Forum: Wirtschaft
Verkaufszahlen rückgängig: Wohnungsmarkt in deutschen Großstädten leergefegt
DPA

Das knappe Angebot und steigende Immobilienpreise führen dazu, dass in den deutschen Metropolen weniger Wohnungen verkauft werden. Viele Käufer weichen auf kleinere Nachbarstädte aus.

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Hemmel 18.09.2018, 10:20
1. Offenbar haben die Massnahmen der Regierung nichts geholfen,

sondern die Situation seit 6 Jahren nur verschlechtert.

Auch die Hetze der SPD und deren Medien gegen die bösen Vermieter scheint nicht hilfreich gewesen zu sein, weil kein Mensch sein Geld in eine unsichere Sache investiert (unberechenbare gesetzliche Rahmenbedingungen) und sich dann auch noch in der Öffentlichkeit ständig anpöbeln lassen muss.

Da kauft man sich doch lieber kanadische Öl-- und Goldaktien.

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Fricklerzzz 18.09.2018, 10:20
2. Dann müssen die alle Pendeln

Denn die Metropolen wachsen, weil es nur dort Arbeit gibt. Das Dieselfahrverbot passt dann ja super für die Pendler. Es ist doch total unverständlich warum in den Metropolen nicht mehr Wohnungen gebaut werden.
Ich halte das Problem für absolut künstlich erzeugt, da das Geld billig ist, könnten Investoren doch die fehlenden Wohnungen bauen, der Absatz wäre ja doch fast garantiert ebenso wie die Rendite.

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RolfWolf 18.09.2018, 10:21
3. Ist so gewollt.

Andernfalls hätte man nicht den Wohnungsmarkt ausschließlich dem Spiel der Kapitalinteressen preisgegeben. Wenn Familien mit Kindern selbst das Wohnen zu teuer wird, stimmt etwas nicht in unserem Sozialgefüge und braucht Eingriffe von außen. Andernfalls wird es gewaltige Verwerfungen geben bis hin zum Widerstand gegen die Politik.

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pejoachim 18.09.2018, 10:22
4. ... der Wohnungsmarkt leergefegt?

... und da denkt man nicht über den industriellen Wohnungsbau nach? Nur günstig erstellte Wohnungen können die Mietpreise senken. Den Plattenbau nicht weiterzuentwickeln und ihn stattdessen zu ideologisiere hilft nicht weiter.

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darthmax 18.09.2018, 10:24
5. Immobilienpreise

ich glaube nicht, dass dies nur an den Immobilienpreisen liegt, da die Preise in Potdam sicherlich höher sind als in Neukölln.
Wenn nicht genug Wohnraum entsteht , die Zahl der Bewerber aber höher steigt als der gebaute Wohnraum, führt dies natürlich zu höheren Immo Preisen, an denen der Staat auch gut verdient.
Dies konzentrier sichg aber natürlich in den grossen Städten, da hier der Zuzug enorm ist.
Was kostet eine Wohnung in Manhatten oder Hong Kong zur Miete. Da sind wir noch Lichtjahre von entfernt.

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realplayer 18.09.2018, 10:26
6.

Wohnungen/Häuser kaufen in den überteuren Regionen bringt auch nichts mehr. Selbst bei Vermietung werden die Kosten der Beschaffung erst in hundert Jahren sich rechnen.

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Stefnix 18.09.2018, 10:26
7. Mit anderen Worten...

...die jetzt schon vor dem Kollaps stehende Infrastruktur - S-Bahnen und sonstiger ÖPNV, Autobahnen und sonstige Straßen - werden demnächst vom vollkommenen Infarkt heimgesucht...

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funny-smartie 18.09.2018, 10:35
8. Fürs Rhein-Main-Gebiet ....

.... sind die Ausweisungen neuerer Baugebiete, dank dem Flughafen, sehr eingeschränkt. Somit können nicht mal schnell neue Siedlungen binnen 2 oder 3 Jahren errichtet werden. Aktuell wird Richtung Wetterau für Frankfurt ein neues Wohngebiet diskutiert, und hier gibt es Für- und Gegenworter, wie es halt mal im Leben so ist. Somit würden neuere Gebiete, inkl. der Anbindung an den ÖPNV, mehere Jahre dauern, wenn nicht sogar ein Jahrzehnt und mehr.

Alles "Geschrei" hilft nicht, und wie bereits ein Vorposter geschrieben hat, ist der ÖPNV eh schon vor dem Kollaps. Von daher wird die Zukunft zeigen, ob überhaupt diese Regionen, auch für Firmen, noch anstrebbar sind, oder ob man nicht in 20 bis 30 km entfernte Umfeld umzieht.

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YoRequerrosATorres 18.09.2018, 10:37
9. Leider. leider...

Habe in Aachen eine Wohnung für eine Studenten WG in 2012 gekauft. Kosten je m² ca 1400. Ca 120 Euro je m² investiert (Gesamtkosten inkl. Makler und Steuer also 1650€) und kann im selben Haus jetzt eine schlechtere Bude für 3000€ kaufen. Leider ist die aber schon reserviert.
In MG (wahrlich keine Immobilienparadies) sind die Preise von unter 1200 € vor 3 Jahren schon in Richtung 2000€ unterwegs.
Hier macht die Stadt seit Jahren so einiges zur Verbesserung des Renommees, und das merkt man ganz gewaltig.
Andererseits gibt es in Ddf gar nix auf dem Markt, was für Aufwertung geeignet ist und Studentenbuden (extrem lukrativ im Rest der Republik) sind schlicht nicht rentabel.

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