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US-Wirtschaft: Fünf Gefahren für den amerikanischen Aufschwung
DPA

In der Eurozone gibt es kaum Wachstum, China schwächelt - doch die USA könnten 2015 zum Motor der Weltwirtschaft werden. Allerdings lauern einige Hindernisse.

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Progressor 30.12.2014, 17:19
1. Wachstumsmotor

Eine Volkswirtschaft kann ein Wirtschaftswachstum verzeichnen so hoch es will, es wird nicht der Motor für andere Volkswirtschaften sein _wenn_ die Leistungsbilanzen ausgeglichen sind.

Daher sind die USA ein Wachstumsmotor nicht nur für Europa und Deutschland sondern auch für den Rest der Welt _weil_ die US-amerikanische Leistungsbilanz ein Defizit aufweist und es zu erwarten ist, dass sich dies in Anbetracht des überbewerteten Dollars noch ausweiten wird.

Das ist fein ... bis zum nächsten Crash.

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ambulans 30.12.2014, 17:20
2. >mmq von

es entzieht sich erklärtermaßen meiner kenntnis, welche drogen (und, gegebenenfalls, wieviel) sich der autor des obigen artikels reingepfiffen hat, um derart euphorisch einen "US-amerikanischen (wirtschafts-)aufschwung", den es übrigens nicht wieder geben wird, "abzufeiern" ...

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Progressor 30.12.2014, 17:23
3. Wirtschaftswachstum, woher?

Um Wirtschaftswachstum in einer Volkswirtschaft zu erzeugen, muss sich jemand verschulden.

Das kann der Staat, die privaten Haushalte, die Unternehmen oder das Ausland sein.

Im Falle der USA braucht man nicht lange zu suchen, wer das wohl sein möge.

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1975/umfrage/staatsverschuldung-der-usa/

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braman 30.12.2014, 17:23
4. Ja, und welches

ist denn nun das (vergessene) größte Risiko an das der Herr Professor Justin Wolfers da denkt?
Der zu niedrige Ölpreis, die fehlende Produktion von Waren und Gütern im Land, die zu geringen Löhne für die Mehrzahl der Bürger bei einem Inlandmarkt von 70%.
Oder die verschobenen Steuern amerikanischer Unternehmen nach Kanada zum Beispiel oder gar das Wachsen einer neuen Blase nach der Immobilienblase nun die Kreditkarten, oder die ???????-Blase?

MfG: M.B.

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chrutchfield 30.12.2014, 17:30
5. Prognosen und Analysen...

...sollte man nicht unbedingt Glauben schenken.
Es gibt so viele Unwägbarkeiten, dass jede Vorhersage "Schnee von gestern" ganz schnell Schnee von gestern sein kann.
'Experten' und andere 'Fachleute' sind häufig der Ansicht, dass die Wirtschaft wie ein Wasserhahn an- oder abzustellken ist. Manchmal funktioniert das sogar, aber häufig geht das "in die Hose".
Allen Kommentatoren wünsche ich ein "Gesundes Neues Jahr".

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räbbi 30.12.2014, 17:30
6.

Naja mal sehen.
Es hilft aber sicherlich, dass am Rande Europas in letzter Zeit immer so schön gezündelt wird.
Wird halt mehr in den USA investiert. Die sind über'm Teich und damit im Zweifelsfall schön weit weg. Geld ist ja (gerade bei den globalen Konzernen) genug da.

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Paradox77 30.12.2014, 17:31
7. In

den Chefetagen renomierter, seriöser, US-Privatbanken,
Namen sind ja hinlänglich bekannt, wird schon wieder gewettet.......Wetten !

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El pato clavado 30.12.2014, 17:32
8. Pfeifen im Walde

und irgendwelche Lehman-Brothers bereiten sich schon vor

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rudig 30.12.2014, 17:33
9. naja,

Zitat von ambulans
es entzieht sich erklärtermaßen meiner kenntnis, welche drogen (und, gegebenenfalls, wieviel) sich der autor des obigen artikels reingepfiffen hat, um derart euphorisch einen "US-amerikanischen (wirtschafts-)aufschwung", den es übrigens nicht wieder geben wird, "abzufeiern" ...
die USA hat ein Wachstum von ca. 3 % und die
Arbeitslosenquote sinkt auch kontinuierlich.
Das kann man schon positiv sehen, auch wenn die
Armut immer noch vorhanden ist.
Die Eurozone übrigens hat ein Wirtschaftswachstum
von ca. 0,5 % und GB hat ähnlich wie die USA
ein Wachstum von ca 3 %.

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