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Verbraucherschutz: 6500 Menschen beschweren sich wegen Paketdiensten
DPA

Ärger mit Paketdiensten kennt fast jeder. Doch angesichts des wachsenden Versandgeschäfts häufen sich die Fälle. Ein Beschwerdeportal der Verbraucherzentrale soll den Schlendrian der Zusteller bremsen.

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schgucke 12.12.2016, 14:06
170.

Zitat von citycity
Klar, ich hab auch schon schlechte Erfahrungen gemacht, aber wenn man weiß, wie die Jungs (und Mädels) arbeiten müssen, ist es eigentlich ein Wunder dass nicht viel mehr schiefläuft. Ich fände es z.B. auch völlig zumutbar, wenn das Paket bei einem DHL Partner landet - in Großstädten zumindest gibt es an jeder Ecke nen Kiosk der Pakete annimmt und auch nach 18 Uhr noch auf hat. Warum bringt man Pakete nicht generell dahin in betrieblichen Zeiten wie an Weihnachten? Für den Fahrer hieße das statt 50 Adressen nur noch 10 anzufahren und das ganze Geklingele bei den Nachbarn, Zettel ausfüllen, rumdiskutieren etc würde auch wegfallen.
super Idee. vielleicht könnte die Bevölkerung auf diese Weise auch wieder mehr Post"ämter" bekommen, indem sie generell auf Briefkästen am Haus verzichtet, und einfach nach der Arbeit täglich dort vorbeischaut. so können dann auch alle verbliebenen Briefkästen in der Öffentlichkeit abmontiert werden.

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wasistlosnix 12.12.2016, 14:08
171. Wäre da nicht besser ein Lob angebracht.

Bei über 1 Milliarde Zustellungen pro Jahr nur 6500 Beschwerden. Oder bei über 4 Millionen Paketen täglich nur 26 Beschwerden.
Ein Lob an alle zuverlässigen Paketzusteller und ein Lob an die Verbraucherzentrale das die wenigen Beschwerden sammelt und diese auch wahrgenommen werden. Denn eines ist auch sicher jeder der ein Problem hat dem ist egal ob er zu den 10%, 1% 0,1% oder wie in diesem Falle zu den 0,0005% zählt.
Auch wenn die Dunkelziffer noch nicht einkalkuliert ist. Es ist ein kleines Problem und ein öffentlicher Dank an die Beteiligten mit dem Wunsch das diese auch ausreichend bezahlt werden wäre mal einen positiven Artikel wert.
Oder geht es wirklich nur noch um Negativjournalismus?

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Crom 12.12.2016, 14:10
172.

Zitat von guenther2009
täglich mit Zustellern zu tun, sie läuten bei mir ich öffne und sie kommen mit der Frage ob ich das Paket für den Nachbarn übernehme. Ich kenne ihn nicht und verweigere. Diese Prozedur geschieht täglich. ich verweigere und habe auch den Nachbarn schriftlich aufgefordert, diese Aer der Zustellung zu unterlassen.
Nur kann Ihr Nachbar das nicht beeinflussen. Sie haben sich also an den falschen gewandt.

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wasistlosnix 12.12.2016, 14:13
173. Nicht zu vergessen

Handelt es sich hier um Paketzusteller allgemein (dann wäre das Bild irreführend) oder um die im Bild dargestellte DHL?

