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Verbraucherbildung für Kinder: Ratschläge von der Süß- und Fettindustrie
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Kinder und Jugendliche sollen ihren Konsum kritisch hinterfragen - dafür will sich das neu gegründete Bündnis für Verbraucherbildung einsetzen. Doch zu den Unterstützern zählen neben CSU-Ministerin Aigner ausgerechnet Banken, Handelskonzerne und die Fast-Food-Kette McDonald's.

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Tulek 12.03.2013, 20:46
40.

Zitat von sysop
Kinder und Jugendliche sollen ihren Konsum kritisch hinterfragen - dafür will sich das neu gegründete Bündnis für Verbraucherbildung einsetzen. Doch zu den Unterstützern zählen neben CSU-Ministerin Aigner ausgerechnet Banken, Handelskonzerne und die Fast-Food-Kette McDonald's.

Madame Eigner's neuer 10-Punkte-Plan für gesunde Ernährung???

1. McDonalds
2.KFC
3.BurgerKing
........

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heidi1-preiss 12.03.2013, 20:51
41. Da bleibt für "so etwas" kein Geld übrig

Zitat von viceman
die steuereinnahmen sprudeln.da es soll nicht möglich sein, ein bündnis für verbraucherbildung vollkommen aus steuergeldern, aus aigners etat , zu finanzieren? man kann so etwas auch ohne "unterstützung" der industrie aufbauen!wozu braucht es da die paar euro von mcdoof & co? hat das land kein geld für den "verbraucherschutz" übrig?
da muss man doch bedenken, dass alleine der Bankenrettungsfond seit Herbst 2008 rd. 100 Millionen Euro für externe Berater ausgegeben hat an Banken wie
- Goldman Sachs
- Credit Suicce
- Deutsche Bank.

Das kam nach Anfrage der Linken an das Bundesfinanzministerium ans Tageslicht.

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kdshp 12.03.2013, 20:54
42. Konsum

Zitat von sysop
Kinder und Jugendliche sollen ihren Konsum kritisch hinterfragen - dafür will sich das neu gegründete Bündnis für Verbraucherbildung einsetzen. Doch zu den Unterstützern zählen neben CSU-Ministerin Aigner ausgerechnet Banken, Handelskonzerne und die Fast-Food-Kette McDonald's.
DAS zeigt doch mal wieder ganz deutlich wer hier in deutschland das "sagen" hat. Das fing unter kohl an ging weiter über schröder und nimmt keine ende mit merkel.

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NewHuman 12.03.2013, 21:03
43. Konsumkompetenz: I love it!

Der Verbraucher sieht sich unzähligen Produkten und Dienstleistungen von profitorientierten Unternehmen gegenüber, die durch einen hohen Einsatz von Marketing und - in vielen Fällen – durch allerlei Tricks (z. B. erfundene positive Verbraucherbewertungen) versuchen, das Verhalten der Verbraucher und Konsumenten in ihrem Sinne zu beeinflussen. Die Stimmen, die behaupten, der Verbraucher sei selbst Schuld, wenn er den vollmundigen Versprechen einfach so glauben schenkt oder auf plumpe Psycho-Tricks hereinfällt, sind laut. Man sagt, das sei freie Marktwirtschaft. Man sagt, der Verbraucher sei in unserer Zeit eben einfach nicht genügend konsumkompetent. Er durchschaue das Ganze einfach nicht mehr. Gerade junge Verbraucher und Konsumenten sind in den letzten Jahren für viele Unternehmen eine Kernzielgruppe der Kommunikation geworden. Da wird mit harten Bandagen um den letzten Cent des Taschengeldes gekämpft. Aber junge Konsumenten sind noch unreif. Sie springen viel stärker auf Emotionen an, können nicht gut abwägen und nicht gut aufschieben. Sie sind eine besonders gefährdete Gruppe, erliegen besonders leicht dem Schein. Da kommt eine Initiative gerade recht, die unsere Jugend besser schützen möchte, ihr Entscheidungs- und Konsumkompetenzen vermitteln möchte, ihnen schon in der Schule ein selbstverantwortlicheren und kritischeren Umgang mit unserer schrillen und finanziell risikobehafteten Konsumwelt vermitteln möchte. Aber siehe da: Auch Hersteller und Händler gerade dieser marktwirtschaftlichen Konsumwelt wollen Mittun und sich an dem Schutz unserer Jugend beteiligen. Ja, wie das? Wollen Sie in unseren Schulen alle Marketing- und Psychotricks offen auf den Tisch legen - alle Strategien aufdecken, die Kinder und Jugendliche zu etwas bringen sollen, an das sie vorher gar nicht gedacht haben? Sollte in die harte marktwirtschaftliche Konsumwelt wirklich ein Hauch menschenwürdiger Selbstkritik und Selbstreflektion Einzug gehalten haben? Was also ist der Grund dafür, dass gerade die Verursacher der Notwendigkeit der Schutzmaßnahmen an den Schutzmaßnahmen selbst teilnimmt? Auf den Seiten der Deutschen Stiftung Verbraucherschutz findet man diese feinsinnige Begründung:

„Unternehmen profitieren von „gebildeten“ Verbrauchern, da diese Qualitätskriterien von (guten) Produkten besser verstehen.“

Von hier an bitte selbst weiterdenken…

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silke_w. 12.03.2013, 21:09
44. Klar doch!

