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Verbot von Geldtransfers: Brüssel nimmt Finanzaufsicht BaFin ins Visier
DPA

Deutsche Aufseher bekommen wegen einer Vorsichtsmaßnahme Ärger mit der EU-Kommission. Die Finanzaufsicht BaFin will den Zugriff ausländischer Banken auf das Geld ihrer Töchter in Deutschland einschränken. Sie fürchtet, dass zu viel abgesaugt wird. Brüssel sorgt sich um den freien Kapitalverkehr.

petsy157 03.01.2013, 16:32
1.

Zitat von sysop
Deutsche Aufseher bekommen wegen einer Vorsichtsmaßnahme Ärger mit der EU-Kommission. Die Finanzaufsicht BaFin will den Zugriff ausländischer Banken auf das Geld ihrer Töchter in Deutschland einschränken. Sie fürchtet, dass zu viel abgesaugt wird. Brüssel sorgt sich um den freien Kapitalverkehr.
Na das wird ja auch mal Zeit, dass der deutsche Regelwahn drastisch begrenzt wird.
Es kann doch nicht angehen, dass ein Unternehmen seine Finanzmittel nicht selbst verwalten kann.
In Deutschland ist die Grenze der Regelwut schön längst überschritten und die Regierung sollte endlich merken, dass es umgekehrt viel besser läuft, denn dann gibt es weniger Schlupflöcher.
Das Motto muss lauten, Es ist alles erlaubt was nicht ausdrücklich verboten ist und nicht umgekehrt.

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wally1 03.01.2013, 16:43
2. das Italien nicht neben Griechenland ständig in den Schulden Schlag

zeilen steht hat nur zwei Gründe
die italiener saugen Milliarden Kredite über die EZB nach Italien um den Staat zu stützen
zum zweiten ist die Uni-Credit (jetzige HVB Mutter) fleißig an diesen Methoden beteiligt
Würde die EZB gezwungen ihre Auslandskredite quartalsweise zu veröffentlichen wäre die nächste Euro Krise schon wieder voll im Gange

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mauskeu 03.01.2013, 17:04
3.

Zitat von sysop
Deutsche Aufseher bekommen wegen einer Vorsichtsmaßnahme Ärger mit der EU-Kommission. Die Finanzaufsicht BaFin will den Zugriff ausländischer Banken auf das Geld ihrer Töchter in Deutschland einschränken. Sie fürchtet, dass zu viel abgesaugt wird. Brüssel sorgt sich um den freien Kapitalverkehr.
Vernünftig was die BaFin da macht. Was es auch zeigt ist doch, dass
eine europäische Aufsicht notwendig ist.

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silverhair 03.01.2013, 17:59
4.

Zitat von petsy157
Na das wird ja auch mal Zeit, dass der deutsche Regelwahn drastisch begrenzt wird. Es kann doch nicht angehen, dass ein Unternehmen seine Finanzmittel nicht selbst verwalten kann. In Deutschland ist die Grenze der Regelwut schön längst überschritten und die Regierung sollte endlich merken, dass es umgekehrt viel besser läuft, denn dann gibt es weniger Schlupflöcher. Das Motto muss lauten, Es ist alles erlaubt was nicht ausdrücklich verboten ist und nicht umgekehrt.
2008 ist dieses "Geschäftsmodell" was sie gerne hätten und hatten geplaßt - und zwar gründlich und endgültig!
Geld gehört nicht Banken - sondern ist ein gemeinsames Gut - und darf nicht einzelinteressen geopfert werden - besonders nicht wenn diese Einzelinteressen aus kriminellen , kranken Betrügern und Zockern bestehen - gemeint sind die Banken und Versicherungen!

Deren Verhalten und ihre Krankhaften "Geschäftsmodelle" haben ihre "die dürfen alles machen" Grundlagen gründlich zerstört - das wird es nie wieder geben - und auch die EU-Kommission wird merken das keiner ihrer Mitgliedstaaten dieses Zocken - diesen Spielbankbetrieb weiter betreiben will!

Wenn sie glauben das Spielsucht zu ihrem Leben gehört - schnellstens in die Behandlung - aber enthalten sie sich bei solchen Zockerwünschen einfach - oder die kommt zwangsweise irgendwann!

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eulenspiegel_neu 03.01.2013, 20:56
5. Verbot von Geldtransfers

Die BAFin macht es genau richtig! Freier Kapitalverkehr ist derzeitig eine Illusion und zwar solange, wie die Finanzkrise andauert. Wer das anders sieht, versteht nichts von der maffiösen globalen Bankenwelt, die am liebsten in Deutschland Gelder einsammeln möchte, um ihre Heimatbanken besser dastehen zu lassen. Geht es dann bei Problemen an Eigenkapital, stehen die deutschen - wie gehabt - mit leeren Händen da! Banker u8nd Schattenbanken geht es primär um die Rendite und nicht darum, wie in Notfällen die Anleger zu ihrenm Geld kömmen. Deswegen muss die BaFin hart bleiben!

