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Väter und Söhne: Arbeitslosigkeit ist erblich
DPA

Wer als Jugendlicher einen arbeitslosen Vater hat, ist später selbst von Arbeitslosigkeit bedroht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des IWH Halle. Bemerkenswert: Das Ergebnis gilt nicht für Migranten.

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claus.w.grunow 28.09.2015, 13:17
1. Arbeitslos

Wahrscheinlich sind andere Optionen nicht besser. Hartz IV genügt.

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avers 28.09.2015, 13:18
2. Die Überschrift

ist ja wirklich das Letzte. Früher hat der Spiegel vor allem versucht, sich durch Intelligenz von Bild zu unterscheiden. Das gelingt in zunehmendem Masse immer weniger.

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logtor 28.09.2015, 13:21
3.

Unter "erblich" verstehe ich genetische Faktoren. Und solche würde ich bei Arbeitslosigkeit ziemlich deutlich ausschliessen. Also ist die Überschrift falsch gewält.

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upalatus 28.09.2015, 13:28
4.

Dass AL erblich sein soll, ist wohl echter Käse. Dass Sohnemann sich mit einer Arbeitsstelle schwertut liegt eher daran, dass Vati seinen Kindern seine bestimmte und pessimistische Sichtweise von der Welt vorlebt und einimpft. Und letztendlich scheint dann zusätzlich das väterliche Arbeitslosendasein so schrecklich nicht zu sein, als dass es dem erschrockenen Filius eine Triebfeder für einen anderen Weg wäre.

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polarity 28.09.2015, 13:28
5. erblich vielleicht schon, aber nicht genetisch

Erblich im Sinne, dass der Phänotyp der Nachkommen von demjenigen des Vaters abhängt. Wäre formell korrekt also ein paternaler Effekt, und also epigenetisch.

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wo_st 28.09.2015, 13:30
6. Fehlt noch der Bezug zu den Genen

Was für ein unsäglicher Schwachsinn in der Analyse. Kinder lernen von den Eltern und wenn Arbeitslosigkeit normal ist, warum soll das Kind etwas anderes wollen?

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ForistGump2 28.09.2015, 13:32
7. Und da sagt man immer,

Habenichtse hätten nichts zu vererben.

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Münchner MV 28.09.2015, 13:33
8.

Allein die Überschrift sugeriert schon einen kompletten Fehler. Es geht hier nicht um vererbtes, sondern erlentes Verhalten. Kinder aus Hartz IV Familien sind öfter selbst ungebildet und landen ebenfalls in Hartz IV, da die Eltern bereits (meist) bildungsfrei sind und den lieben langen Tag RTL schauen, statt zu arbeiten. Wieder einmal hilft nur das offensive wachrütteln: Hartz IVler die Ihr lebtag noch nichts geleistet haben, außer 3-4 Kinder in die Wlet zu setzen, 3-5 Haustiere zu halten und Kippen auf dem Fließentisch zu drehen gehören zu 8 Std / Tag gemeinnütziger Arbeit verdonnert. Dafür allimentiert die Allgemeinheit schließlich, Wohnung, Stro und Geld zum überlegen. Ausdrücklich nicht gemeint sind Ü-50er die aus dem Arbeitsmarkt gefallen sind. Gut auch dafür gibt es Vorsorge, der Punkt Arbeitsunfähigkeitsrenter zeigt dies ja - für was gibt es Berufsunfähigkeitsversicherungen. Das Problem ist der lachse Umgang mit Hartz-IV Gratlern.

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Schwabbelbacke 28.09.2015, 13:33
9. Phantastisch!

Wenn der Arbeitsmarkt es nicht mehr hergibt, sind das anzeichen dafür, das die Marktwirtschaft nicht in der lage ist, genügend Arbeitsplätze da sind.
Zitat: Wer als Jugendlicher einen arbeitslosen Vater hat, ist später selbst von Arbeitslosigkeit bedroht.
Einer der schönsten Sätze, wo sich die Lobbyisten sich mal wirklich Mühe gegeben haben.

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