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USA: Tödlicher Unfall mit selbstfahrendem Uber-Auto
REUTERS

Selbstfahrende Autos sollen den Verkehr sicherer machen - doch immer wieder kommt es zu Zwischenfällen. Im US-Bundesstaat Arizona hat ein computergesteuertes Uber-Fahrzeug eine Frau erfasst und sie tödlich verletzt.

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niska 19.03.2018, 19:04
1.

Das Hauptproblem ist wahrscheinlich, dass zu Unfall immer mindestens zwei gehören. Und Fußgänger und Radler, als schwächste, aber zahlenmäßig hoch vertretene Verkehrsteilnehmer, lassen sich schwer fernsteuern. Die bleiben impulsiv und irrational. Autonomes Fahren Auto gegen Auto auf Highways bekommt man sicher schnell in den Griff. Doch in Innestädten mit Fußgängern und Radlern wird immer was passieren. und sei es nur, dass der Radler oder Fußgänger in das abbremsende Auto, das aufgrund von Gegenverkehr nicht anders ausweichen kann, seitlich oder von hinten reinfährt oder -läuft.

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keksguru 19.03.2018, 19:11
2. bitte deutlich mehr Details...

wo bitteschön genau ist das passiert und unter welchen Umständen? Denn Omas oder Kinder, die plötzlich zwischen geparkten Autos über die Straße rennen, werden auch von menschlichen Fahrern überfahren, weil z.B. die Reaktionszeit einfach zu kurz ist. Solcherlei Unfälle wird ein Roboterauto nur mit Transpondertechnik verhindern können - wenn die Kids oder die Oma einen Apparat am Hals getragen hätten, der von einem Notfallassistenzsystem erfaßt werden kann. Kinder rennen manchmal Bällen hinterher, deswegen macht man als Mensch schon beim Ball eine Vollbremsung...

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mhuz 19.03.2018, 19:11
3.

Mit den Autonomen Autos wird es noch ganz schön lustig. Seit einiger Zeit fahr ich ein Auto mit Kennzeichen Erkennung und noch so einigen Besonderheiten. Und ich stelle fest, was da alles so schief laufen kann.

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geschneider 19.03.2018, 19:12
4. Eine der wenigen positiven

Fähgkeiten der US Gesellschaft ist es, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen oder eben die Frau tot ist, einen Preis in Dollar dafür festzulegen. Manchmal wirkt das sogar sinnvoll.

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DerRömer 19.03.2018, 19:14
5. Ist doch logisch

Technikgläubikeit scheint ja jetzt zu einem Problem zu werden. Wenn man hier und auch sonst in Inet liest das die Technik alles besser könne als der Mensch kann man nur sagen: Nein. Jetzt war es nur ein Fahrzeug mit einer fehlerhaften Programmierung. Es reichen ja aber schon die Windows Erfahrungen um zu erkennen das es keine Fehlerlose Technik gibt. Und das müsste der Anspruch sein, gleichgut reicht nicht um jemanden im wahrsten Sinne des Wortes das Lenkrad aus der Hand zu nehmen. So wird das nix mit selbstfahrenden Fahrzeugen.

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f82s 19.03.2018, 19:16
6.

Die entscheidende Frage ist, ob der Unfall auch bei einem normalen Auto passiert wäre. Dass Unfälle mit selbstfahrenden Autos möglich sind, dürfte klar sein. Wenn sich sie Zahl der Unfälle jedoch hierdurch senken ließe, ist es ja fast schon eine menschliche Pflicht, weiterzumachen.

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der_rookie 19.03.2018, 19:16
7. So zynisch mein Kommentar klingen mag

Aber vielleicht zeigt gerade dieser Unfall den Vorteil des Konzeptes von Selbstfahrenden Autos: jetzt wird dieser Unfall (gerichtlich?) aufbereitet werden. Dann wird irgendwann halbwegs feststehen was passiert ist. Dann können Zulassungsbehörden die Vorgabe erheben, dass selbstfahrende Autos in Zukunft solch eine Situation anders meistern müssen - sonst verlieren sie die Zulassung. So zynisch es klingt: Aber nach 1000 tödlichen Unfällen weltweit mit selbstfahrenden Autos wird vermutlich ein robuster Testkatalog existieren der dann viele künftige Unfälle vermeiden hilft. Bei menschlichen Fahrern dagegen lernen nach Unfällen vielleicht ein paar Beteiligte und maximal ein Par Dutzend Schaulustige oder Bekannte. Die anderen 3 Milliarden Autofahrer auf der Welt lernen aber gar nichts. Deswegen gibt es weltweit sicherlich jede Woche 1000 tödliche Unfälle im Straßenverkehr.

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widastandiszwäglos 19.03.2018, 19:18
8. 90% weniger Unfälle

Wenn der Faktor Mensch beim Autofahren wegfällt, dann wird das Fahren sehr viel sicherer. Das heißt aber nicht, dass es gar keine Unfälle mehr geben wird. Es garantiert auch Situationen geben, in denen ein Mensch einen tödlichen Unfall hätte verhindern können und der Algorithmus scheiterte. Unter dem Strich bleibt es aber bei der massiven Reduktion der Unfälle, davon bin ich überzeugt. Gerade Horrorunfälle auf Autobahnen, in denen z.B. unachtsame LKW-Fahrer in Stauenden rasen, werden mit autonomen Fahrzeugen der Vergangenheit angehören.

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Harald Schmitt 19.03.2018, 19:19
9. fehlende Informatioen

Da fehlen aber viele Infos zum Hergang. Hat das Auto eine rote Ampel überfahren, ist die Fußgängerin einfach so auf die Strasse gesprungen. Wer hatte Vorrang?
Ist schon schwer für ein Fahrzeug zu erkennen was die Menschen am Strassenrand vorhaben.

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