicht mehr.
hat selber schuld, ein Korrupter Politiker nach dem anderen, Gas rechnungen einfach nicht zahlen und Russland dann als Geisel halten mit der foerderung durch die Pipelines. Dann duerfen Sie nicht vergessen das die meisten Einwohner auf der Krim Russen sind.

Ukraine geht uns nichts an, man hat versucht denen zu helfen, wie aber schon gesagt waren Politiker dort eher an dem eigenen Reichtum interesiert.

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Halberdin 07.11.2016, 01:32
188. Jedes Mal

Bei jeder US-Presi-Wahl bekommen wir das zu hören: mehr "Verantwortung", mehr Beteiligung (indirekt: mehr Kriegseinsätze), mehr Rüstungsausgaben. Die USA wollen die Weltherrschaft mit einem grotesk aufgeblasenen Militärhaushalt erreichen, warum sollten wir da mitmachen?

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magier 07.11.2016, 01:42
189.

"Trump jedoch dürfte harte Bedingungen stellen - oder gleich den ganzen Beistandsdeal aufkündigen und direkt einen neuen Ausgleich mit Russland suchen." Was besseres könnte uns doch gar nicht passieren, als wenn die NATO sich auflöst und die KOnfrontationspolitik gegen Russland aufhört. Da könnte man ja fast zum Trump-Fan werden. Aber der KOmmentator sieht in dem Ausgleich mit Russland offensichtlich eine Bedrohung. und einen gravierenden Nachteil. Die Logik, dass dann die Rüstungskosten steigen müssen, sehe ich nicht, im Gegenteil, wir könnten die Aufrüstung der letzten Jahre wieder zurückschrauben.

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