Zitat von abseitstor
Ich kann es nicht mehr hören: Wirtschaftsunternehmen lügen und betrügen, was das Zeug hält; Foodwatch und Greenpeace dagegen sind Säulenheilige. Wer soll diesen Quatsch eigentlich noch glauben?
Bei MacDonalds gibt's ja beispielsweise reihum Rohkost pur, in kernigem Vollkornbrötchen serviert...^^

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kuac 12.03.2013, 21:37
45. Blödsinn

Zitat von abseitstor
Bei Ihnen hatten die Gehirnwäscher von der Bevormundungsindustrie a la Foodwatsch also schon Erfolg. Kein Lebensmittel ist per se ungesund. Oder es ist kein Lebensmittel. Es kommt auf Maß und Verzehrmenge an. Wenn Sie fünf Liter Wasser in einer halben Stunde in sich reinkippen, ist das auch verdammt ungesund. Deshalb ist Wasser aber kein ungesundes Lebensmittel. Aber wenn Sie Verbieten für eine prima Sache halten, müsste wahrscheinlich Wein und Bier vor Cola Light dran glauben. Ich habe keinen Bock, mir das von selbsternannten Verbraucherschützern vorschreiben zu lassen.
Jetzt möchte der Bock auch noch Gärtner werden. Wer soll das glauben? Einerseits tut die Industrie alles und benutzt die neuesten Verfahren der Psychologie, um Kinder oder Erwachsene zum Kauf von Mitteln mit jede Menge Salz, Zucker und Fett zu motivieren und anderseits will nun wiederum sie bilden! Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Wir sollen gleichzeitig kaufen und wiederum nicht kaufen? Was soll dieser Blödsinn?
Wo bleibt die Eigenverantwortung der Industrie?

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liquimoly 12.03.2013, 21:37
46. und weg ist die Nächste ...

Erst Von der Leyen, dann Schröder, dann Schavan, jetzt die Aigner.

Die kicken sich selber weg, dümmer geht´s nimmer!

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stadtmöwe 12.03.2013, 21:44
47. Industrieschutzministerin

Basiert die Idee, McDonalds und die großen Handelskonzerne mit ins Bündnis zu holen, auf größter Naivität nach dem Motto "die Unternehmen wollen gern zahlen und werden keine eigenen Interessen verfolgen"? So naiv kann doch selbst Frau Aigner nicht sein. Also ist es wohl eher der Versuch, die Interessen der Industrie zu schützen - und nicht die Verbraucher zu stärken.

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citroenzuur 12.03.2013, 21:55
48. Aufklärung bedeutet den Ausgang des Menschen ...

Na Leute, jetzt mal halb lang: Kennen denn all' die Kritiker im Detail die Rezepturen von den fettigen, salzigen, zuckrigen Dingern? Mal verschämt bei Seite gucken, wer zum Tippen des Kommentars den Oreo, Snickers, die Chips oder die Cola kurz abgestellt hat. Ah ja. Warum nicht die Industrie in dieser Angelegenheit die Karten offenlegen lassen? Sie werden bestimmt die Rezepte offenbaren, Warnungen in den Schulen aufhängen, genauso emotional wie die im SuperRTL zur besten Werbezeit. Zerknirscht auf frische Salate und Säfte und Wasser im Angebot verweisen. Aber auch ein wenig zu uns Eltern schielen, die wir ebenso zerknirscht den DoubleCheeseTrippleBaconQuadPad-Burger kurz weglegen und mit vollem Mund verkünden: Ich. bin. kein. Vorbild. Übrigens - ein Fleischwurstbrot mit dick' guter Butter ist natürlich gesünder. Klar. Ach, wenn das Leben doch nicht so kompliziert wäre.
Aufklärung bedeutet den Ausgang des Menschen ...aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Und mit Unmündigkeit ist nicht der Zustand nach Zahnarzt und vor MCD gemeint.

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fatherted98 12.03.2013, 21:59
49. Hoeren wir doch endlich auf...

...Frau Aigner als Politikerin, als Buergervertreterin oder als Ministerin wahrzunehmen...sondern als das was sie und ihre Kollegen sind...als Lobbyistenvertreterin die sich fuer ihre Zukunft einen Job in der Lobbyindustrie der entsprechenden Industriekonzerne bzw. Lobbyverbaenden sichern will. Verbraucherschutz...ja der Verbraucher muss vor Frau Aigner geschuetzt werden...nur so wird ein Schuh draus.

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