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Verivox-Analyse: Strom wird zu Jahresbeginn noch teurer
REUTERS

Die Strompreise sind hoch wie nie - und es geht noch weiter: Das Verbraucherportal Verivox rechnet für das kommende Jahr mit einem Preissprung. Obwohl die Versorger Nachlass geben könnten.

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schlob 26.12.2017, 19:08
30. dass mehr Energie eingesetzt werden muss, als eine Anlage erzeugt

„Berücksichtigt man alle Aufwendungen, die mit Fotovoltaik in der Schweiz verbunden sind, zeigt sich, dass gar mehr Energie eingesetzt werden muss, als eine Anlage während ihrer Lebensdauer erzeugen kann. Es ist ein energetisches Negativgeschäft. ….
Der durchschnittliche Ertrag von Fotovoltaik beträgt aber, wie erwähnt, 2200 kWh – also nur 83 Prozent des Aufwands. Auch wenn man in dieser Rechnung 15 Prozent Unsicherheit annimmt, bleibt der energetische Ertrag kleiner als der Aufwand. Man muss von «Energievernichtung» sprechen. Vernünftigerweise sollte man den Einsatz einer solchen Technologie sofort stoppen. „
bazonline.ch

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wolleh 26.12.2017, 19:12
31. Staatlich genehmigte Abzocke

des einfachen Bürgers. Strom kostet max. 3 ct/kWh in der Herstellung, wurd aber für 30 ct verkauft. Und dann kommt es dick. Die armen Großunternehmen zahlen kaum etwas. Dafür der einfache Bürger umso mehr. 7 ct/kWh allein an Netzentgelt (obwohl ihm eigentlich die Netze gehörten), 7 ct/kWh als EEG-Umlage. Der Bürger zahlt auch die Netzanbindung der Offstore-Windparks. Das ganze System strotzt von Fehlern. Warum lassen wir einfachen Bürger uns diese grundgesetzwidrige Abzocke gefallen? Ich weiß es nicht. Gewunner sind wie immer die Großindustrie und die Reichen. Hier wird im großen Stil Geld von unten nach oben umverteilt. Ca. 1.000.000 Haushalte können sich mittlerweile keinen teuren Strom mehr leisten.

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cri cri 26.12.2017, 19:12
32.

Zitat von karl-felix
Wer schlau ist, denkt über eine Photovoltaikanlage nach , egal ob auf dem eigenen Dach oder einem anderen . Das wirkt bei allen als Strompreisbremse.
Wer die Möglichkeit dazu hat sollte es machen.
Aber er sollte auch bedenken dass er unsozial handelt, weil der normale Verbraucher diesen kostspieligen Unsinn finanzieren muss (EEG)

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zaphod_beeblebrox_III 26.12.2017, 19:13
33. Was um Himmels

Zitat von rkinfo
Es wird Zeit, dass die Stromgewinnung zu Hause Standard wird und erst die Abwärme dann zum Heizen dient. Im Sommer sind dann die eigenen PV-Module gefragt. Das würde klappen, wenn wir die EEG - Förderung komplett abschaffen und Netzstrom deutlich besteuern.
Willen reden Sie da??

Netzstrom besteuern? Wieso??

Nicht jeder kann (keine immobilie) und/oder will PV Module auf dem Dach. Bis sich das in Verbindung mit einer heute erhältlichen Speicherung rechnet, dauert es ewig. Für Leute über 50 vermutlich nie.

Nebenbei: glauben Sie echt, das hätte keine Konsequenzen, wenn jeder seinen Strom selbst erzeugt?

PV Module sind offen sichtbar, man kann sie, selbst zum Eigenbedarf ohne Netzeinspeisung, registrieren und besteuern. Und genau das wird ab einer bestimmten Grösse an Energiesteuereinbrüchen auch passieren.

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pierrotlalune 26.12.2017, 19:16
34.

Es wird soviel Strom produziert, es wird im Ausland für wenig verkauft und hier wie schon seit jahrzehnt die höchsten strompreise für die eigene Bevölkerung abverlangt, sowohl von wortschaftlicher Seite als auch politisch unterstützt und voran getrieben.

