Forum: Wirtschaft
Vergeltung für Sanktionen: Putin verhängt Importstopp - und schadet Russlands Bürgern
AP

Der Handelskrieg zwischen Russland und der EU eskaliert. Nachdem die EU ihre Sanktionen verschärft hat, verhängt der Kreml jetzt Importverbote. Es soll eine Demonstration der Stärke sein.

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DMenakker 06.08.2014, 20:32
1.

Ausländische Medizintechnik gehört also auch dazu. Und was kann das arme Volk dafür, dass es jetzt Stress gibt? Müssen Sie dann zum Röntgen sich vor abgewrackte Atom U-Boote stellen? Gibt garantiert "scharfe" Bilder.

Aber ganz im Ernst. Wem will Putin erzählen, dass dies Sanktionen gegen den Westen sein sollen? Dürfen sie halt für Äpfel künftig Schlange stehen, wie in der DDR früher für Bananen.

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braman 06.08.2014, 20:43
2. Sanktionen schaden Bürgern

Wie sich die Durchhalteparolen doch gleichen!
Hier mit den Energieträgern, dort mit Obst und Konsumartikeln.
Deppen auf beiden Seiten.

MfG: M.B.

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kyros-der-grosse 06.08.2014, 20:48
3. Verständlich.

Wer kann es Russland Verdenken?!
Würde jeder andere souveräne Staat genauso machen.

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Zaphod 06.08.2014, 20:54
4. Schaden macht klug

Jeder der Sanktionen verhängt, schadet erst einmal sich selbst. Das gilt für Russland und auch für den Westen. Es ist vollkommen kontraproduktiv, eine Sanktionsspirale zu drehen. Verhandlungen mit Russland sind notwendig, um den Wahnsinn zu stoppen.

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west_ost 06.08.2014, 21:10
5. KGB versus Ökonomie

So lange ein ehemaliger KGB Offizier das Land steuert, kann man über keine rationle wirtschaftspolitik in Russland sprechen.

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polltroll 06.08.2014, 21:16
6. Wahrnehmungsstörungen?!

Es ist belustigend zu lesen wie Putin gerade so tut als wären seine Landsleute aus dem Stand auch nur ansatzweise im Stande das zu leisten was die verhasste westliche Welt mit mit ZigMrd.Euro Investitionen in Bildung und Forschung innerhalb der letzten 2 Generationen geschaffen und erarbeitet hat. Man muss sich schon fragen, ob der H. Putin mit offenen Augen durchs eigene Land reist. Selbst wenn man die wohl belegten Mentalitätsunterschiede und Anspruchsdenken bei Produktion und Entwicklung einfach mal außen vor lässt und sich lediglich auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bezieht die in diesem Artikel angeschnitten werden, muss man zu dem Schluss kommen, dass es Russland in kurzer Zeit auf den Stand einer Bananenrepublik zurück katapultieren wird. In Zeiten des kalten Krieges konnten sich die Kremmelherren noch frei in den Blockstaaten an dem bedienen was zum Erhalt der maroden Wirtschaft und somit ihrer Macht nötig war. Na vielleicht wird es demnächst ja eine Russisch-Nordkoreanische-Zollunion geben. Wohlstand für alle!!! :-)

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LinkesBazillchen 06.08.2014, 21:18
7. Ja, Putin und die EU schaden ihren Bürgern

Importstopp, Exportstopp, es soll der Staaten schaden oder den Regierungen? Am Ende schadet es den Bürgern.

Wer muss denn für die Aber-Millionen die durch die Sanktionen der Wirtschaft entstehen am Ende geradestehen? Gabriel oder Steinmeier oder die Kanzlerin? Sicher nicht. Und die Wirtschaftsbosse, denen man ja so gerne eins auswischen will, auch nicht.

Es werden die Arbeitnehmer bezahlen. Direkt oder indirekt.

Und wenn diese Revanchefouls auf beiden Seiten nicht endlich aufhören, kann es soweit eskalieren, dass niemand glücklich sein kann.

Lasst alle Provokationen.

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yossariania 06.08.2014, 21:59
8. Aus russischer Sicht

Zitat von Zaphod
Jeder der Sanktionen verhängt, schadet erst einmal sich selbst. Das gilt für Russland und auch für den Westen. Es ist vollkommen kontraproduktiv, eine Sanktionsspirale zu drehen. Verhandlungen mit Russland sind notwendig, um den Wahnsinn zu stoppen.
ist diese Taktik nicht einmal so dumm und auch nicht ganz ohne Erfolgschancen. Für die EU ist aus vielerlei Gründen die Geschlossenheit aller Mitglieder essentiell. Würde ein Land - aus was für Gründen auch immer - aus der Front ausscheren, wäre der Damm gebrochen. Um diese Geschlossenheit hinzubekommen, hat man ja auch windelweiche Kompromisse bei Franzosen und Engländern (Altverträge) in Kauf genommen.

Die Russen picken sich jetzt also das schwächste Glied - oder die schwächsten Glieder - aus dieser Kette heraus. Erster Schritt waren die Sanktionen gegen Polen und Griechenland. Polen, weil diese wie zu erwarten war, sofort Kompensation der Exportausfälle durch die EU eingefordert haben, Griechenland, weil die wirtschaftlich immer noch angeschlagen sind.

Russland spekuliert darauf, das die reichen EU-Länder - also Deutschland, Österreich, BeneLux und die skandinavischen Staaten den betroffenen süd - und südosteuropäischen Staaten die wirtschaftlichen Verluste ersetzen und darüber der Unmut in diesen Staaten wächst. Tun sie es nicht, besteht die Gefahr, das Staaten wie Griechenland, Bulgarien und Finnland aus der Sanktionsfront ausbrechen. So oder so wird die Sanktionspolitik für Spannungen in der EU sorgen, und darauf setzt Russland mittelfristig.

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ich, augenzeuge 06.08.2014, 22:26
9. Weiter so!

Die meisten Kommentare (besonders die des Herrn Rabinovich...) sind an Lächerlichkeit kaum zu übertreffen. Als ob wir noch in den 80er Jahren lebten, ohne Globalisierung, ohne China, ohne BRICS, usw. Haben diese Ex-Perten in den letzten 30 Jahren nichts gesehen, nichts gelernt? Warten Sie nur auf die neue "Weltbank"!

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