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Lisa_can_do 12.12.2016, 14:22
174. Falscher Ansatz

Es geht mir nicht oder zumindest nicht nur um die Paket-Zusteller. Offensichtlich haben die Vorgaben, welche eine korrekte Zustellung zumindest ermöglichen, nichts mit der Machbarkeit aus Sicht der Paket-Zusteller zu tun. Dass es einen Fehler im System gibt, zeigt schon das Tracking-System, dessen Aktualität und Inhalte fast nie nur annähernd gestimmt haben - bei meinen Paketen. Ist ein Paket weg, kann ich erst nach 7 Tagen einen Such-Antrag stellen. Die DHL versucht systemisch, Kunden abzuhalten, im Netz findet man nur schwerlich überhaupt eine Plattform und Kontakt-Formulare und Anfragen werden, wenn überhaupt, nach Wochen lapidar mit copy&paste oder mit Anrufen abgearbeitet "wir geben keinerlei Garantie, dass Ihre Pakete ankommen - haben Sie nicht unsere AGB's gelesen. Es sind die gelangweilten und manchmal sogar frechen Leute am Telefon, die einem mit jedem Wort beibringen wollen, dass sie diesen schlecht bezahlten Scheiss-Job gar nicht machen wollen, dass sie jegliche Verärgerung beim Kunden damit abbügeln, dass sie selbst gar nichts dafür können, also auch der verärgerte Kunden sie ja nicht mit ihrem Ärger belästigen sollen. Und manchmal sind es die Paket-Zusteller, die -trotz Anwesenheit des Empfängers- gar nicht klingeln und das Paket in einem 800-Parteien-Haus (Berlin, Prenzlauer Berg, Vorderhaus, Zwischenhaus, Seitenhäuser Mitte und hinterer Hinterhof, Hinterhaus bei einem Nachbar namens "Jawlensky" abgegeben haben, der Zettel dazu geriet aus Versehen in einen falschen Briefkasten und den Nachbarn namens Jawlensky gibt es laut Klingelbrett gar nicht.

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SPONtisprüche 12.12.2016, 14:32
175. First In, First Out - bei DHL unbekannt

Das immer mal wieder was schiefgehen kann, geschenkt. Das, was bei DHL in letzter Zeit aber immer häufiger passiert, ist folgendes: Paket wird für den Tag angekündigt (oft mit spezieller eMail), man bleibt zu Hause - abends heisst es dann, "die Sendung konnte heute nicht zugestellt werden". Klar, kann vorkommen, dass ein Zusteller die Runde nicht schafft. Dass das dann am nächsten und auch am übernächsten Tag (Rekord waren sieben (!) Arbeitstage, und erst nach mehrmaligen Beschwerden kam die Sendung dann) identisch abläuft, ist echt zum speien. Deutschlands grösster Logistiker müsste doch in Lage sein, auch auf den Fahrzeugen das Prinzip FIRST IN, FIRST OUT zu beherrschen und nach nicht geschaffter Runde am Folgetag mit den liegengebliebenen Paketen zu beginnen - anstatt immer dieselben Empfänger nicht bedienen zu können.

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metastabil 12.12.2016, 14:34
176.

