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Verbraucherpreise: Inflation in Deutschland geht zurück
DPA

Eine der größten Sorgen deutscher Verbraucher wird kleiner: Die Inflationsrate in Deutschland ist im Mai gefallen, auf unter zwei Prozent. Der Grund dafür ist vor allem der günstige Ölpreis, Heizöl, Benzin und Diesel wurden billiger. Experten warnen allerdings: Die Entspannung sei nicht von Dauer.

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Schleswig 29.05.2012, 15:56
1. xxx

Zitat von sysop
Eine der größten Sorgen deutscher Verbraucher wird kleiner: Die Inflationsrate in Deutschland ist im Mai gefallen, auf unter zwei Prozent. Der Grund dafür ist vor allem der günstige Ölpreis, Heizöl, Benzin und Diesel wurden billiger. Experten warnen allerdings: Die E
Keine Ahnung wo die einkaufen, oder mit was für ein Geld die die Miete bezahlen. Wenn ich in den Supermarkt einkaufen gehe verzeichne Preissprünge bis zu 20 %.
Vielleicht können sie , die Spiegel Redaktion, mir einmal verraten warum in den meisten Haushalte nur so mit ach und krach über die Runden kommen. Es sind nicht allle Fussballspieler oder Beamte.

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itsamadworld 29.05.2012, 15:59
2. Der Unsinn der Statistik

Zitat von sysop
Eine der größten Sorgen deutscher Verbraucher wird kleiner: Die Inflationsrate in Deutschland ist im Mai gefallen, auf unter zwei Prozent. Der Grund dafür ist vor allem der günstige Ölpreis, Heizöl, Benzin und Diesel wurden billiger. Experten warnen allerdings: Die E
Nachdem die Preise für Heizöl und Treibstoffe auf Rekordhöhe lagen und jetzt minimal zurückgehen, wird von einem Rückgang der Inflation gesprochen.
Beruhigend ist dies aber noch lange nicht. So lange die Inflationsrate höher liegt als beispielsweise durchschnittliche Zinsen für Standardanlagen, bedeutet dies nach wie vor eine Schwächung der Kaufkraft - und das Geld wird immer weniger wert.

Eine Entwarnung ist noch lange nicht gegeben.

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E.Cartman 29.05.2012, 16:07
3.

Zitat von Schleswig
Keine Ahnung wo die einkaufen, oder mit was für ein Geld die die Miete bezahlen. Wenn ich in den Supermarkt einkaufen gehe verzeichne Preissprünge bis zu 20 %. Vielleicht können sie , die Spiegel Redaktion, mir einmal verraten warum in den meisten Haushalte nur so mit ach und krach über die Runden kommen. Es sind nicht allle Fussballspieler oder Beamte.
Wo haben Sie denn diese Statistik über die "meisten Haushalte" her? Das Ergebnis könnte man ansonsten auch bei kräftiger Deflation haben. Und bis wohin einzelne Preissprünge (im Vergleich zu was und wieviel von Ihrem Einkommen verwenden Sie darauf?) gehen sagt auch nichts über die Inflation aus.

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liebergast 29.05.2012, 16:10
4. größten Sorgen deutscher Verbraucher wird nicht kleiner:

Wird zwar viel erzählt das etwas billiger wird, aber die Realität sieht zumeist nicht so aus.
Das Volk glaubt nichts mehr.
Politiker forcieren das Volk für ihre Zwecke.
Die Pflichtsache Euro geht einem gehörig auf den Wecker.
Viel Gelaber und Geld ist weg.
Genauso das Fiasko Energie, mit Ökosteuer, Mehrwertsteuer, Spritsteuer, Energiesteuer etc..
Ein Faß ohne Boden.
Wo soll man einen Politiker noch was glauben?
Auch bei der heutigen Armut in Deutschland.
Danke für alles!

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E.Cartman 29.05.2012, 16:23
5.

Zitat von liebergast
Wird zwar viel erzählt das etwas billiger wird, aber die Realität sieht zumeist nicht so aus. Das Volk glaubt nichts mehr.
Braucht es nicht mal. Solange es langsamer teurer wird, fällt die Inflationsrate.

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muellerthomas 29.05.2012, 16:33
6.

