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Verdi-Chef Bsirske gegen Mindestlohn-Ausnahmen: "Willkür von Hungerlöhnen"
DPA

"Wählertäuschung", "schwerer Fehler", "löchriger Flickenteppich": Die Gewerkschaften wettern gegen die geplanten Ausnahmen beim Mindestlohn. Die SPD spricht hingegen von einem "klugen Vorschlag".

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kimmberlie67 30.06.2014, 08:16
30. Da wird der Verdi vorturner

nicht gegen ankommen den die Bauern-Lobby ist

stärker als dieser,seit Schröder,Abnick-Verein.
Die Bauer wehklagen schon immer auch dann schon wenn die Saat noch nicht mal aus gebracht ist.

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meinung2013 30.06.2014, 08:48
31.

vielleicht lösen sich die Gewerkschaften endlich aus der Umarmung mit der SPD und werden wieder zu dem was sie dereinst waren: ein Sprachrohr der arbeitenden Bevölkerung, eine Gegengewicht zu den mächtigen Arbeitgeberverbänden. Ich befüchte allerdings, dies wird nicht geschehen und so müssen halt die Gewerkschaften weiter mit sinkenden Mitgliederzahlen leben.

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intschutschuna 30.06.2014, 09:01
32. Pah,

Zitat von greenmax
Die Gewerkschaften als Anwärter von Arbeitslosen und Menschen am unteren Ende unseres wirtschaftsystem zu nehmen ist mir ziemlich suspekt. Das Beispiel von den armen Erntehelfer ist so ein Fall. Wer sich hier ein bischen auskennt der weiss daß sich höhere Preis bei unsere Discount Mentalität nicht durchsetzen werden. Das heisst die Erntearbeiter die hier zwischen 5-7€ netto verdienen werden von wahrscheinlich polnischen oder ungarnischen Arbeiter verdrängt und der dortige Lohn liegt um ein vielfaches unter dem Deutschen. Aber so ist das in unserer Gesellschaft Der Strom kommt aus der Steckdose und das Essen liegt bielligst im Discounter
Erntehelfer sind mittlerweile alle aus Polen oder Rumänien. Deutsche Erntehelfer gibt's schon lange nicht mehr. Wozu auch so hart arbeiten, der Staat alimentiert doch! Im Übrigen haben Erntehelfer einen Tarifvertrag und verdienen 7 EUR pro Stunde. Dazu kommt freie Kost und Logis.

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genugistgenug 30.06.2014, 09:14
33. abgehoben?

Zitat von sysop
"Wählertäuschung", "schwerer Fehler", "löchriger Flickenteppich": Die Gewerkschaften wettern gegen die geplanten Ausnahmen beim Mindestlohn. Die SPD spricht hingegen von einem "klugen Vorschlag".
aha die Gewerkschaften protestieren gegen die Ausnahmen - was für eine Augenwischerei und Betrug. Und bald trifft man sich mit den Kumpanenen der Politik und klatscht sich auf die Schenkel weil die Bürger das Schmierentheater immer noch abnehmen.

Was für eine Ablenkung sich wegen 'Ausnahmen' aufzugockeln, während man Millionen Menschen in die Altersarmut bringt! Die Gewerkschaften hätten es wissen müssen und wenn sie es gewusst haben ist es Betrug und wenn nicht Dummheit!

Was für eine dumme Arroganz dieser Hartz IVerbrecher! Damit haben die doch diese Taten erst möglich gemacht, Und nun beweihräuchern sie sich noch am Verrat und Glauben der eigenen Propaganda!

Vielleicht hätte man mal zuerst die Fakten lesen sollen und sich dann erklären lassen, dass man mit Mindestlohn Millionen Menschen in die Altersarmut schickt! Niemand kann sagen 'ich wusste es nicht!'

