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Verbraucherschutz: 6500 Menschen beschweren sich wegen Paketdiensten
DPA

Ärger mit Paketdiensten kennt fast jeder. Doch angesichts des wachsenden Versandgeschäfts häufen sich die Fälle. Ein Beschwerdeportal der Verbraucherzentrale soll den Schlendrian der Zusteller bremsen.

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rilepho 12.12.2016, 09:35
1. Da bin ich wohl die große Ausnahme?

Alle Paketlieferer bei uns sind höflich, hilfsbereit, halten Termine ein - oder informieren per E-Mail, wenn es mal nicht klappt. Lebe ich auf einer einsamen Insel oder was?

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Thomas Gr. 12.12.2016, 09:38
2. wie üblich - mal wieder auf die Falschen

der Paketzusteller als solches kann, bis auf einige Ausnahmen nichts, dafür.
Es ist die komplett falsche und zutiefst zynische Personaleinsatzplanung der Logistik-Dienstleister. Immer mehr Sub-Sub- Sub-Sub-Unternehmen, die nach zugestellten Paketen und nicht nach geleisteter Arbeitszeit bezahlt werden.

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monoman 12.12.2016, 09:44
3. Moderne Sklaverei

Die Realität eines modernen Paketfahrers kann man durchaus ohne Übertreibung als moderne Sklaverei bezeichnen. Die Behauptung, dass der Fahrer keine Lust habe, wie es wörtlich im Artikel heisst, ist einfach nur eine Frechheit. Die Fahrer arbeiten unterbezahlt unter unmenschlichem Zeitdruck, damit der Versand der Amazonpakete etc. auch nur ja nichts kostet. Der ach so arme Verbraucher braucht sich da überhaupt nicht beschweren über die selbstgemachten Zustände, wer billig ordert kriegt auch billig.

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fatherted98 12.12.2016, 09:50
4. Unter den..

...Paketzustellern gibts natürlich auch sone und solche...ganz klar ist da nicht alles Gold was glänzt...wie auch bei dem Hungerlohn und dem Druck unter den die Leute gestellt werden. Wenn bei uns Paketzusteller kommen, die weder der Deutschen Sprache noch der Deutschen Schrift mächtig sind (eintippen des Namens...das wird einfach übers Tastenfeld gestrichen, weil man die Buchstaben nicht kann) braucht man sich nicht wundern. Viele meinen wohl, dass der Job keine Kenntnisse voraussetzt und man jede ungelernte Kraft dort einsetzen kann...dem ist aber nicht so.
Dazu kommt noch die massive Ausbeutung der Arbeitskräfte...unter den Augen der tatenlosen Gewerkschaft!!!!
Beschwerden bleiben da nicht aus...logisch!

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daniel.marien 12.12.2016, 09:53
5. Schlendrian?

Die Paketzusteller, die ich regelmäßig erlebe, können sich vor lauter Arbeit kaum retten. Da empfinde ich es als Unverschämtheit, da vom Schlendrian zu reden.

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Thoregon 12.12.2016, 09:53
6. So einfach ist es

Zitat von Thomas Gr.
Immer mehr Sub-Sub- Sub-Sub-Unternehmen, die nach zugestellten Paketen und nicht nach geleisteter Arbeitszeit bezahlt werden.
natürlich nicht. Wären die Kunden bereit, mehr für diese Leistung zu bezahlen, wäre allen geholfen.

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marthb 12.12.2016, 09:55
7. Was für ein Skandal!

Vier bis acht Millionen Sendungen täglich - 6.500 Beschwerden in einem Jahr. Ws schließen wir daraus? Bei den Paketdiensten arbeiten Menschen, die ab und zu mal einen Fehler machen. Wie furchtbar aber auch!

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dingstabumsta 12.12.2016, 09:57
8. Nicht die Zusteller, sondern...

...deren Arbeitgeber zeigen verantwortungslosigkeit.
Hier werden die falschen an den Pranger gestellt.
Zitat: Ein Beschwerdeportal der Verbraucherzentrale soll den Schlendrian der Zusteller bremsen.
Der Verbraucherschutz bedenkt dabei nicht, wer die eigentlichen verursacher dieser Beschwerde Situation ist, es sind die Arbeitgeber die auf Unqalifizierte Mitarbeiter oder Sanktionsbedrohte JobCenter Kunden...und sorry...dazu kommt dann die schlechte bezahlung, Strafmaßnahmen durch Irrwitzige Regeln im Unternehmen...
Hier werden Opfer zu Tätern gemacht, denn die eigentlichen über die geredet bzw. Beschwerden werden sollten sind die Arbeitgeber die die jeweiligen Zustellungs Bezirke stetig vergrößern, so dass die Fahrer immer mehr zu tuen haben.

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phonesmoke 12.12.2016, 09:57
9. Man könnte

ja auch einfach mal dazu übergehen, die Paketzusteller ordentlich zu bezahlen, anstatt dauernd über sie zu meckern. Das ist moderne Sklaverei, was da passiert, aber das interessiert anscheinend die wenigsten Versender und Empfänger, Hauptsache billig. Mindestlohn? Haha! Als wenn die Welt untergehen würde, wenn diese Dienstleistung pro Paket mal 20 Cent teurer würde!

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