Forum: Wirtschaft
Vergleich: Mindestlöhne in der EU steigen kräftig
DPA

Die Mindestlöhne sind in 22 EU-Ländern zuletzt deutlich gestiegen. In Deutschland ist die gesetzliche Gehaltsuntergrenze niedriger als in vielen anderen westeuropäischen Staaten - auch die Erhöhung war unterdurchschnittlich.

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Crom 28.02.2017, 09:45
1.

Wenn man sich den Mindestlohn im Vergleich zum Durchschnittslohn ansieht, dann nivelliert sich das. Da ist er nur noch in Frankreich hoch (mit den entsprechenden Konsequenzen).

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INGXXL 28.02.2017, 09:53
2. Der Artikel erwähnt nicht die Mindestlohne

in Polen und Tschechien, die liegen mit 2,65 und 2,44 deutlich niedriger. Damit im Vergleich ist der Deutsche Mindestlohn hoch. Deutschland grenzt eben nicht nur an die Westeuropäischen Staat sondern auch an Osteuropäische.

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Indigo76 28.02.2017, 09:54
3.

Der Vergleich der verschienenen Mindestlöhne hat keinerlei Aussagekraft ohne eine vergleichende Gegenüberstellung der Lebenshaltungskosten in den verschiedenen Ländern. Der Mindestlohn in den Niederlanden liegt also ca €2,50 über dem in Deutschland. Das ist gut bei gleichen Lebenshaltungskosten oder wenn die in den Niederlanden sogar unter dem deutschen Mittel liegen. Wenn in den Niederlanden die Lebenshaltungskosten 30% über denen in Deutschland liegen, hebt sich der Unterschied auf. Liegen die Lebenshaltungskosten in den Niederlanden mehr als 30% über denen in Deutschland, ist der Mindestlohn in den Niederlanden eigentlich geringer als in Deutschland.

Ein extrem überflüssiger Artikel!

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echoanswer 28.02.2017, 10:02
4. Wen wundert es?

Die Deutschen müssen ja deshalb länger arbeiten, damit der Gesamtlohn über ein Leben gerechnet ungefähr dem der Franzosen, Italiener und Griechen entspricht, die mit 60 in Rente gehen. Ist doch alles gerecht. Unsere schwarze Null macht das schon.

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iradex 28.02.2017, 10:03
5. Real vs. Nominal

Wenn es um den Vergleich des Mindestlohns geht, wird aus unerklärlichen Gründen im Text nur der deutsche Nominallohn genannt. Kein Wunder: Real ist der Mindestlohn in Deutschland einer der höchsten innerhalb der EU.

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Nordstadtbewohner 28.02.2017, 10:04
6. Genauer hinschauen.

Die östlichen Nachbarländer haben deutlich geringere Mindestlöhne, was schnell vergessen wird. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, darf der Mindestlohn nicht weiter steigen. Dazu kommt, dass hohe Mindestlöhne wie in Frankreich mitverantwortlich für die Massenarbeitslosigkeit bei jungen Menschen sind.

Eine faire Entlohnung entsteht nicht durch Mindestlöhne, sondern durch die strikte Einhaltung des Prinzips von Angebot und Nachfrage.

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Halcroves 28.02.2017, 10:06
7. na dann ist ja alles chick

wer klärt uns da im positiven auf ? SSU - wer ist das ? Arbeitgeber Lobby Schreiber Stübchen in der Friedrichstraße, oder CDU Wahlpropaganda? Immer wieder genüßlich wie das Bild zurecht gerückt wiird.
Gemessen an den Lebenshaltungskosten ist der deutsche Mindestlohn ein Hohn. Allein die Tatsache, dass der Mindestlohn im Bereich der Grundversorgung lungert, zeigt wie perfide ehrliche Arbeit von den Verantwortlichen betrachtet wird. Und wehe es kommt ein Kind hinzu, dann darf der Malocher gedemütigt zum Amt rennen, um zu betteln, damit es für die ständig steigende - investitionssiche Anlage- Mieten reich. Wem wundert die zunehmende Empörung bei den Realexistierenden. Jegliche Absicht der Deregulierung bestand darin, steigende Löhne zu unterdrücken. Was hat sich nur die SPD dabei gedacht. Wirtschaftswachstum ? Deregulierung und steigende Armut sollte man verantwortungsvoll abwägen.

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dingstabumsta 28.02.2017, 10:10
8. Der Mindestlohn ist....

...gelbter Wirtschafts - Kommunissmus!
Zitat: Der deutsche Mindestlohn ist mit 8,84 Euro pro Stunde spürbar niedriger als die Lohnuntergrenzen in vielen anderen westeuropäischen Eurostaaten....und ist dafür hauptverantwortlich, dass viele Eurostaaten unter unseren Mindestlohn zu kämpfen haben, denn er verursacht große Wirtschaftliche Probleme.
Das kann damit zusammenhängen, dass in Europa eben nicht für sein Unternehmen lebt, wie es der Deutsche tut.
Überall wächst der Mindestlohn kräftig, nur hier in Deutschland welches einen Wirtschaftsboom nach dem anderen einfährt nicht....versteh wer will, denn jeder Mindestlöhner wird der Altersarmut -leidende Rentner von morgen sein....aber soweit wird die Politik hier nicht schauen wollen.
Der Mindestlohn schafft zumindest eines, er macht viele Tariflöhne kapput!
Ich bin selbst davon betroffen, erhalte trotz guter Ausbildung, Qualifikationen und Berufserfahrung egal wo ich mich Bewerbe (auch Überregional) nur den Mindestlohn der Weiterbildungsbranche, obwohl im Bildungsbereich gerade jetzt eine Goldgräber - Stimmung herrscht.
Dabei werden die Anforderungen immer größer bzw. die Anzahl der Teinehmer.
In keinem anderen Land der Welt, wird gerade die Berufserfahrung gar hinderlich wie hier in Deutschland.
Es wurde die Situation geschaffen, mit 50 ja nur froh zu sein, Arbeit zu haben!
Das ganze wird sich erst dann ändern, wenn ALG 1 viemal solange gezahlt und Hartz 4 abgeschafft wird bzw. erhöht und nicht mehr Sanktioniert werden darf...damit würde man der Wirtschaft ein Druckmittel nehmen, und müssen dadurch ebenfalls mehr Zahlen.

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Rassek 28.02.2017, 10:13
9. Ohne

Lebenshaltungskosten wenig aussagend.

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