Forum: Wirtschaft
Verbalkrieg zwischen Fahrer und Uber-Chef: "Ich bin pleite deinetwegen"
REUTERS

Travis Kalanick, Chef des Uber-Konzerns, ist zu einem der Fahrer ins Auto gestiegen - und hatte Zoff mit dem Mann. Der Dialog wurde auf Video festgehalten, und das zeigt nun fulminante Wirkung: Kalanick bittet um Führungshilfe.

Seite 1 von 9
sozialismusfürreiche 01.03.2017, 09:09
1. Und?

Was kümmert es die stolze Eiche, wenn sich eine Wildsau an ihr reibt?
Es sieht schon anders aus wenn es viele Wildschweine sind. Daher gab es in der klassischen Industrie auch Gewerkschaften.

Beitrag melden
viceman 01.03.2017, 09:17
2. was passiert denn,

wenn sklave auf seinen sklavenhalter trifft ?
der sklavenhalter zeigt sein wahres gesicht. leute wie herr k. u.a. sind einfach nur parasiten, die andere leute maximal aussaugen. das ist das 'geschäftsmodell' dieser leute, sich einfach zwischenzuschieben und den mitarbeiter aussaugen, so machen es parasiten!

Beitrag melden
saintjack 01.03.2017, 09:19
3. Wo ist das Video

Der Artikel ist auf dem Video aufgebaut. Wäre es denn dann nicht selbstverständlich, das Video auch zu zeigen? Oder zu erklären, warum man es nicht zeigt? So verlasse ich jetzt SPON und schaue mal auf Reddit.com Ist eh die Quelle, wo Ihr solche Geschichten her habt.

Beitrag melden
laracrofti 01.03.2017, 09:21
4. Fundamental ändern

wird sich der UBER-Chef allein nicht können, zumindest nicht aus Imagegründen. Diese aufgesetzte Einsicht wird ihn nicht ändern.

Beitrag melden
diegorivera 01.03.2017, 09:25
5. Uberdimensional

Die Fahrer sind arme Schweine:
Haben alle Kosten und Risiken, sind selbstständig und werden von Uber über den Preis stranguliert, während deren Chef die Kohle scheffelt. Manchester Kapitalismus pur.
Die Fahrer haben nach dieser Logik noch dankbar zu sein.

Beitrag melden
mettwurstlolli 01.03.2017, 09:29
6. Leider

ist es nur einplakatives Beispiel dafür, wieviel volkswirtschaftlihe Wertschöpfung das Internet vernichtet. Im Gegenzug schafft es leider nicht sehr viel.

Beitrag melden
crazy_swayze 01.03.2017, 09:33
7.

Zitat von viceman
wenn sklave auf seinen sklavenhalter trifft ? der sklavenhalter zeigt sein wahres gesicht. leute wie herr k. u.a. sind einfach nur parasiten, die andere leute maximal aussaugen. das ist das 'geschäftsmodell' dieser leute, sich einfach zwischenzuschieben und den mitarbeiter aussaugen, so machen es parasiten!
Soweit ich weiß fährt der Taxifahrer freiwillig diese Autos, und wurde nicht von Herrn K. auf einem Viehmarkt gekauft. Uber ist nur deswegen ein Geschäftsmodell, weil es zu viele Deppen gibt die meinen, man könnte mit dem einfachen Weg (keine Taxilizenz, kein Personenbeförderungsschein) die schnelle Mark machen. Tja, Pustekuchen.
Herr K. hat insofern Recht, als dass der Fahrer für sich selbst verantwortlich ist. Wer nix gescheites lernt, der wird zwangsläufig von Leuten wie Herrn K. ausgebeutet. Da hab ich nur bedingt Mitleid. Allerdings auch eine große Antipathie zu Herrn K.

Beitrag melden
jschm 01.03.2017, 09:50
8. das nennt

Zitat von viceman
wenn sklave auf seinen sklavenhalter trifft ? der sklavenhalter zeigt sein wahres gesicht. leute wie herr k. u.a. sind einfach nur parasiten, die andere leute maximal aussaugen. das ist das.....
sich heute "partizipative" Wirtschaft und ist ganz toll und hipp. Es funktioniert nach dem Motto "du beutest dich aus und ich verdiene daran ohne was zu tun" Im Falle von Herrn K. sind ihm obendrein Gesetze völlig egal (Wettbewerbsrecht, Sozialversicherungspflicht, Steuergesetze, etc)

Beitrag melden
alsterherr 01.03.2017, 09:53
9.

Alle Uber-Fahrer arbeiten auf selbstständiger Basis und sind somit selbst für sich verantwortlich. Das was Kanalick im großen betreibt (Gründung, Risiko, etc) machen die Fahrer im kleinen.

Der hier erwähnte Fahrer war freiwillig Teil von uberBlack und leaste sich dafür ein ein entsprechend luxuriöses Auto .. nur blieben leider die Fahrgäste aus, womit er auf den teuren leasingraten sitzen blieb und diese wegen geringer Einnahmen nicht in Gänze zurückzahlen kann (die per-miles rate blieb nach einer Tarifanpassung fast unverändert). Genau so etwas gehört eben auch zum Gründergeist: Risikobewertung, Marktbeobachtung etc ... und eben weil der Fahrer ein Selbstständiger ist, ist es falsch, uber oder gar Kanalick dafür verantwortlich zu machen.

Beitrag melden
Seite 1 von 9
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!