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petsy157 03.01.2013, 21:26
6.

Zitat von silverhair
2008 ist dieses "Geschäftsmodell" was sie gerne hätten und hatten geplaßt - und zwar gründlich und endgültig! Geld gehört nicht Banken - sondern ist ein gemeinsames Gut - und darf nicht einzelinteressen geopfert werden - besonders nicht wenn diese Einzelinteressen aus kriminellen , kranken Betrügern und Zockern bestehen - gemeint sind die Banken und Versicherungen! Deren Verhalten und ihre Krankhaften "Geschäftsmodelle" haben ihre "die dürfen alles machen" Grundlagen gründlich zerstört - das wird es nie wieder geben - und auch die EU-Kommission wird merken das keiner ihrer Mitgliedstaaten dieses Zocken - diesen Spielbankbetrieb weiter betreiben will! Wenn sie glauben das Spielsucht zu ihrem Leben gehört - schnellstens in die Behandlung - aber enthalten sie sich bei solchen Zockerwünschen einfach - oder die kommt zwangsweise irgendwann!
Endgültig, grins.... Das denken vielleicht die Deutschen denn deren Banken haben ja ihre "Rettungsgelder" noch nicht zurückgezahlt.

Banken und auch Versicherungen sind Dienstleister, die immer im Auftrag ihrer Kunden arbeiten, also von wegen Verbrecher und Zocker. Die Angebote die diese Häuser bieten sind weder krankhaft noch dumm, der Dumme ist einfach der Kunde. Wenn er sich einfach mit dem Beschäftigen würde was er kauft könnte er auch das Risiko sehen, aber das ist ja zu viel verlangt.

Ich zocke, wie Sie es bezeichnen sehr gerne, aber seit 2006 hat sich der Betrag mit dem ich zocke vervielfacht und süchtig bin ich deswegen noch lange nicht. Es ist eben ein Beruf/Berufung.

Aber zum Gluck gibt es ja andere Länder in denen man freier seiner Betätigung nachgehen kann und ist nicht von der Regelwut der Deutschen abhängig.

Mal sehen wann die EU der deutschen Regierung den Riegel vorschiebt und diese Gängelung beendet.

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wibo2 04.01.2013, 06:12
7. Brüssel sorgt sich um den freien Kapitalverkehr? ... *LOL* ... Sonst noch was?

Zitat von sysop
Deutsche Aufseher bekommen wegen einer Vorsichtsmaßnahme Ärger mit der EU-Kommission. Die Finanzaufsicht BaFin will den Zugriff ausländischer Banken auf das Geld ihrer Töchter in Deutschland einschränken. Sie fürchtet, dass zu viel abgesaugt wird.
Was tun, wenn es zu einem Bank Run im Ausland kommt?

Eine Massnahme wären Kapitalverkehrskontrollen, also Vorkehrungen,
die den Zufluss und Abfluss von Kapital direkt beeinflussen.
Diese Instrumente müssen alternativlos identifiziert werden
für den Fall, dass weitere Massnahmen systemrelevant nötig wären.
Beispielsweise insbesondere Besteuerung oder Verbot.

Warum keine Kapitalkontrollen für einen befristeten Zeitraum
eingeführen? Es ist seit 2008 normal geworden, dass die Staaten
und Zentralbanken ständig mit unkonventionellen Massnahmen
eingreifen, die ihrem Wesen nach nicht marktkonform genannt
werden können.

Das "Absaugen" von Kapital aus Deutschland schadet dem gemeinen
Volk und deshalb sollte das verhindert werden. Die Einlagen
der ausländischen Bankentöchter sollen im Land verbleiben!
Es reicht, dass die Gewinne rausfließen.

Wenn Banken, Hedgefonds und Private Equity - Gesellschaften
Renditen von 20, 30 Prozent realisieren konnten und Finanzinvestoren
Unternehmen, die sie aufkaufen, überschulden, um massenhaft
Kapital abziehen zu können, dann sind das überzeugende Beispiele
dafür, dass stets schon mehr als genug Kapital aus Deutschland
abgesaugt wurde.

Und die internationalen Großkonzerne saugen sowieso schon alles ab, was sie kriegen können. Die Eurokraten stehen unter dem Einfluss
der Banklobby und sind demokratisch nur wenig kontrolliert.

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