Forum: Wirtschaft
Väter und Söhne: Arbeitslosigkeit ist erblich
DPA

Wer als Jugendlicher einen arbeitslosen Vater hat, ist später selbst von Arbeitslosigkeit bedroht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des IWH Halle. Bemerkenswert: Das Ergebnis gilt nicht für Migranten.

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bildammontag 28.09.2015, 13:37
10. @avers

Aber wo ist das Problem mit der Überschrift? Etwas provokant, aber doch auf den Punkt gebracht. Und Sie und mich zum Lesen und Nachdenken angeregt.

Was das Ergebnis der Studie anbelangt: wer sich in seiner Umgebung offenen Auges umschaut, ist nicht sonderlich überrascht.

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oswin82 28.09.2015, 13:37
11.

Zitat von logtor
Unter "erblich" verstehe ich genetische Faktoren. Und solche würde ich bei Arbeitslosigkeit ziemlich deutlich ausschliessen. Also ist die Überschrift falsch gewält.
Die Klasse ist auch erblich! Oder anders gesagt der Bergmann dessen Sohn früher auch Bergmann wurde ist Heute Arbeitslos und sein Sohn wird es auch.

Die ARbeitslosigkeit wird noch steigen immer mehr Jobs werden durch Computer ersetzt . WEr Heute noch denkt sein Bürojob sei sicher wird sich Morgen blöde um sehn. Wenn man sich die letzten Jahre anschaut wie die großen It Firmen nach und nach immer mehr leute entlassen haben und durch Automatisierung ersetzt haben , kann man froh sein das die BRD nein Entwicklungsland auf dem Feld ist.

Grundeinkommen so schnell wie möglich oder hier schlachten sich die Leute auch bald selber ab.

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smartphone 28.09.2015, 13:42
12. Massive Ausblendung von Netzwerk

Es iwr in dem Zusammenhang ein wichtiger Faktor ausgeblendet .... Der Vater hat in der Regel ein gewisses Netzwerk . In nicht wenigen Firmen kommen präferiert die Kinder der Angestellten unter ( zB BOSCH ) , ob diese dann wirklich solche Leuchten sind , sei dahingestellt---schauen Sie mal in die Politik --- Lambsdorff. Von der Lüge , usw pp -- sie finden solche Vitamin B "Karrieren" zuhauf ... ohne geht es schi8enbar auch nicht mehr..........Wenn gewissen Leuten bwt nix besseres mehr einfällt die 16 Mio Sockelarbeitslosigkeit nur noch derart zu erklären , dann wissen wir , wieso udn warum der/die noch arbeitet udn vorallem ungestraft solche Sippenhaftmodelle zu artikulieren ( ohne angezeigt zu werden...)

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ITALOMASTER 28.09.2015, 13:43
13. Tja ...

... der Zwang, Clicks zu generieren, geht auch an SPon nicht vorbei, wie man dieser danebenen Überschrift sieht (und nicht erst an dieser).
Wenn dann auch noch ein von mäßig journalistischer Qualität zeugender Artikel folgt, ist die Farce perfekt.
Schade ...

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oasis_reloaded 28.09.2015, 13:43
14. Gut gemeint ? - Mag schon sein ...

Zitat von logtor
Unter "erblich" verstehe ich genetische Faktoren. Und solche würde ich bei Arbeitslosigkeit ziemlich deutlich ausschliessen. Also ist die Überschrift falsch gewält.
Wie auch immer ...
Auf jeden Fall beherbergt solch eine Formulierungsweise ausreichend Futter für Hartzer-Basher.

Und sowas von SpON!

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32deins 28.09.2015, 13:49
15.

In unserer Gesellschaft und Arbeitswelt kann es heute wirklich jeden Treffen.

Eine Bekannte ehem. Mitschülerin aus bürgerlich gutem Elternhaus (Lehrerkind) mit Abitur und abgeschlossenem MINT Hochschuldiplom findet seit 10 Jahren keinen Job mehr, der ihrer Qualifikation auch nur annähernd entspricht.

Sie bezieht jetzt seit einigen Monaten auch wieder Hartz IV.

Zu ihrer Verteidigung muss man noch fairerweise dazu erwähnen, dass sie 3 Kinder hat und sich gerade von ihrem 2. Mann scheiden läßt, bzw. der Mann von ihr.

Eine feste Regel, dass nur bestimmte Bevölkerungs- oder Bildungsschichten von Arbeitslosigkeit betroffen ist, gilt schon lange nicht mehr.
Heute kann das jeden treffen, den Migranten genauso wie den Hochschulprofessor.

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Dr.Fuzzi 28.09.2015, 13:49
16. Och Joh!

Könnte es vielleicht sein, das die Nachkommen von den Erfahrungen der Altvorderen sehr profitieren.
Der Erkenntnis, das es sich mit staatlicher Grundversorgung und ein paar hundert Euro nebenbei, heutzutage durchaus sehr kommod leben lässt?

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person_xxxx 28.09.2015, 13:51
17. Auf Migranten trifft das nicht zu.

Was verbirgt sich hinter dieser Aussage? ... dass die Kinder von ALLEN Migranten (arbeitende und nicht-arbeitende) weitgehend arbeitslos sind? Der Text macht dazu keine klare Aussage.

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tommit 28.09.2015, 13:51
18. Alleinerziehende und die deutsche Ausbildungschancen

Wir haben festgestellt dass in D Bildung proportinal mit dem vorhanden Familieneinkommen ist.
Wir wollen Familie fördern, da wir ohnehin ein Egomania geworden sind und je mehr Gehalt desto weniger Nachwuchs.
Viele Alleinerziehende sind mit Miete und Kindern , insbesondere Frauen, finanziell und einkommenstechnisch überfordert und werden zum Zuschusshaushalt.
Der andere Teil rechnet sich dann oft klein oder verzichtet auf Einkommen um selbst nicht weniger zu haben als ohne Arbeit... Rache Egoismus je nach Lage des Trennungsgrundes..

Der Staat der Schlaue weiss dies und stuft selbst bei ehemals Verheirateten die alleinerziehende Person in die Steuerklasse 2 ein, das wären dann 10 Euro weniger als Steuerklasse 1.. nur das die Steuerklasse 1 laut Statistik meistens ein höheres Grundeinkommen hat...

Würde der Staat langfristig denken, würde er arbeitstätigen Alleinerziehenden aus einer Ehe die Steuerklasse 3 belassen.. ich glaube der ein oder andere würde von der Arbeitsförderungsliste verschwinden...

Als langjähriger Vermieter ist mir schon so manches Patchwork durch die Wohnung gewandert... am Ende jedoch waren es meist die Frauen die versuchten die Sache irgendwie zusammenzuhalten...

Deshalb mal ne gediegene Rüge ins Lager des eigenen Geschlechts.. Reisst euch zusammen... oder wehrt euch.. wenn dann aber sachlich und konstruktiv...

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Zahlenfresser 28.09.2015, 13:55
19. Quatsch

So ein Quatsch, wie wenn es etwa ein "Arbeitslosen"-Gen gäbe. Es ist das häusliche Umfeld, das die Jugend prägt . Angefangen von der Vorbildfunktion der Eltern bis hin zu Bewerbungsunterlagen, wo man die Tätigkeit der Eltern lieber im Lebenslauf verschweigt. Dabei wissen wir doch schon seit Jahrzehnten, dass Akademiker besonders häufig ihre Kinder bis an die Uni bringen. Da ist es doch kein neues Wissen, dass es dann am anderen Ende der Skala genau so aussieht.

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