Zitat von Schleswig
Keine Ahnung wo die einkaufen, oder mit was für ein Geld die die Miete bezahlen. Wenn ich in den Supermarkt einkaufen gehe verzeichne Preissprünge bis zu 20 %.
Und ihre Miete ist auch um 20% pro Jahr gestiegen?

Rechnen Sie mal ganz objektiv ihre durchschnittliche Inflation aus (inkl. Miete, Versicherungen, alle paar Jahre anteilsmäßig Fernseher etc.). Sie kommen garantiert nicht auf 20%.

Würde die Inflation tatsächlich bei 20% liegen, müssten zudem die Einzelhandelsumsätze sowie der Konsumn insgesamt geradezu einbrechen, was nicht beobachtet wird - Stagnation ja, aber keine Rückgänge im zweistelligen Bereich.

Zitat von
Vielleicht können sie , die Spiegel Redaktion, mir einmal verraten warum in den meisten Haushalte nur so mit ach und krach über die Runden kommen.
Nun ja, wenn über viele Jahre die Nominaleinkommen stagnieren, wirkt sich dies natürlich nach und nach auf die Kaufkraft aus.

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muellerthomas 29.05.2012, 16:35
7.

Zitat von itsamadworld
So lange die Inflationsrate höher liegt als beispielsweise durchschnittliche Zinsen für Standardanlagen, bedeutet dies nach wie vor eine Schwächung der Kaufkraft - und das Geld wird immer weniger wert..
Nein, die Kaufkraft sinkt, wenn die Nominaleinkommen weniger als die Inflation steigen.

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Gebr.Engels 29.05.2012, 16:36
8.

Diese ewigen Milchmädchenrechnungen von der angeblich niedrigen Inflation gehen mir sowas von auf die Eier !

hier nurmal die Spritpreisentwicklung in diesem Jahr:
Prognose Benzinpreisentwicklung: Tanken in Deutschland zu €1,80

Und die Spritpreise sollen jetzt gefallen sein ?
-ist mir noch nicht aufgefallen,
wahrscheinlich hat der Autor des Artikels mal eben auf die Tankstelle gegenüber geschaut, und dort ist der Spritpreis seit letzte woche zuer Abwechslung mal um 2ct gesunken.

Ebenso die Berechnung der Inflationsentwicklung mit dem sog. "Wahrenkorb"
-Ist genauso eine Schönrechnerei, dort wird die Preisentwicklung von Unterhaltungselektronik mit eingerechnet, so als ob sich jeder einmal die Woche einen neuen Fernseher kaufen würde.

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MartinS. 29.05.2012, 16:39
9. ...

Zitat von itsamadworld
Nachdem die Preise für Heizöl und Treibstoffe auf Rekordhöhe lagen und jetzt minimal zurückgehen, wird von einem Rückgang der Inflation gesprochen. Beruhigend ist dies aber noch lange nicht. So lange die Inflationsrate höher liegt als beispielsweise durchschnittliche Zinsen für Standardanlagen, bedeutet dies nach wie vor eine Schwächung der Kaufkraft - und das Geld wird immer weniger wert. Eine Entwarnung ist noch lange nicht gegeben.
Selektive Wahrnehmung erfolgt wohl wie üblich nur in eine Richtung.
Hier zumindest sind die Spritpreise auf etwa dem Niveau von etwa vor einem halben Jahr...
Vor zwei oder drei Monaten war die große "Panikmeldung" da, dass die Inflationsrate aufgrund des großen Anstiegs der Spritpreise auch überdurchschnittlich angestiegen ist und über den angestrebten 2% liegt

Ok... damals durch hohe Spritpreise erhöhte Inflationsrate - jetzt Spritpreise wieder wie vorher... Inflationsrate auch.
Klingt doch erstmal ganz schlüssig.

Dass die Spritpreise nicht mehr auf das Niveau von 1980 fallen werden, sollte jedem klarsein (das wär denn aber auch eine massive Deflation, nicht einfach nur ein Rückgang auf "normales" Niveau)

Ich finde es wirklich erstaunlich, dass man die Preise immer noch mit denen von vor fünfzehn Jahren vergleicht... aber es doch ganz gezielt übersieht, auch mal das eigene Einkommen genauso kritisch zu betrachten.

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