Zitat von friedrich_eckard
Ja, und - wenn es sich nicht gerade um verderbliche Waren handelt? Und wer nun irgendetwas umbedingt "gestern" braucht, der soll halt einen Eilzuschlag zahlen, zum Donnerwetter! Da hier übrigens mehrfach die angeblich doch recht niedrige Beschwerdequote erwähnt worden ist: ich glaube nicht der einzige zu sein, der sich schon gar nicht mehr beschwert, und zwar a.) wegen erwiesener Aussichtslosigkeit, und b.) weil ich den Zustellern, die einen hinreichend besch... Job zu machen haben, aus Gründen "proletarischer Solidarität" ;-) das Leben nicht zusätzlich schwermachen mag. Bei verfolgbaren Sendungen ist es inzwischen fast die Regel, dass sie ganztägig als "in Zustellung" geführt werden, bis dann irgendwann in den Abendstunden die Ansage "nicht angetroffen, morgen neuer Zustellversuch" erscheint, wobei natürlich den ganzen Tag über jemand im Hause war und es definitiv NICHT geklingelt hat. Wenn die Sendung dann am nächsten Tage auch wirklich kommt, wird stillschweigend darüber zur Tagesordnung übergegangen. Nur wenn man dann abends - wiederum nach ganztätiger Anwesenheit - die berüchtigte Benachrichtigungskarte des vormaligen Monopolisten im Briefkasten vorfindet und am folgenden Tag nicht vor soundsoviel Uhr zur Poststelle tapern und sich den möglicherweise sperrigen und schweren Kram selber abholen darf ist das nicht mehr lustig - weswegen ich immer froh und dankbar bin, wenn ein Versandhändler nicht mit ebendiesem arbeitet, der nach meiner Erfahrung inzwischen von allen Versandunternehmen den meisten Bockmist produziert.
Mir persönlich ist es wurst, ob mein Paket nun zwei Tage braucht, oder doch fünf. Hauptsache es kommt, und die Dauer zwischen "Ihr Paket wurde verschickt" und dem Klingeln des Paketboten (oder in meinem Fall, die SMS mit "Ihr Paket ist abholbereit") lässt nicht an eine Umleitung über die ISS glauben. Anderen ist das nicht ganz so wurst, die beschweren sich, wenn das Paket statt der gewohnten zwei Tage mehr braucht. Insbesonders wenn in der Sendungsverfolgung steht, dass das Paket nicht verladen wurde. Dazu kann es aber durchaus kommen, wenn die Touren weniger Pakete enthalten. Und dann beschweren sich diese Leute. Eine lockerere Tourenplanung entlastet zwar die Fahrer, und bekämpft auch die "Es wurde gar nicht geklingelt"-Problematik, Beschwerden wird es aber weiter geben. Irgendwas finden Menschen zum drüber beschweren. Es ist praktisch unmöglich, es jedem Menschen dauerhaft Recht zu machen.

Ihre Fast-die-Regel kann ich nicht bestätigen, an mich gerichtete verfolgbare Sendungen kommen in der Regel an dem Tag an, an dem sie "In Zustellung" gehen. Wahrscheinlich leiden sie genau unter einer schlechten Tourenplanung - aber das ist definitiv nicht überall in Deutschland so.

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Crom 12.12.2016, 14:35
177.

Zitat von sachfahnder
... sind, wie wir ja alle wissen, seit den ausufernden Online-Angeboten , "explodiert" ! Ich persönlich fahre meine Online-Bestellungen drastisch zurück, denn der stationäre Handel ist es wert unterstützt zu werden. Und in der Regel bekommt man dort auch noch eine gute Beratung samt Original-Ware.
Was glauben Sie denn, wie der stationäre Handel so seine Waren bekommt? Da kommt auch irgendwer und stellt das zu.

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Crom 12.12.2016, 14:44
178.

Zitat von germ
Eigentlich sollte man froh sein, dass es überhaupt Menschen gibt, die diesen miesen, unterbezahlten Job überhaupt machen. Niemand macht so einen Job wirklich ganz freiwillig.
Ich kenne kaum jemand, der nix besseres wüsste als jeden Morgen zur Arbeit zu fahren. Daher machen wohl die meisten ihren Job nicht ganz freiwillig.

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Crom 12.12.2016, 14:46
179.

Zitat von Athlonpower
Tja, wenn es nur Fehler wären, es sind aber zum großen Teil schlicht und einfach geplante Fehlleistunge, sprich Arbeitsverweigerung, ich hatte mir vorletzte Woche eine FSK-18 Blu-ray beim Onlineversand vom Mediemarkt bestellt, weil das Angebot nur dort vorhanden war und siehe da, die örtliche Briefzustellerin hat die Sendung - mit Idenditätsprüfung - ohne jeglichen Zustellversuch wieder zurückgeschickt, offenkundig wollte die Dame solchen "Schweinkram" nicht in ihrer Zustellpost haben, soweit sind wir also schon, daß Postzusteller der Meinung sind, zu entscheiden was der Empfänger erhalten darf und was nicht.
Sendungen mit Idenditätsprüfung lasse ich immer an Postfiliale schicken. Da gibt's keine Ausrede, warum etwas wieder zurück geht.

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