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Varoufakis' Haushaltsschwur: "Nie wieder Defizit! Nie, nie, nie"
REUTERS

Griechenlands neuer Finanzminister verspricht: Ab jetzt soll Athens Haushalt stets ausgeglichen sein. Voraussetzung sei eine Verständigung über die Altschulden. Sein Wunsch? Ein "Merkel-Plan".

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politik-nein-danke 04.02.2015, 12:40
1. Ohne Zinsen würden fast alle

Europäischen Staaten ausgeglichene Haushalte vorlegen können. Ohne Zinsen für die Haushaltssünden der Vergangenheit könnte sich Deutschland gigantische Wohlstandsprogramme leisten und trotzdem die Infradtruktur instand halten. Warum sollen die Griechen weiter für ihr Verhalten belohnt werden und im Rest von Europa wo effiziente Verwaltungen arbeiten, da wird das Volk geknechtet um die Zinsen bezahlen zu können....

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mützelpütz 04.02.2015, 12:42
2.

Für wie blöd halten die uns Steuerzahler eigentlich. Merkel wird sich hüten, auf deren Angebote einzugehen, sie hat sichließlich die Afd im Nacken. Wieso hatte er "fruchtbare" Gespräche mit EZB Draghi, wenn im vorhergehenden Artikel geschireben steht, daß die EZB die griechischen Pläne durchkreuzte. Wieso soll unsere BK "Führung und Verantwortung" übernehmen? Diese beiden GR sollen einen detaillierten zustimmungsfähigen Plan vorlegen. Ansonsten sollen sie ihr loses Mundwerk im Zaum halten. Mit seinem Ausspruch "........... D wird immer zahlen" hat er uns Deutsche verärgert und die Bundesregierung auf der ganzen Welt bloßgestellt.

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tillmatic 04.02.2015, 12:44
3. verblendet

Die Banken wurden doch schon gerettet...und jetzt wieder? Auch der Vergleich mit dem Marshall-Plan hinkt. Aber viel interessanter ist die Frage wie Griechenland ausreichend Einnahmen generieren will.

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ricson 04.02.2015, 12:45
4.

Es ist wie immer, willst du nen ordentlichen Haushalt brauchst du eine Linke Partei. Konservative behaupten zwar gerne das sie sich für solide Finanzen interessieren, die Realität zeigt dann aber immer das Gegenteil. Weltweit sind Konservative immer für den größten Berg der Staatsschulden verantwortlich. mit nimm es den Armen und gib es steuerfrei an die Reichen ist kein solider Haushalt machbar.

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shooop 04.02.2015, 12:45
5. Meinen Segen hat er

Wir sitzen alle in einem Boot. Und wenn es in Europa dazu kommt, dass ein Staat nichts mehr zu verlieren hat, dann haben wir alle schlechte Karten. Die finanzielle Betrachtung der Krise ist das eine. Aber der Mensch an sich ist kein finanzielles Wesen sondern ein biologisches, ein soziales und in deren Konsequenz ein politisches. Und wenn das Leid zu groß wird, dann ist unser politisches und soziales System in Gefahr. Gott sei Dank scheint gerade in Umdenken stattzufinden.

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rbwntr 04.02.2015, 12:47
6. Grexit jetzt

Auf dummes Geschwätz und die Erfindung neuer Umschreibungen und Verfahren, die letztlich doch nur Schuldenschnitt bedeuten und weitere leere Versprechungen können wir verzichten. Außerdem, wer will schon das Griechenland das mächtigste Land Europas wird. Schluss mit dem Wunschkonzert! Her mit dem Grexit!

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mistermoe 04.02.2015, 12:47
7. Hmmm

Die Aussagen von Herrn Varoufakis stehen aber direkt im Gegensatz zum tun der derzeitigen Regierung. Wie soll ein ausgeglichener Haushalt erreicht werden, wenn die ersten Amtshandlungen ausschliesslich in der Erhöhung der Staatsausgaben bestehen? Selbst bei einem erneuten Schuldenschnitt wäre das nicht möglich. Vielleicht sollte Griechenland mal anfangen die Steuern komplett einzutreiben, Schlumpflöcher zu schliessen und den komplett aus dem Ruder gelaufenen Beamtenapparat aufräumen, anstatt neue Beamte einzustellen und Steuergeschenke zu verteilen. Dann kann man auch über eine Art Marshall-Plan reden denke ich, aber dafür muss es eben auch von griechischer Seite Bewegung geben.

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chrissie 04.02.2015, 12:48
8. Varoufakis kommt ja gar nicht

unsympathisch daher.. Das Problem ist, dass diese ganzen zwischenstaatlichen Vereinbarungen über Geld alle ein Etikettenschwindel sind, weil sich im Zweifelsfall keiner dran hält und nichts vollstreckabr ist, siehe Maastricht! Solange es keine überstaatliche Gewalt gibt die die Einhaltung von Regeln und Verträgen garantiert gilt spätestens für die nächste (griechische) Regierung: was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?

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caligus 04.02.2015, 12:49
9. Ich emfehle ...

... das Interview, welches Varoufakis der ZEIT gegeben hat, zu lesen. Seine Argumente dort sind recht stichhaltig; vor allem plädiert er dafür, dass man ihm - bevor man "Nein" ruft - erst einmal zuhört, was er zu sagen hat. Mich hat z.B. zum Nachdenken gebracht, dass bedingt durch die Maßnahmen der Troika auch Geringverdiener (hier Putzfrauen) auf die Straße gesetzt wurden. Ich kann die Griechen verstehen, wenn Sie über solche - wirklich sinnlosen - Maßnahmen nur noch die Stirn runzeln und verärgert sind. Menschen, die bis dato ihr Auskommen "gerade so" zusammengekratzt haben, welche aber dem Staat nicht durch Transferleistungen auf der Tasche lagen, in die Arbeitslosigkeit zu schicken, spart am Ende nichts, sondern kostet am Ende mehr. Das leuchtet sogar mir ein.

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