Forum: Wirtschaft
Verbraucherschutz: 6500 Menschen beschweren sich wegen Paketdiensten
DPA

Ärger mit Paketdiensten kennt fast jeder. Doch angesichts des wachsenden Versandgeschäfts häufen sich die Fälle. Ein Beschwerdeportal der Verbraucherzentrale soll den Schlendrian der Zusteller bremsen.

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schocolongne 12.12.2016, 09:57
10. Weihnachten? -man sollte nicht alle Ausreden glauben.

Das Problem dürfte systematisch sein, über das ganze Jahr wird mit zu wenig Personal kalkuliert, die Probleme mit DHL: Paket wird für nächsten Tag angekündigt, landet da auch bereits um 9 Uhr im Zustellfahrzeug, aber um 19:30 bekommt man die Nachricht: konnte nicht zugestellt werden.

So läuft das bei jeder zweiten Sendung, -seit einem halben Jahr. Von wegen Weihnachten.

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tornadomiterlebt 12.12.2016, 10:03
11. dem kann ich nur zustimmen

ich habe in der Gegend wo ich wohne dieselben Probleme und ärgere mich maßlos über diese Art. Ganz selten ist mal einer dabei der freundlich ist. Ich bin Rentner und bin so ziemlich den ganzen Tag zuhause, später dann finde ich einen Zettel im Briefkasten der sagt, man hätte versucht was abzugeben, aber bei mir hat keiner geklingelt.

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Olaf Köhler 12.12.2016, 10:06
12. Große Unterschiede

Gibt es mit DHL keine Probleme, sieht es mit DPD ganz anders aus: Da wird erst gar nicht geklingelt, sondern - wenn überhaupt - ein Zettel in den Briefkasten geworfen. Klar - die Zustellerinnen/Zusteller stehen unter enormen Druck und werden mies bezahlt. Leider glaube ich nicht, dass eine Erhöhung der Preise zu höheren Löhnen führen würde - das Geld sacken sich die Unternehmen so ein.

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Bernie59 12.12.2016, 10:07
13.

Zitat von rilepho
Alle Paketlieferer bei uns sind höflich, hilfsbereit, halten Termine ein - oder informieren per E-Mail, wenn es mal nicht klappt. Lebe ich auf einer einsamen Insel oder was?
Nein. Das Problem ist, dass sich negative Dinge weitaus schneller verbreiten als positive. Auch ich kann mich über die Dienstleister nicht beschweren. Mir geht es exakt so, wie sie es beschreiben. Und wenn mein DHL-Bote kommt, steht der kleine Schokoweihnachtsmann als Dankeschön für seine Arbeit für ihn bereit.

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postmaterialist2011 12.12.2016, 10:07
14. Schöne neue Welt !

Wie schon Foristen zuvor schrieben, wenn die hochprofitable Post immer mehr outsourced und mit Sub-Subunternehmen arbeitet, die an einen alten Klein-LKW das "im Auftrag von DHL" pappen und den Fahrern ohne grosse Einweisung gerade den Mindestlohn zahlen, dann muss man sich nicht wundern, dass die Zeiten des guten Services und verlässlichen Postmitarbeiters vorbei sind. Früher kannte man selbst in der Grossstadt noch seine Zusteller, heute ist es jedes Mal ein anderer. Und dass ein moderner Lohnsklave nunmal nicht perfekten Service bieten für den er gut bezahlt wird, versteht sich von selbst .

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phillyst 12.12.2016, 10:08
15. 6500 Kunden beschweren sind?

Ernsthaft? DHL alleine liefert 8 Millionen Pakete am Tag aus. Das sind im Jahr 2.920.000.000 oder fast 3 Milliarden Pakete. Das heisst wiederum, 0,000002% aller Paketzustellungen führen zu einer Beschwerde. Das ist eine Beschwerdequote von der die meisten Branchen nur träumen können, würde ich sagen.

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wopress1104 12.12.2016, 10:09
16. Nicht die Zusteller

sind die Schuldigen, sondern das Management. Der Fisch fängt bekanntlich am Kopf an zu stinken und da stinkt der ganz gewaltig. Im Vergleich mit der "Beamtenpost", ja die kenne ich noch, funktionierte auch die Paketzustellung hervorragend weil die Beamten, welche da das sagen hatten, den Laden gut organisiert hatten und nicht auf Boni geschielt haben. Die Post ist nach der Bahn der größte Saftladen in Deutschland.

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akkronym 12.12.2016, 10:10
17. nicht die Zusteller sind das Problem

es sind deren sklavischen Arbeitsverhältnisse.

Würden die Logistikunternehmen genügend Personal einstellen und die Touren verkleinern, müssten diese Menschen sich nicht täglich selbst ausbeuten, was zwangsläufig zu Fehlern führt.

Nicht die Zusteller sind das Qualitätsproblem, sonderen das menschenverachtende Management und dessen System/Firma dahinter.

Selbstverständlich würde dann ein Päckchen etwas mehr kosten, aber wer sich Krempel und "Schnäppchen" aus dem Internet leisten kann, der kann sich auch ein paar Cent mehr pro Päckchen leisten.

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max-mustermann 12.12.2016, 10:10
18.

Zitat von daniel.marien
Die Paketzusteller, die ich regelmäßig erlebe, können sich vor lauter Arbeit kaum retten. Da empfinde ich es als Unverschämtheit, da vom Schlendrian zu reden.
Sehe ich auch so, die Paketzusteller hier im Ort arbeiten täglich von morgens 8.00 bis abends um 18.00 (in der Weihnachtszeit auch gerne bis 20.00). Grund hierfür ist nicht etwa das höhere Paketaufkommen (außer vor Weihnachten),sondern das die Zustellgebiete pro Postbote von Jahr zu Jahr immer größer werden.

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emobil 12.12.2016, 10:11
19. kann mich nicht beklagen

Also ich kann mich über meinen DHL Boten nicht beschweren. Klappt vorzüglich, selbst wenn ich nicht gleich in Lichtgeschwindigkeit zum Türöffner hechte.
Und freundlich ist er auch noch.
Liegt aber vielleicht auch daran:
1. ich gebe fast regelmäßig ein kleines Trinkgeld
2. ich nehme gern auch Postsendungen für Nachbarn an.

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