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Verdacht der Marktmanipulation: Zeuge belastet VW-Aufsichtsrat Pötsch
DPA

Ein Zeuge will den VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch Monate vor dem Bekanntwerden des Dieselskandals über den Einsatz einer verbotenen Software unterrichtet haben. Eine E-Mail stützt diese Version.

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Vogel VT 25.10.2018, 18:21
2. Die Aktionäre werden entschädigt.

Die Kunden gucken in die Röhre.

Und die Politclowns wundern sich über dier Wähler.

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claus7447 25.10.2018, 18:23
3. Es werden noch mehr Köpfe rollen!

Das gestrige Urteil gegen die Porsche SE, zwar wird dies in die nächste Instanz gehen, hat bereits einige Hinweise gegeben wie die Entscheidungen ausfallen können. Es spricht sich in der Belegschaft herum wie mit den nachgeordneten Ebenen umgegangen wird. Zudem wird mehr Material auch von Zulieferern gesichtet.

VW hat sich entschieden den teuersten aller Wege zu gehen. Verwunderlich, das offensichtlich Käufer dies nicht oder nur unwesentlich abschreckt. Einerseits gut für die Beschäftigten, andererseits zeigt es Moral wird käuflich. Für mich ist der Konzern gestorben...

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docker 25.10.2018, 18:30
4. Die anderen Autobauer

Informationen über französische, italienische, japanische, koreanische und englische Autobauer zu diesem Thema wären brennend interessant.
Nur Volvo kam vor kurzem mit LKW Motoren in die Schlagzeilen.
Fand die betrügerische Software tatsächlich nur in der deutschen Autoindustrie
Verwendung?

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dirkcoe 25.10.2018, 18:58
5. Ich denke

wir dürfen berechtigt vermuten, dass der gesamte Vorstand zu jeder Zeit voll informiert war. Entscheidungen mit dieser Tragweite trifft in einem Konzern weder ein Sachbearbeiter, noch ein Abteilungsleiter.

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Duisburg2005 25.10.2018, 19:33
6. Das Recht ist halt so ...

Soweit ich weiß darf jeder Beklagte alles behaupten. Ob es aber der Wahrheit entspricht, ermittelt hoffentlich die Staatsanwaltschaft.

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claus7447 25.10.2018, 19:37
7.

Zitat von docker
Informationen über französische, italienische, japanische, koreanische und englische Autobauer zu diesem Thema wären brennend interessant. Nur Volvo kam vor kurzem mit LKW Motoren in die Schlagzeilen. Fand die betrügerische Software tatsächlich nur in der deutschen Autoindustrie Verwendung?
Ja, auch im Ausland würde gepfuscht. zu Zuständigkeit liegt bei den nationalen Zulassungsbehörden. Da müsste das Verkehrsministerihm tätig werden.

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genugistgenug 25.10.2018, 20:00
8. Wie bitte? Es waren nicht nur ein paar Experten

und niemand sonst wusste von was - so die aussage vor dem US Tribunal die der Richter da mehr wie schmunzelnd angehört hat und der VW Heini noch erklärte (breit grinsend) das er es auch nicht kapieren kann wie es zu diesem Betrug kam.
Unten der Sendehinweis - darin wird auch dokumentiert, dass VW durch den Betrug 300 €/Wagen gespart hat, also mehr Gewinn/Lustreisen ausschütten konnte.

Mi, 14. Nov · 16:45-18:15 · ZDFinfo
Die Akte VW - Geschichte eines Skandals
2010 besucht Angela Merkel den damaligen Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, um die Interessen der deutschen Autoindustrie zu vertreten und allzu niedrige Emissionsgrenzen zu verhindern......

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Braveheart Jr. 25.10.2018, 20:00
9. Die eMail wurde gefunden ...

... das Gespräch fand statt. Und VW bleibt bei seiner Leugnen-Strategie. Das ist erstens wiederholte wissentliche Falschaussage, zweitens Betrug an den Aktionären (Meldepflicht), drittens ein Fall für die Politik. Und die wird eingreifen, um alle Wogen zu glätten. Daß ihr Herz für die Autoindustrie schlägt, hat Frrau Merkel ja kürzlich bewiesen!

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