Zitat von
Diskussion um Mindestrente zuletzt aktualisiert: 28.05.2011 - 14:06 Berlin (RPO). Die Bundesregierung hat eingeräumt, dass Arbeitnehmer einen Stundenlohn von über zehn Euro brauchen, um im Alter nicht in die Armutsfalle zu geraten. Auf eine Frage von Linksparteichef Klaus Ernst bestätigte das Arbeitsministerium, dass knapp 29 Entgeltpunkte nötig seien, um eine Rente in Höhe der Grundsicherung im Alter von 684 Euro monatlich zu erhalten.
Zitat von
02.09.12 Brandbrief In einem Schreiben an die Junge Gruppe in der Union warnt die Arbeitsministerin vor einem Verfall der Renten ab dem Jahr 2030. Wer heute weniger als 2500 Euro verdiene, müsse dann zum Sozialamt.
mal etwas Grundrechnen:
2.500,-€/Monat / 173,3 = 14,43 €/Std BRUTTO
2.500,-€/Monat / 151,6 = 16,49 €/Std BRUTTO

173,3 = 40 Std/Woche mal 13 Wochen durch 3 Monate
151,6 = 35 Std/Woche mal 13 Wochen durch 3 Monate

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buerger2013 30.06.2014, 09:15
34. Die

Zitat von sysop
"Wählertäuschung", "schwerer Fehler", "löchriger Flickenteppich": Die Gewerkschaften wettern gegen die geplanten Ausnahmen beim Mindestlohn. Die SPD spricht hingegen von einem "klugen Vorschlag".
SPD muss sich langsam mal fragen, ob sie nicht von CDU-Agenten unterlaufen ist.
Es muss grausam sein für ca. 40% der deutschen Bevölkerung.
Sie realisieren mehr und mehr, dass sie keine Lobby mehr haben.
Zumindest nicht in den sog. Volksparteien.

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regelaltersrentner 30.06.2014, 09:15
35.

Zitat von no-panic
Was passiert denn, wenn Erntehelfer den Mindestlohn bekommen? Bleibt der Spargel dann ungestochen, verfaulen die Erdbeeren am Strauch? Sicher nicht, die Produkte werden etwas teurer. Werden dann Spargel und Erdbeeren nicht mehr gekauft? Sicher nicht. Vielleicht wird etwas weniger gekauft, aber das dürfte sowohl für Verbraucher als auch Produzenten verschmerzbar sein. Schließlich ist ein Faktor, der gerade diese Saisonwaren so teuer macht der Aufwand, den die Hersteller betreiben müssen, um immer füher immer mehr davon anzubieten. Der Konsum gerade solcher hochpreisigen Saisonware könnte auf ein normales Maß zurückgefahren werden, ohne dass irgendjemand darunter leiden muss. Gebt den Erntehelfern, die einen richtig harten Job machen, endlich einen angemessenen Lohn und zieht ihnen nicht durch überzogene Mietforderungen für Bruchbuden wieder einen großen Teil vom hart verdienten Geld ab. Die SPD ist des Wahlbetrugs schuldig geworden und die CDU der Beihilfe dazu. Weg mit diesen Menschenverächtern.
Ein Mindestlohn von 8,50 Euro würde die Ware auf der Erzeugerseite um 25 % verteuern, entweder der Verbraucher ist bereit den Mehrpreis zu bezahlen, oder der Rumänische Erntehelfer wird Arbeitslos.

Richtig ist, dass ein erheblicher Aufwand für die Ernteverfrühung getrieben wird, aber was glauben sie, was bei einem Erzeugerpreis von 0,80 bis 1.- Euro je Kg. im Freilandanbau noch verdient wird?

Der Mindestlohn in Polen beträgt 2,21 Euro, in Rumänien 1 Euro, gemessen an den Verdienstmöglichkeiten im eigenen Land, verdienen die gutes Geld als Erntehelfer.

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regelaltersrentner 30.06.2014, 09:19
36.

