Forum: Wirtschaft
Verbandsprognose: Kassenpatienten müssen mit deutlich höheren Beiträgen rechnen
DPA

Auf gesetzlich Krankenversicherte kommen höhere Lasten zu. Der Beitragssatz von derzeit 15,5 Prozent könnte auf bis zu 16,4 Prozent im Jahr 2019 steigen. Begründung: Die Ausgaben steigen, die Einnahmen halten nicht mit.

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frietz 03.06.2015, 14:44
1.

na das ist ja ne überraschung, wo man den arbeitgeberbeitrag festgeschrieben hat, dass zusatzbeiträge, die einzig und allein die arbeitnehmer tragen dürfen, kommen.
und nicht vergessen: bei der nächsten wahl wieder brav das kreuz bei einer der oberen fünf parteien machen.

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women_1900 03.06.2015, 14:45
2. das war klar

immer mehr versicherungsfremde Leistungen werden den Kassen aufgebürdet ohne Beiträge die geleistet werden. Schäuble hat zudem den Bundeszuschuss für versicherungsfremde Leistungen gekürzt. Und wenn erst einmal der Wunsch der Grünen, alle Flüchtlinge, Asylbewerber in die gesetzlichen Kassen zu überführen, Realität wird, dann explodieren die Beiträge. Damit wollen die Grünen die Kommunen "entlasten", zu Lsaten der arbeitenden Bevölkerung. Privat Versicherte, Beamte bleiben bei den Kosten verschont. Heute werden die wenigstens über die Steuer noch mit beteiligt.
Ich spreche den Flüchtlingen, Asylbewerbern nicht das Recht auf medizinische Versorgung ab. Eine einseitige Finanzierung aber ist mehr als unfair.

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Leser161 03.06.2015, 14:52
3. Krankes System

Ärzte können nicht über gute Leistung punkten.
Kassen versuchen zu punkten in dem sie verschiedene exotische Behandlungen zahlen.

Und wer zahlts am Ende? Der Versicherte. Subbi.

Denkanstoss: Warum wird Osteopathie bezahlt, ein unentbehrliches Hilfsmittel wie eine Brille aber nicht?

Denkanstoss2: Warum wird eine zahnsubstanzzerstörende Brücke bezahlt, ein betonsolides Implantat aber nicht?

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Ein_denkender_Querulant 03.06.2015, 14:53
4. Falsche Prioritäten

Es ist ein Drama. Wir geben 10% unseres Einkommens für Nahrung aus und 20% für die Medizinische Leistungen, wenn zu, Krankenkassenbeitrag noch private Zusatzleistungen gezählt werden. In Frankreich ist das Verhältnis bei ungefähr gleicher durchschnittlicher Lebensdauer umgedreht.

In welchem Land ist die Lebensqualität höher?

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aladar_m 03.06.2015, 14:55
5. eGK

Irgendwo muss ja das Geld für die elektronische Gesundheitskarte und die Ressourcen, um die Verweigerer zu drangsalieren, ja kommen.
Genau dafür bezahlen sicherlich alle gesetzlich Zwangsversicherten gerne immer mehr Geld für immer weniger Leistung :/

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Hank-the-Voice 03.06.2015, 14:58
6. wo sind denn die 20 Mrd € Überschuß hin?

das ist doch gerade mal 2 Jahre her das es hieß die Krankenkassen haben 20 Mrd € Überschuß...

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no_title 03.06.2015, 15:01
7.

Es wird Zeit für eine "Bürgerversicherung", in die wirklich alle einzahlen müssen.

Es ist ungerecht, dass Arbeitnehmer, die knapp unter der JAEG-Grenze (die dann ja auch in regelmäßigen Abständen angehoben wird, sodass von eventuellen Gehaltserhöhungen dann auch nicht viel übrig bleibt) verdienen, wirklich sehr viel Geld in die GKV einbezahlen müssen und dafür deutlich schlechtere Leistungen erhalten als privat Versicherte, deren Beiträge oft niedriger sind.
So, wie das jetzt organisiert ist, sind die Arbeitnehmer mit den etwas besseren, aber nicht sehr guten Einkommen ständig die Gear***ten.

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Bin_der_Neue 03.06.2015, 15:06
8. Soso, die Ausgaben steigen

..während die Leistungen mehr und mehr nachlassen und Ärzte für die Behandlung von Kassenpatienten nur noch mit zum Teil lächerlichen Pauschalen abgespeist werden, zeitgemäße Behandlungsmethoden werden nicht zugelassen, da sie auf den ersten Blick teurer erscheinen, soll der Patient doch lieber fünfmal zum Arzt rennen, vielleicht gibt er ja vorher auf - oder den Löffel ab. Dafür werden Glaspaläste gebaut, die eindrucksvoll den Wasserkopf symbolisieren, und nervige Heftchen mit aufdringlich grinsenden Vorzeige-Familien auf dem Cover gedruckt und verschickt, was es die letzten fünf Jahrzehnte schon nicht gebraucht hat, da diese Papier gewordene Selbstinszenierung nicht einmal als Toilettenlektüre taugt.

Man ist beinahe versucht, nach einer Art Aufsichtsbehörde für Gesetzliche Kassen zu rufen, wiossentlich, dass hier jedoch nur weiterer Amtsschimmel auf Steuerkosten produziert würde, verzichtet man lieber darauf. Vielleicht sollte man die Kassen auch mal ein wenig eindringlicher nach Veruntreuung und Korruption durchleuchten.

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spitzaufknoof 03.06.2015, 15:14
9. Bürgerversicherung ??

Dann aber bitte als privat geführtes System. Damit die Kassenpatienten auch in den Genuss kommen für jede Person in der Familie einzeln zu bezahlen. Gerade dieser Personenkreis in der GKV sollte - bevor er den Schnabel so weit aufreißt- realisieren wir günstig es sich als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse leben lässt. Selbst wenn der Satz bei 20 Prozent liegen würde. Also erst rechnen dann fordern!

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