Forum: Wirtschaft
Verblüffende Volte: Brexit-Minister erwägt Zahlung für EU-Binnenmarkt-Zugang
AFP

Die britische Wirtschaft leidet bereits jetzt unter dem bevorstehenden Brexit. Nun macht der zuständige Minister für Großbritanniens EU-Austritt einen überraschenden Vorschlag.

Seite 1 von 7
crazy_swayze 01.12.2016, 18:59
1.

Die Engländer werden erst einmal noch zappeln gelassen bzw. wollen selbst nicht so recht den Startschuss für Verhandlungen geben. Der EU kann es recht sein - jeder Tag der Unsicherheit ist ein schlechter Tag für die englische Wirtschaft.
Die EU braucht keine GB-Almosen, der Binnenmarkt ist so ein starkes Druckmittel, die GB steht da beim verhandeln schlicht auf verlorenem Posten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Dumme Fragen 01.12.2016, 19:11
2. Ohne Britenrabatt!

Super! Da kommt Geld in die Kasse!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schwerpunkt 01.12.2016, 19:17
3.

Das wäre ganz sicher ein Ergebnis, dass diejenigen im Kopf hatten, welche damals für den Brexit votiert haben. War doch die einspraung eines von zwei Hauptargumenten.
Auf diese Weise wird der Zugang zum Binnenmarkt noch teurer als wenn GB in der EU geblieben wäre ...
Sehr sinnvolle Aktion.
/sarkasmus

Beitrag melden Antworten / Zitieren
PaulchenGB 01.12.2016, 19:22
4. GB könnte einen Beitrag leisten!!!

wenn ..................... Natürlich stellt GB dann Bedingungen und dazu gehört eine Quote für EU-Migranten. Die 27 EU-Staaten wollen alle mit GB "Handel und Wandel" treiben. Es gibt noch mehr Märkte als nur den immer vielzitierten EU-Binnenmarkt. Der EU-Auflösungsprozess ist doch voll im Gange. Schulz verlässt ja auch schon das sinkende Schiff.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wll 01.12.2016, 19:31
5. Kein Titel

Ja was haben die Briten denn erwartet? Alle Nichtmitglieder der EU, die am Gemeinsamen Markt teilnehmen (u. a. Schweiz, Norwegen, Island) müssen in den EU-Kohäsionsfonds einzahlen. Hat man in London ernsthaft gedacht, das Vereinigte Königreich müsse dann als Einziger nicht bezahlen? Tja, Pech gehabt. Das war dann wohl die nächste in einer langen Reihe von Fehleinschätzungen der Brexiteers. Auf die versprochenen 350 Mio. Pfund pro Woche wird der NHS wohl auch noch etwas länger warten müssen... ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nisse1970 01.12.2016, 19:34
6. Jetzt muss der kleine Davis gaaanz tapfer sein...

... denn nix anderes macht Norwegen mit dem sich die Brexit-Schreier ja ganz gerne verglichen haben. Aber... für die Insel gibt es 2 Kröten zu schlucken: Zahlen UND die Freizügigkeit von Personen und Dienstleistungen zu gewähren. Viel Spass beim "sich-selbst-ruinieren"

Beitrag melden Antworten / Zitieren
crazy_swayze 01.12.2016, 19:37
7.

Zitat von richardheinen
Strafrechtlich gesehen, liegt ein Fall von versuchter Bestechung vor, was der Brite da so von sich gibt. Auf der anderen Seite geht er davon aus, dass manch einer in der EU seinen Vorschlag goutiert. Diese Einschätzung ist wahrscheinlich begründet, leider. Wenn sich die EU die Freizügigkeit abkaufen lassen sollte, ist sie nur ein Krämerladen und kein hoffentlich irgendwann enger zusammenwachsendes Gebilde politischer und moralischer Qualität.
Genau deswegen wird dieses Angebot nicht angenommen.

Wenn man sich aus EU-Pflichten rauskaufen kann, dann ist die heutige EU mausetot. Da hängen gerade genügend Arbeitsplätze am Futtertrog, als dass diese Idee auch nur eine Sekunde überlebt.

Was die Briten da gerade fabrizieren, das stammt aus purer Verzweiflung, weil sie keinerlei Gewicht in diese Verhandlung bringen. Und gerade weil sie ein Leichtgewicht sind, hätten sie nie aus der EU austreten dürfen. Denn mit den Amis oder Chinesen werden Verhandlungen auch nicht besser laufen.

Auch da wirds heißen: Friss oder stirb. Na wenn man unter der Voraussetzung nicht die besten Deals eingehen kann...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
egoneiermann 01.12.2016, 19:39
8.

Natürlich können die Briten wie Norwegen mit Freizügigkeit und Zahlungen für den EU-Haushalt den Zugang zum Binnenmarkt haben. Nur die Norweger haben es schon vorher gesagt, das einzige was sie dann nicht mehr haben ist das Mitbestimmern in der EU. Man wird ihnen auch in Bezug der Freizügigkeit entgegen kommen und eine Quote für einige Jahre festlegen, gab es ja auch in D. als der Osten zur EU kam. Dann werden alle glücklich sein, die Rechtspopulisten und die britischen Boulevardmedien, weil sie nicht mehr in der EU sind und die Bürger weil sie weiter in der EU sind. Nur letztlich wird es für UK teurer und wie gesagt man ist nur noch Zuschauer, aber das ist eben rechtspopulistische Logik, die muss man nicht verstehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mehrwertsteuerrad 01.12.2016, 19:48
9. No,no, no....

Erst sich bejubeln lassen für ein konsequenten Austritt und nun schon mal abklopfen ob die Landung nicht etwas weicher werden kann, die EU wird auch ohne ein Abkommen mit GB Handel treiben, nur wird das für die Briten das Problem sein, das die Importwaren teurer seien wir als vor dem Brexit. Waren aus GB, bis auf den Whisky und Bekleidung werden die Meisten in der EU nicht vermissen.
Das aber tausende Jobs wegfallen werden, spätestens im Sommer 2018 gehen die ersten großen Firmen von der sinkenden Insel wird das Land tief treffen und dann kommen die Krokotränen von der Abteilung Ex....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 7