Forum: Wirtschaft
Verkauf besiegelt: Peugeot zahlt 1,3 Milliarden Euro für Opel
TESSON/EPA/REX/Shutterstock

Nun herrscht Klarheit für die Opel-Mitarbeiter: PSA Peugeot Citroën und General Motors haben sich über den Verkauf von Opel geeinigt. Jetzt steht dem Autobauer ein harter Sanierungsweg bevor.

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Stefan_G 06.03.2017, 10:39
1. Die Zahl in der Überschrift ...

... ist falsch, weil PSA auch Verpflichtungen in Höhe von 3 Mrd Euro übernimmt. Aber selbst ca. 5 Mrd Euro (inkl. GM Financial) sind ein echtes Schnäppchen für eine Firma, die um die 1 Mio Fahrzeuge pro Jahr baut und verkauft.

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mettwurstlolli 06.03.2017, 10:49
2. Viel Glück!

Hoffentlich gewinnt Opel damit etwas Sicherheit für die Zukunft und einen Partner, der das Geschäft hier stärkt. Wäre schade, wenn eine so traditionsreiche MArke einfach irgendwann verschwindet. Das Verhältnis mit den Amerikanern war offenbar ja dauerhaft schwierig.

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bibberbutzke 06.03.2017, 10:49
3. Das wars!

Wer ein französisches Auto kauft, was nach ca 1995 gebaut wurde, ist schon hart im nehmen. Und jetzt auch noch Opel und gerade jetzt habe ich gedacht mal wieder ne Opel zu kaufen. Wird wohl nix.

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Liberalitärer 06.03.2017, 11:00
4. Ramsch

Zitat von Stefan_G
... ist falsch, weil PSA auch Verpflichtungen in Höhe von 3 Mrd Euro übernimmt. Aber selbst ca. 5 Mrd Euro (inkl. GM Financial) sind ein echtes Schnäppchen für eine Firma, die um die 1 Mio Fahrzeuge pro Jahr baut und verkauft.
Es zeigt nur, welche Bewertungsmaßstäbe die Branche an sich selbst anlegt. Snapchat ist deutlich mehr wert. Das mag nun auch maßlos übertrieben sein. In der Branche wird man den Preis mit sehr gemischten Gefühlen sehen.

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AndreHa 06.03.2017, 11:04
5. #Nr 3

Ich hatte seit 1995 vier französische Neuwägen. 2 Renault und 2 Peugeot. Die waren allesamt zuverlässiger und besser verarbeitet als die beiden VW Golf, welche ich im gleichen Zeitraum hatte.

Aber dieses Märchen von den angeblich schlechten französischen Autos hält sich hartnäckig. Am meisten bei denen, die gar keine fahren.

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logomat 06.03.2017, 11:07
6. Unglaubwürdig

Kaum zu glauben, dass GM 15 Jahre lang einen Verlustbringer durchgefüttert haben sollen, wo bei Amis doch kurzfristiges Renditedenken im Quartalsrythmus vorherrscht.

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yshitake 06.03.2017, 11:09
7. Entweder waren die Franzosen gerade im Kaufrausch oder sie haben zuviel Geld

Da hätte ich an Stelle von PSA lieber noch ein bisschen gewartet, bis GM Opel (mal wieder) unbedingt los werden will. Das sich Vauxhall-Opel nochmal jemand freiwillig ans Bein binden würde, hätte ich nicht gedacht. Bin mal gespannt ob die Franzosen das wirklich alles verdauen können, was sie sich da auf den Teller gepackt haben.

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Hänschen Klein 06.03.2017, 11:17
8.

Wer sich jetzt um die Qualität sorgt, sollte mal einen Blick auf die ADAC-Pannenstatistiken werfen. Dort schnitt Opel schon bisher ziemlich schlecht ab, kann im Grunde nur besser werden ...

https://www.adac.de/infotestrat/unfall-schaeden-und-panne/pannenstatistik/

Und wenn man sich Rückrufaktionen wie die von Mercedes aktuell ansieht, ist es mit der deutschen Qualität wohl auch nicht mehr so weit her.

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fastwriter 06.03.2017, 11:29
9. Glück für Opel

Die Übernahme durch PSA ist für Opel ein echter Glücksfall. Die neue EMP-Plattform der Franzosen bietet eine hervorragende Grundlage für neue Opel-Modelle. Ich fahre selbst einen Peugeot, der auf dieser neuen Architektur basiert und kann nur sagen ein Top-Auto. Muss sich vor keinem Konkurrenten verstecken. Und die Kosten haben die Franzosen dabei auch noch im Griff.
Wenn man jetzt das noch immer vorhandene Know-How der Opel-Ingenieure mit nutzen kann, wird was draus.
Vermutlich wird Opel dann die optisch etwas konservativere Designsprache behalten und so andere Kundenkreise ansprechen als Peugeot, Citroen oder DS.
Auf jeden Fall besser als weiter im GM-Konzern als lästiges Anhängsel rumzudümpeln.

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