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Verbraucherbildung für Kinder: Ratschläge von der Süß- und Fettindustrie
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Kinder und Jugendliche sollen ihren Konsum kritisch hinterfragen - dafür will sich das neu gegründete Bündnis für Verbraucherbildung einsetzen. Doch zu den Unterstützern zählen neben CSU-Ministerin Aigner ausgerechnet Banken, Handelskonzerne und die Fast-Food-Kette McDonald's.

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kuac 12.03.2013, 17:51
1. gehts einfacher

Zitat von sysop
Kinder und Jugendliche sollen ihren Konsum kritisch hinterfragen - dafür will sich das neu gegründete Bündnis für Verbraucherbildung einsetzen. Doch zu den Unterstützern zählen neben CSU-Ministerin Aigner ausgerechnet Banken, Handelskonzerne und die Fast-Food-Kette McDonald's.
Warum will die Industrie extra Geld ausgeben, um die Leute zu bilden? Das Problem kann man viel einfacher lösen. Die Industrie weiss ganz genau, welche Produkte für die Gesundheit schlecht sind. Einfach aus dem Verkehr ziehen und nicht mehr anbieten. Fertig.

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king_pakal 12.03.2013, 18:01
2. --

Zitat von kuac
Warum will die Industrie extra Geld ausgeben, um die Leute zu bilden? Das Problem kann man viel einfacher lösen. Die Industrie weiss ganz genau, welche Produkte für die Gesundheit schlecht sind. Einfach aus dem Verkehr ziehen und nicht mehr anbieten. Fertig.
Solange unterm Strich Profit rauskommt ist es der Industrie sch...s egal ob das Produkt gut oder schlecht ist.

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abseitstor 12.03.2013, 18:02
3. Was für ein schlichtes Weltbild

Zitat von sysop
Kinder und Jugendliche sollen ihren Konsum kritisch hinterfragen - dafür will sich das neu gegründete Bündnis für Verbraucherbildung einsetzen. Doch zu den Unterstützern zählen neben CSU-Ministerin Aigner ausgerechnet Banken, Handelskonzerne und die Fast-Food-Kette McDonald's.
Ich kann es nicht mehr hören: Wirtschaftsunternehmen lügen und betrügen, was das Zeug hält; Foodwatch und Greenpeace dagegen sind Säulenheilige.
Wer soll diesen Quatsch eigentlich noch glauben?

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viceman 12.03.2013, 18:03
4. wir sind solch ein reiches land,

Zitat von sysop
Kinder und Jugendliche sollen ihren Konsum kritisch hinterfragen - dafür will sich das neu gegründete Bündnis für Verbraucherbildung einsetzen. Doch zu den Unterstützern zählen neben CSU-Ministerin Aigner ausgerechnet Banken, Handelskonzerne und die Fast-Food-Kette McDonald's.
die steuereinnahmen sprudeln.da es soll nicht möglich sein, ein bündnis für verbraucherbildung vollkommen aus steuergeldern, aus aigners etat , zu finanzieren? man kann so etwas auch ohne "unterstützung" der industrie aufbauen!wozu braucht es da die paar euro von mcdoof & co?
hat das land kein geld für den "verbraucherschutz" übrig?

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hasenherz 12.03.2013, 18:05
5. Kinder sensibilisieren!

Mein Ratschlag an alle Kinder: Seht Euch "Earthlings"und "Meet your meat" an - dann wisst ihr, wie ihr von den Erwachsenen angelogen werdet! Und ratet mal, was in Gummibärchen drin ist?
Macht es besser Kinder!

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shardan 12.03.2013, 18:07
6. Na und?

Hat irgendjemand ernsthaft von unserer Bundesregierung und der Verbraucherverdummungsministerin Ilse "Ankündigungstrompete" Aigner irgendetwas anderes erwartet? Wir leben im Zeitalter der Konzerne, die bestimmen alles, den Banken gehört alles... wer erwartet denn von einer Regierung, gegen die Konzerne zu handeln? Das wird nicht passieren, und es bleibt nicht bei "Mövenpick" Gesetzen.

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abseitstor 12.03.2013, 18:07
7. Schlichtes Weltbild II

Zitat von kuac
Warum will die Industrie extra Geld ausgeben, um die Leute zu bilden? Das Problem kann man viel einfacher lösen. Die Industrie weiss ganz genau, welche Produkte für die Gesundheit schlecht sind. Einfach aus dem Verkehr ziehen und nicht mehr anbieten. Fertig.
Bei Ihnen hatten die Gehirnwäscher von der Bevormundungsindustrie a la Foodwatsch also schon Erfolg.

Kein Lebensmittel ist per se ungesund. Oder es ist kein Lebensmittel.

Es kommt auf Maß und Verzehrmenge an.

Wenn Sie fünf Liter Wasser in einer halben Stunde in sich reinkippen, ist das auch verdammt ungesund. Deshalb ist Wasser aber kein ungesundes Lebensmittel.

Aber wenn Sie Verbieten für eine prima Sache halten, müsste wahrscheinlich Wein und Bier vor Cola Light dran glauben. Ich habe keinen Bock, mir das von selbsternannten Verbraucherschützern vorschreiben zu lassen.

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zweistein59 12.03.2013, 18:08
8. Perfekt!

Die beste Methode, die kommende Generation von "Konsum-Idioten" schon im zarten Kindesalter zu formen. Ja, die Industrie lässt keine Chance verstreichen, sich zukünftige Absatzmärkte zu sichern. Natürlich mit ausdrücklicher Unterstützung der Politik. Ja, ja das Volk - eine stumpfsinnig widerkäuende Herde von Milchviechern, die sich widerstandslos von einer Ecke der Weide zur Anderen treiben lässt. Aber wenn die mal in Rage geraten, hält sie auch kein popeliger Elektrozaun auf....

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globix 12.03.2013, 18:13
9. cui bono

...muss man sich eigentlich nur noch fragen, alles andere erübrigt sich. Nein ehrlich, meiner meinung nach gehört ein fach wie "gesunde Ernährung" in die schulen, oder wie im Artikel schon treffend gesagt: verbraucherbildung. und zwar unabhängig!

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