[QUOTE=no-panic;16034485

Gebt den Erntehelfern, die einen richtig harten Job machen, endlich einen angemessenen Lohn und zieht ihnen nicht durch überzogene Mietforderungen für Bruchbuden wieder einen großen Teil vom hart verdienten Geld ab.
[/QUOTE]

Man weiß nichts vom Tariflohn,

man kennt nicht die Miete für Erntehelfer,

man kennt nicht die "Bruchbuden",

wichtig ist, dass man was geschrieben hat.

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regelaltersrentner 30.06.2014, 09:25
37.

Zitat von greenmax
Das Beispiel von den armen Erntehelfer ist so ein Fall. Wer sich hier ein bischen auskennt der weiss daß sich höhere Preis bei unsere Discount Mentalität nicht durchsetzen werden. Das heisst die Erntearbeiter die hier zwischen 5-7€ netto verdienen werden von wahrscheinlich polnischen oder ungarnischen Arbeiter verdrängt und der dortige Lohn liegt um ein vielfaches unter dem Deutschen. Aber so ist das in unserer Gesellschaft Der Strom kommt aus der Steckdose und das Essen liegt bielligst im Discounter
Es gibt kaum deutsche Erntehelfer, in unserer Gegend sind es fast nur rumänische Erntehelfer.

Die Gewerkschaft sollte sich mal überlegen, was mit denen wird, wenn sich die Erzeugung von Obst nicht mehr lohnt.

Die werden weiter in Armut leben, hauptsache auf dem Papier steht 8,50 Euro.

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Inselbewohner 30.06.2014, 09:34
38. Ich bin baff!

Unter welchem Stein ist der Birske jetzt hervor gekrochen? Die Gewerkschaften waren doch willfährige Helfer der Politik gegen die AN! Jede noch so kleine Schikane wurde unterstützt von der Agenda 2010 bis jetzt so konnte man von der eigenen Unfähigkeit ablenken und der Politik den schwarzen Peter zu schieben. Mit dem Niedriglohnsektor haben sich alle Gewerkschaften selbst amputiert und gezeigt, dass sie nur an zahlungskräftige Mitgleider interessiert sind. Wo waren sie als es Demonstrationen gegen den Sozialabbau gab? Haben schöne Reden geschwungen, wenn sie überhaupt dabei waren, und haben sich wieder in die Hinterzimmer der Wirtschaft/Politik verzogen.
Jetzt zu herum zu mäkeln ist nach meiner Ansicht reiner Populismus. Ich glaube nicht, dass die Gewerkschaften erst jetzt Kenntnis von den Ausnahmen des Mindestlohns bekommen haben. Jetzt etwas polemisches Geplänkel und dann schnell wieder den Deckel zu machen.
Natürlich wird der Mindestlohn aufgeweicht und für viele unerreichbar sein. Ist doch so gewollt oder hat jemand ernsthaft in Erwägung gezogen, dass sich etwas Grundlegendes für die untersten Schichten zum Positiven ändern soll? Dann träumen sie halt schön weiter. Hier arbeiten viele Saisonkräfte die vom Tourismus abhängig sind den Hoteliers wird schon was einfallen den Mindistlohn zu umgehen.
In dieser Gesellschaft nimmt die Ausbeutung überhand und ist von der Regierung so gewollt und von den Gewerkschaften geduldet.
Gruß HP

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Midgard_ 30.06.2014, 10:17
39. Geschmäckle

Hätten die Gewerkschaften in der Vergangenheit ihren Job als Arbeitnehmervertreter gemacht, wäre das Auseinanderdriften zwischen Gut- und Geringverdienern längst nicht so extrem.
Jetzt das Maul aufreißen, weil andere nun Stück für Stück das massive Unrecht dämpfen, ist nicht angemessen!
Es waren die Gewerkschaften, die in etlichen Branchen Tariflöhne ausgehandelt haben, die noch unter dem Mindestlohn liegen.

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