Forum: Wirtschaft
Verdi-Chef Bsirske gegen Mindestlohn-Ausnahmen: "Willkür von Hungerlöhnen"
DPA

"Wählertäuschung", "schwerer Fehler", "löchriger Flickenteppich": Die Gewerkschaften wettern gegen die geplanten Ausnahmen beim Mindestlohn. Die SPD spricht hingegen von einem "klugen Vorschlag".

Seite 1 von 5
nemensis_01 29.06.2014, 18:20
1. Bsirske

sollte es doch inzwischen besser wissen, das die in den vergangenen zwei Jahrzehnten ausnahmslos Politik gegen Ihre Stammwähler und potentielle Klientel macht. Da durfte bei einer Ausnahme beim Mindestlohn der Wunsch Vater des Gedankens gewesen sein. Nahles führt nur die Saat fort, die ihre Vorgänger gelegt haben. Bsirske und die Gewerkschaften müssen jetzt mit aller Macht darauf hinarbeiten, das dem Wähler zum nächsten Wahlkampf mit allen Mitteln ins Hirn gerufen wird, wer für diese desaströse Politik verantwortlich ist. Die Spd. Wenn der Wähler das oft genug hört, wird er sein Kreuz endlich an der richtigen Stelle machen und die richtige Stelle sind nicht die Sozialdemokraten. Denn die können nur Wählerverrat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
speedy 29.06.2014, 18:42
2. SPD Parteispitze bitte abtreten!!!

Die Gewerkschaften mit ins Boot holen ist nur eine Floskel.Wer den Mindestlohn so brutal amputiert wie Frau Nahles und Herr Gabriel der kann kein Vertrauen in Sachen TTIP von den Gewerkschaften erhoffen.Das Vertrauen der Gewerkschaft ist seit Agenda 2010,Rente mit 67 (Rentenkürzung brutal) und dem jetzigen Mindestlohn der den Namen nicht mehr verdient,auf -100.000 gesunken.Die Rede vor dem 20.Arbeiterparlament des DGB´s von Gabriel ist im nachhinein an Hohn und Spott nicht mehr zu toppen.Wer eine solche Rede hält und beim Mindestlohn solche Ausnahmen zulässt hält von Arbeitnehmern und Gewerkschaften nichts.Ich wage sogar zu behaupten das ihr uns Leistungsträger der Gesellschaft sogar verachtet und vernichten wollt.Eine bessere sichtweise auf die Elitäre Weltsicht und die daraus resultierende Verachtung der Unterschicht und Mittelschicht ist in der Realität wohl nicht mehr zu bekommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
karlsiegfried 29.06.2014, 18:43
3. Ich mag diesen Mann überhaupt nicht, aber ...

... in diesem Falle spricht er wirklich wahre Worte. Der Mindestlohn soll laut CDU-Thomas Strobleine Arbeitsplatzgefährdung bringen? Eine Unverschämtheit. Leider haben die Mindestlöhner keine Gewerkschaft die zum Generalstreik führen kann. Dann würde deutlich werden, wie verlogen das Pack von CDU und SPD tatsächlich ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spiegelleser987 29.06.2014, 18:46
4.

Zitat von sysop
"Wählertäuschung", "schwerer Fehler", "löchriger Flickenteppich": Die Gewerkschaften wettern gegen die geplanten Ausnahmen beim Mindestlohn. Die SPD spricht hingegen von einem "klugen Vorschlag".
Herr Bsirske, das ist perfekter Populismus mit dem Sie Pluspunkte verdienen wollen.

Waren nicht die Gewerkschaften damals von Leiharbeitern und Hartz 4 begeistert.

Und wie war das doch 2013:

Firmenbeteiligung: Auch der DGB verdient an Leiharbeit
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-877620.html

Aber sagen Sie jetzt nicht, dass das nur der DGB wäre und Verdi würde so etwas niemals tun. Machen die bestimmt nicht. Verdi senkt nur die Löhne, um der eigenen Klientel noch mehr zukommen zu lassen:
Einigung mit Gewerkschaft: Post zahlt Einsteigern niedrigere Löhne
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-790381.html

Aber wir kenne so etwas auch von anderen Gewerkschaften. Piloten können nicht von 270000 Euro jährlich leben. Deshalb müssen die Stewardessen mit 1500 Euro brutto monatlich auskommen. Da kann Verdi natürlich keinen Widersprucjh einlegen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
speedy 29.06.2014, 18:55
5. Koalitionsbruch durch die Union!!!!

Wer mit der Merkel regieren will der muss dies aktzeptieren.Wenn die SPD wirklich den Gesetzlichen Mindestlohn haben will so wie er im Koalitionsvertrag steht sollte sie Rot-Rot-Grün versuchen.Das beinhaltet jedoch das die SPD gewillt ist ihr eigenes Wahlprogramm auch umsetzen zu wollen.Dies scheint mir der wahre Grund für diesen Kompromiss zu sein die SPD blinkt immer links und überholt rechts,dies ist mit der Union auch immer gut zu erklären.Auf die Idee das die Union mit ihrem ewigen bohren den Koalitionsvertrag,den die SPD-Mitglieder in dieser Frage eindeutig nicht mit JA stimmten,brechen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
logabjörk 29.06.2014, 19:20
6. Armselig, jämmerlich, unfaßbar

im reichen Deutschland. Sklavenland

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pandur1234567@yahoo.com 29.06.2014, 19:27
7. Langzeitarbeitslos bleibt eine Falle.

Warum soll jemand arbeiten gehen wenn er eine ganze Zeit lang maximal soviel(mit Nebenkosten) verdient wie bei Hartz IV? Interresant das diese Entscheidung von Politikern kommt denen ihre 8000 Euro + Bezüge ohne Nebeneinkünfte nicht reichen. Sie müssten doch wissen das Menschen danach handeln was sich lohnt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
scheera 29.06.2014, 19:33
8. optional

..da reden sie wieder so,als hätten sie Verständnis für prekär Beschäftigte.(Rentner haben überwiegend nicht mal 4-5 E pro Stunde Rente...).Diese Typen,die Löhne gern kleinstens halten wollen verdienen selber pro Stund so ca. 100 bis 200 E.Und VW AG zahlt hier nur 1/3 etwa der gesetzl. Körperschaftssteuer !!Der Oberhäuptling dürfte einen Stundenlohn von etwa E 2tsd. erhalten...dieses hat mit einigermassen gerechten Löhnen und Honorierungen absolut nichts mehr zu tun.Langsam begreife ich,was mit Umverteilung von unten nach oben gemeint war.....ekelhaft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
carranza 29.06.2014, 20:16
9. Erst linke Wahlkampfversprechen, danach gelebte rechte Realität

Also ich habe die nicht gewählt, denn ich hatte Betrug am Wähler gewittert, wenn auch nicht in diesem gewaltigen Ausmaß, wie er nach und nach scheibchenweise zu Tage tritt.
Hoffentlich findet der Spuk mit der großen Koalition bald ein Ende.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5