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buergerrechte36 26.12.2017, 19:16
35. Warum dieser Bericht

zu den Feiertagen? Wenn man den Bürger mit keiner echten Sensation beunruhigen kann, sich dann etwas zusammenreimen, was hinten und vorne nicht stimmt ist kein schöner Akt.
Stromversorger EWE hat seinen Abnehmern kurz vor Weihnachten benachrichtigt, daß zum Jahresanfang der Strompreis gesenkt wird.

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Alle_Rechte_vorbehalten 26.12.2017, 19:17
36. Bis zur ersten Sperrstunde

Die Leute bekommen den Wahnsinn, den sie wollen oder nicht? Windmühlen, die mal Strom, mal keinen produzieren in jedem Fall aber Subventionen abgreifen so wie Solar, wenn die Sonne nicht scheint. Außerdem hat die Kanzlerin das in einer dunklen Nacht so beschlossen und dem Planten hilft es ja auch, auch wenn lange klar ist, dass Deutschland damit auf dem Holzweg ist und gerade mit der gequälten Quote von vermeidlich 38% sog. regenerativen Energieerzeugung scheitert. Aber die breite Erkenntnis dazu braucht wohl noch, zumal die hohen Priester der Ganzen es nie verstanden haben oder je verstehen werden, ohne Stromausfall. Also zahlen bis zur ersten Sperrstunden, dann schreien und rebellieren und erkennen, wie sehr es inzwischen zu spät und alle anderen über uns lachen, schon lange gelacht haben.

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Stäffelesrutscher 26.12.2017, 19:17
37.

Dieser Beitrag ist komischerweise nicht als bezahlte Anzeige der Firma V. gekennzeichnet.

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mhwse 26.12.2017, 19:19
38. das war zu erwarten - Inahlt ignorieren und losplärren

Zitat von cri cri
Man muss nur das hier ansehen : https://www.youtube.com/watch?v=jm9h0MJ2swo&t=317s dann weiss man Bescheid warum!
der Strom wird in der Herstellung und Weiterleitung durch die erneuerbare Energie laufend günstiger - die Zwischenhändler erhöhen die Preise ohne Grund (bzw. geben den Nachlass nicht weiter) ..

Es gibt Kurse, da lernt man schnell Lesen - UND den Inhalt des Gelesenen zu behalten - nur die Überschrift zu lesen ist zum Teil gefährlich.

Zitat aus dem Artikel -

"Die meisten der über 800 Grundversorger halten die Preise zum Jahreswechsel stabil, obwohl alle Kostenblöcke zumindest im Durchschnitt gesunken sind"

--

"So sinkt die sogenannte EEG-Umlage, mit der die Stromkunden den Ausbau der erneuerbaren Energien finanzieren, zum ersten Januar um 0,09 Cent auf 6,792 Cent je Kilowattstunde."

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111ich111 26.12.2017, 19:21
39. Äpfel, Birnen, Wurst und Käse

Zitat von cri cri
Hören Sie doch auf. Die Mobilfunkanbieter sind auch Privatunternehmen und sehen Sie sich den Preiskampf an! Bei den Stromversorgern geht halt nichts mehr nach unten wegen der unsinnigen Regulierungen durch die Energiewende!
Nicht jeder Mobilfunkanbieter ist ein Netzbetreiber und nicht jeder Stromversorger ist ein Stromerzeuger. Wenn der Preiskampf bei den Mobilfunkanbietern funktioniert, bedeutet das nur, dass vorher den Gewinn von einer begrenzten Anzahl von Anbietern eingefahren wurde und nun verteilt wird. Denn die Telekommunikationsbetriebskosten sind nämlich nicht geringer geworden. Aber wie der Artikel schon darlegte, sind die Stromerzeugungskosten grundsätzlich billiger geworden. Und die Regulierungen durch die Energiewende trifft auch nur die Erzeuger ("Hersteller"). Werden die Kostensenkungen durch die Anbieter nicht weiter gegeben, dann muss die Differenz ja irgendwo bleiben. Insofern hat Forist "sir wilfried" schon Recht. Und Ihr geliebter HW Sinn unterschlägt immer geflissentlich die Vorfinanzierung der KKWe durch den Steuerzahler in dreistelliger Milliardenhöhe. Ist ungefähr so, wie wenn man sagen würde, dass das Privatfernsehen RTL, Sat1, Kabeldingsbums etc. kostenlos ist und dabei den Werbepreisaufschlag an der Supermarktkasse vergisst.

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