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Verbraucherschutz: Justizminister will Inkasso-Abzocke beenden
DPA

Mehr als 70 Euro für ein Mahnschreiben - Inkassounternehmen schlagen oft überzogene Kosten auf die Rechnungssumme auf. Ein Gesetz soll Verbraucher künftig schützen.

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müller_nils 26.05.2019, 16:36
1.

So wünsch ich mir Politik - Sorgen und Probleme ernst nehmen und auch handeln. Dies Inkasso Abzocke muß wirklich aufhören.

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reifenexperte 26.05.2019, 16:44
2. Warum erst jetzt?

Nachdem die Bürger viele Jahre ausgeplündert wurden. Ist das die Angst die Macht zu verlieren?

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sven2016 26.05.2019, 16:48
3. Gab es nicht vor einigen Jahren eine

Gesetzesänderung, die Schuldner schon kostenpflichtig überfällig stellte ohne dass eine Mahnung verschickt werden muss?

Die Gebühren für formaljuristischen Kram wie Mahnungen und auch z.B. Abmahnungen wegen vermeintlichen Fehlverhaltens hätten längst begrenzt werden können.

Man könnte vermuten, dass Anwaltslobby bisher gute Karten hatte.

Weshalb sollte sich das ändern?

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Idinger 26.05.2019, 16:58
4. Ernsthaft jetzt?

Die Kunde, das Abzockunwesen würde jetzt endlich verschwinden, höre ich schon seit Jahren. Muss ja ein wahnsinnig kompliziertes Gesetzesvorhaben sein, das die GROKO nunmehr ankündigt. Oder hat das Problem sich mit der Ankündigung einer Lösung erst mal wieder - wie bisher - erledigt?

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noalk 26.05.2019, 17:02
5. Dagegen gibt es doch bereits eine Möglichkeit

Die wird nur nie genutzt. Das Geltendmachen von Sittenwidrigkeit oder Wucher.

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stefan.aust76 26.05.2019, 17:03
6. Nicht verstanden

Das ist typischer Aktionismus, der nichts bringt. Gebühren von 70 Euro brauchen bereits jetzt nicht bezahlt werden. Entsprechende Forderungen kann man im Grunde in den Mülleimer werfen. Die Inkassobüros verdienen deshalb an der Abzocke, weil die Opfer es nicht besser wissen und sich eben nicht trauen, die überhöhte Forderung in den Muelleimer zu werfen. Wie genau soll ich jetzt durch ein neues Gesetz verhindern, dass neue unsinnige und überhöhte Forderungen gestellt werden??? Wieviel Mahngebuehren zulässig sind und welche nicht, ist längst rechtlich geklärt. Das Problem ist, dass die Abzocker sich nicht dran halten und die Angst der Verbraucher ausnutzen. Das kann leider aber kein Gesetz verhindern. Denn auch wenn es jetzt ein neues Gesetz gibt, hindert das niemanden daran, einfach mal ins blaue hinein trotzdem überhöhte Forderungen zu stellen. Und es wird immernoch genug Menschen geben, die drauf reinfallen. Typisch SPD: wir machen ein Gesetz, wo drinsteht, dass sich alle an die Gesetze halten müssen....

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alice-b 26.05.2019, 17:05
7. Das

"Zudem sollen Unternehmen ihre Kunden künftig besser darüber informieren, bis wann sie eine Rechnung bezahlen müssen und welche Folgen eine verpasste Frist haben kann."

Das ist doch bereits klar gesetzlich geregelt. Steht auf der Rechnung bis Datum x so ist man bereits einen Tag später im Verzug. Also das ist ein Forderung die bereits Fakt ist, liebe Verbraucherzentrale.

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alice-b 26.05.2019, 17:08
8.

Zitat von sven2016
Gesetzesänderung, die Schuldner schon kostenpflichtig überfällig stellte ohne dass eine Mahnung verschickt werden muss? Die Gebühren für formaljuristischen Kram wie Mahnungen und auch z.B. Abmahnungen wegen vermeintlichen Fehlverhaltens hätten längst begrenzt werden können. Man könnte vermuten, dass Anwaltslobby bisher gute Karten hatte. Weshalb sollte sich das ändern?
Wie sieht die Anwaltsgebührenordnung aus? Ist mir jetzt nicht so genau bekannt, weiß nur das deren Honorar vor etwa 3 Jahren erhöht wurde. Sieht doch jeder an seiner RS-versicherung.

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berndjag 26.05.2019, 17:08
9. Solange in Bundestag

Und Bundesrat unmengen Anwälte sitzen bzw Personen die Anwälte als Freunde haben wird da bis auf langfristig wirkende Minimal Kosmetik nichts bei rumkommen...wie so oft....und das scliesst dir Lautsprecher der AfD (Alternative für Denkfaule) mit ein..auch die haben da Interessen und werden kaum an dem Ast sägen auf dem einige ihrer Mittäter bzw deren Kollegen sitzen

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